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Franz Josef Degenhardt – Aus diesem Land sind meine Lieder

Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder: Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 02. Januar 2026

Der Artikel stellt Franz Josef Degenhardts Album „Aus diesem Land sind meine Lieder“ vor, analysiert Texte, Melodien und politische Botschaften und bietet eine kritische Einordnung. Sie erfahren, welche Songs hervorstechen, wie das Werk heute wirkt und ob es empfehlenswert ist.

Vorstellung und Kritik: Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder

Dieses Album wirkt wie ein Blick in ein altes, doch offenes Tagebuch. Es erzählt von Wegen durch Städte und Jahre. Es ist eine Rückschau, aber auch ein Ruf in die Gegenwart. Franz Josef Degenhardt formt daraus Geschichten, die leise beginnen und dann anwachsen. Sie hören Stimmen aus Küchen, Hinterhöfen und langen Nächten. Sie hören auch Widerspruch. Das macht den Sog aus. So entfaltet sich Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder als Reisebericht, Legende und Zeitdiagnose in einem.

Das Jahr 1989 bildet den Rahmen. Politik, Straßenszenen und Hoffnungen ziehen vorbei. Es ist ein Endpunkt und ein Anfang. Diese Spannung trägt das Werk. Die Lieder greifen in Erinnerungen, aber sie dienen keinem Denkmal. Sie bleiben beweglich. Sie sind Streitgespräch und Selbstprüfung. Genau darin liegt die Kraft.

Die Produktion setzt auf Ruhe und Raum. Die Stimme führt. Die Begleitung stützt. Mehr braucht es nicht. So entsteht Nähe. Sie spüren das in jeder Zeile. Der Blick bleibt scharf, doch der Ton ist meist warm. Dazu kommen Stücke, die beißen. Wer hier flüchtig hört, verpasst den Kern. Wer Zeit investiert, wird reich belohnt.

1989: Ein Jahr als Kulisse und Katalysator

Der Herbst 1989 bewegt Europa. Ein System kippt, ein anderes taumelt. Zeitgleich suchen viele nach neuen Worten. Degenhardt greift diese Unruhe auf. Er ordnet sie nicht mit Parolen. Er ordnet sie mit Figuren, Bildern, Orten. So entsteht eine Landkarte der BrĂĽche. Sie erkennen die Risse, aber auch die Pfade dazwischen. So entwickelt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder eine Gegenchronik zum Jubelrausch von damals.

Er bleibt dabei nah am Alltag. Er zeigt die Stille in Küchen. Er zeigt Blicke durchs Fenster. Er zeigt die Müdigkeit. Doch er zeigt auch Mut. Mut klingt hier nicht als Fanfare. Mut klingt in kleinen Gesten. In einer Hand auf einer Schulter. In einem Satz, der stehen bleibt. Das Werk traut dem leisen Moment. Es vertraut auch Ihnen als Hörer.

Wichtig ist die Zeitperspektive. Rückblick und Vorwärtsschritt stehen nebeneinander. Erinnerung dient nicht der Flucht. Sie dient dem Verständnis. Daraus entsteht Haltung. Und diese Haltung hält stand, wenn das Tempo steigt. Das macht das Album auch heute noch hellwach.

Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder: Ăśberblick und Aufbau

Die Edition liegt in zwei Fassungen vor. Es gibt eine CD mit 11 Stücken. Dazu eine CD mit 10 Stücken, die als zweiter Teil gelesen werden kann. Beide Teile bauen aufeinander auf. Sie variieren Ton, Ort und Figur. Sie ergänzen sich, ohne sich zu wiederholen.

Die 11-Track-Fassung eröffnet mit „Früh aus zu engem Bett rausgeflohen“ (06:12). Ein Morgenstück, doch kein sanfter Morgen. Es folgt „Hochzeit“ (03:47), dann „Die Lehrerin“ (07:48). Später stehen „Dann irgendwann“ (03:07), „Ich laß dich“ (03:39) und „Am Spion“ (01:50). Mitten im Album leuchtet „Lied für die ich es sing“ (05:23). Dann kommen „Zeitzeuge Jahrgang 00“ (04:55) und die „Ballade vom Edelweißpiraten Nevada Kid“ (06:29). Das Ende bilden „Onkel Richard“ (04:44) und „Trink aus Katrin“ (04:17). Der zweite Teil in der 10-Track-Fassung wirkt wie ein eigener Bogen. „Glasbruch“ (01:53) setzt ein Signal. „Tango du Midi“ (06:58), „Reiter wieder an der schwarzen Mauer“ (04:41) und „Am Strom und bei der Lorelei“ (03:58) öffnen Räume. Dann „Eine Strasse“ (07:25), „Von der Fahne“ (01:27) und „Nach 30 Jahren zurückgekehrt“ (06:48). Den Schluss bilden „Das Testament“ (05:20), „Wer jetzt nicht tanzt“ (05:40) und „Väterchen Franz“ (06:44). Diese Staffelung prägt das Hören. Sie nimmt Sie an die Hand und lässt Sie doch allein denken.

Der erste Teil: Nähe, Alltag, Widerspruch

„Früh aus zu engem Bett rausgeflohen“ beginnt mit Druck. Schlaf und Atem sitzen noch in den Gliedern. Doch draußen ruft die Welt. Das Stück läuft nicht einfach los. Es tastet, es prüft. Sie hören das Stadtgeräusch. Sie hören das innere Klicken. So setzt die Platte das Thema: keine glatte Geschichte, sondern ein wacher Tag im Riss. Gerade hier zeigt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder seinen Ton. Der Blick ist genau. Die Sprache ist knapp. Der Unterstrom ist stark.

„Die Lehrerin“ hält die Spannung lange. Fast acht Minuten trägt diese Figur. Sie ist mehr als eine Person. Sie steht für Erfahrung. Für Haltung unter Druck. Sie bleibt eigenwillig, aber nicht hart. Das Lied nimmt sich Zeit. Es arbeitet mit Pausen. Es lädt Bilder in Ihr Ohr. So wächst Vertrauen. So wächst Respekt. Nicht zuletzt zeigt sich darin Degenhardts Gabe, eine Figur als ganzen Raum zu schreiben.

Mit „Am Spion“ kommt ein Miniaturstück. 01:50, und doch bleibt es hängen. Es blickt durch ein kleines Loch, und es sieht viel. Der Trick ist alt, aber gut. Blicken Sie durch etwas, und Sie erkennen die Welt. Hier wird das System aus Beobachtung und Gegenbeobachtung fühlbar. Der Ton ist trocken. Die Pointe sitzt leise. Solche Kürze öffnet die lange Form der Platte. Sie lüftet den Raum.

Der zweite Teil: Wege, Rückkehr, Vermächtnis

„Glasbruch“ klingt wie ein Alarm. Kurz, scharf, präzise. Es ist kein Spektakel. Es ist ein Zeichen. Danach schwingt „Tango du Midi“ den Bogen weit. Es geht in den Süden, doch nicht in Touristenschwelg. Es geht um Fremdheit, Wärme, und ein Takt, der trägt. Die Bewegung hat ein Bild. Der Text hält es fest, ohne es festzunageln.

„Eine Strasse“ führt in eine lange Erzählung. 07:25 Zeit. Häuser, Schatten, Stimmen. Eine Straße ist nie nur Asphalt. Sie ist Gedächtnis. Sie ist Vertrag. Und sie ist Bruch. Diese Ebenen klingen in Schichten. Sie laufen nebenher, bis sie sich treffen. In solchen Stücken ist das Album am stärksten. Es zeichnet Land, indem es Wege zeichnet. Auch hier leuchtet die Leitfrage: Was bleibt? Was kehrt wieder? Was muss gehen? Die Antwort bleibt offen, aber der Nachhall ist klar.

„Nach 30 Jahren zurückgekehrt“ bringt das Motiv der Rückkehr auf den Punkt. Es geht nicht um Nostalgie. Es geht um Prüfung. Wer zurückkehrt, sieht anders. Orte werden zu Spiegeln. Zeit wird zu Ton. Daraus wächst die Frage nach Vermächtnis. „Das Testament“ antwortet nicht mit Pathos. Es fragt noch einmal weiter. Es ordnet Dinge, aber nicht Herzen. So klingt Verantwortung. So klingt auch die ernste Zuneigung zu Menschen und Stoff. An dieser Stelle versteht man, warum Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder nicht nur ein Albumtitel ist. Es ist ein Programm.

Zwischen Chronik und Ballade

Degenhardt beherrscht die Balance. Chronik klingt hier nicht trocken. Ballade kippt nicht ins Märchen. Er baut klare Szenen. Er setzt fokussierte Bilder. Er lässt Charaktere atmen. Die Musik hält sich zurück, damit das Wort tragen kann. In den Refrains steckt selten Trost. Eher eine Markierung. Hier stehen wir. Hier ziehen wir weiter. Diese Art von Erzählung ist streng und zärtlich zugleich.

Ganz wichtig: die Genauigkeit der Dinge. Ein Fenstergriff, eine Straßenecke, ein Glas auf dem Tisch. Diese kleinen Teile tragen das große Bild. Daraus wächst Glauben. Nicht als Geste, sondern als Kenntnis. Darin liegt die bleibende Qualität von Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder.

Die Stimme und die Arrangements

Die Stimme führt mit rauer Wärme. Sie ist nicht glatt, aber sehr kontrolliert. Sie trägt die langen Bögen, und sie kann flüstern. Das gibt Nähe. Die Begleitung arbeitet schlank. Gitarre prägt, dazu einzelne Farben. Bass setzt Halt, Schlagzeug setzt Atem. Mitunter blitzt ein anderer Ton auf. Doch nichts trägt dicker auf, als es muss. Diese Zurückhaltung ist Entscheidung. Sie hält das Material im Fokus.

Produktion und Dynamik bleiben maßvoll. Kein Effekt stiehlt die Geschichte. Das ist wichtig für die langen Stücke. Die Stille zwischen den Tönen wird Teil des Arrangements. Sie hören Raum. Sie hören die Luft um die Worte. Das ist die Atmosphäre, in der Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder am besten atmet.

Erzählfiguren, Orte, Erinnerung

Viele Lieder sind in der ersten Person erzählt. Doch es sind keine Monologe in Eitelkeit. Es sind Monologe, die andere gelten lassen. Sie hören die Gegenstimme oft mit. In „Onkel Richard“ klingt das deutlich. Eine Figur wird nicht erklärt. Sie wird gezeigt. Aus Widerspruch, Fehler, Witz. So bleibt sie lebendig.

Städte, Flüsse, Straßen sind Akteure. „Am Strom und bei der Lorelei“ nutzt diese Kraft. Der Fluss wird zu einem Zeugen. Er trägt Geschichten und steht doch still. Diese Doppelrolle passt zur Platte. Sie zeigt Wandel, aber auch Kontinuität. Orte erinnern. Menschen deuten. Aus beidem wächst Sinn.

Politische Kanten ohne Parole

Politik taucht oft als gelebter Alltag auf. „Zeitzeuge Jahrgang 00“ macht das greifbar. Da spricht jemand, der vieles gesehen hat. Er prahlt nicht. Er ordnet. Er bleibt kritisch. Die Haltung ist klar, doch sie ist nie dogmatisch. Das ist selten und wertvoll. Gerade Ende der 80er brüllten viele. Hier spricht einer ruhig. So wirkt es stärker.

Die „Ballade vom Edelweißpiraten Nevada Kid“ öffnet die Geschichte. Der Stoff sitzt tief. Es geht um Jugend, Mut, und die Härte einer Zeit. Das Lied ehrt, doch es verklärt nicht. So schützt es vor falschem Glanz. Es zeigt, wie Erinnerung Verantwortung bleibt. Das trifft die Mitte der Platte. Es stützt auch den Anspruch, den Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder stellt: Das eigene Land zu besingen, ohne blind zu werden.

„Wer jetzt nicht tanzt“ dreht den Blick. Das Lied fragt nach dem Körper im politischen Raum. Tanzen als Geste, als Störung, als Trotz. Es ist ein kluger Schachzug. Politik braucht manchmal einen Takt, um weiterzugehen. Hier findet die Platte einen solchen Takt, der zwischen Drang und Zweifel schwingt.

Die riskante Nähe zur Nostalgie

Rückkehrlieder sind immer Gefahr. Der Blick kann milde werden. Degenhardt kennt diese Falle. Er nimmt sie ernst. Dann umgeht er sie mit Details. Er lässt den Staub liegen. Er wischt nicht drüber. So bleibt der Blick klar. So bleibt der Raum bewohnt, nicht dekoriert.

„Trink aus Katrin“ ist ein gutes Beispiel. Es ist ein Trinklied, doch ohne Saufpose. Es ist zärtlich, doch nicht weich. Ein Glas als kleine Liturgie. Ein Name als Rettungsinsel. In dieser Einfachheit steckt Würde. Solche Momente halten das Album frei von Kitsch. Darum wirkt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder nicht altmodisch. Es wirkt zeitfest.

Vergleich mit frĂĽheren Zyklen

In den 60ern und 70ern war Degenhardt oft schärfer, kantiger, direkter. Die frühen Protesttitel tragen Zähne. Später kam mehr Raum für Figuren. Dieses Album zeigt die reife Mischung. Die Zähne sind noch da. Aber sie beißen gezielt. Und sie wissen, wann sie loslassen.

Auch die Erzählbögen sind weiter. Die Lieder tragen längere Lasten. „Die Lehrerin“ und „Eine Strasse“ sind Beispiele. Sie halten die Spannung über viele Minuten. Das setzt Vertrauen in das Material voraus. Es setzt auch Vertrauen in Sie. Diese Öffnung zeugt von einem späten, sicheren Ton.

Gleichzeitig bleibt der Kern. Der Blick auf Macht. Der Blick auf Sprache. Die Liebe zu Menschen, die nicht im Licht stehen. Diese Konstanz bindet das Werk an das frühere Schaffen. Sie macht den Schritt in die späte Form glaubhaft. So fügt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder dem Gesamtwerk eine klare, markante Facette hinzu.

Resonanz heute: Warum es sich jetzt lohnt

Heute suchen viele nach ruhigen, starken Stimmen. Nach Worten, die halten. Dieses Album bietet solche Worte. Es redet nicht nach dem Markt. Es redet nach der Sache. Das macht es aktuell. Dazu kommt die Kunst der Verdichtung. In kurzer Form wie „Von der Fahne“ (01:27) oder „Glasbruch“ gelingt ein Schlaglicht. In langer Form gelingt Tiefe. Beides bleibt knapp und klar.

Auch für neue Hörer ist der Zugang offen. Die Sprache ist einfach, doch nicht banal. Die Bilder sind genau, aber nicht hermetisch. Wer einsteigt, findet schnell Halt. Wer weitergeht, findet viel. So wirkt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder als Einladung. Es lädt zum genauen Hören ein. Und es lädt dazu ein, das Gehörte auf das eigene Leben zu legen.

Handwerk, Reihenfolge, Dramaturgie

Die Reihenfolge der Stücke ist genauer gebaut, als es zuerst scheint. Kurze Lieder brechen lange Bögen an der rechten Stelle. Nach einem Tiefgang folgt eine Öffnung. Nach einer Öffnung folgt eine Erdung. So bleiben Sie wach. So bleibt das Album in Bewegung.

Auch die Schlusspunkte sind klug gesetzt. „Onkel Richard“ gibt ein Gesicht. „Trink aus Katrin“ reicht ein Glas. Diese Geste ist mehr als ein Abschluss. Sie ist eine Art Segen der Alltäglichkeit. Im zweiten Teil übernimmt „Väterchen Franz“ den Schluss. Es ist kein Ausruf. Es ist ein Weitergehen. Damit hält Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder den Raum auch nach dem letzten Ton offen.

Zeitzeugenschaft ohne Doktrin

Zeitzeugenschaft kann zur Pose werden. Hier wird sie zur Haltung. „Zeitzeuge Jahrgang 00“ verknüpft Beobachtung und Verantwortung. Das Ich ist nicht wichtig, weil es Ich ist. Es ist wichtig, weil es gesehen hat. Weil es weitergibt. Diese Logik schützt vor Eitelkeit. Sie stützt die Genauigkeit.

Darum fühlt sich das Album an wie eine Sammlung von Briefen. Nicht an Institutionen. An Menschen. An Sie. Die Botschaft lautet nicht: So ist es. Sie lautet: Schauen Sie hin. Hören Sie hin. Prüfen Sie. So gewinnt Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder an Tiefe, je öfter Sie es hören.

Fazit: Ein leises Monument

Dieses Werk ist kein Denkmal aus Stein. Es ist ein Stapel gut geschriebener Briefe. Es braucht Ihre Zeit und Ihr Ohr. Dann zeigt es viel. Es zeigt Mut ohne Helm. Es zeigt Liebe ohne Maske. Es zeigt Streit ohne Lärm. All das trägt die klare Sprache. All das trägt die ruhige Musik.

Wenn Sie nur ein Stück wählen, beginnen Sie mit „Die Lehrerin“ oder „Eine Strasse“. Wenn Sie das Kraftzentrum suchen, hören Sie die „Ballade vom Edelweißpiraten Nevada Kid“. Wenn Sie die feine Kante spüren wollen, legen Sie „Am Spion“ oder „Von der Fahne“ auf. Doch die größte Wirkung entsteht im Ganzen. In der Folge der Szenen. In der Reise durch Zeiten und Orte. Genau so entfaltet Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder seine volle Spannung.

Bleibt die Frage nach der Gültigkeit. Sie ist hoch. Das liegt an der Mischung aus Menschennähe, Formbewusstsein und Mut zum Detail. Und es liegt an einem einfachen, aber starken Satz, den diese Platte immer wieder einlöst: Lieder aus diesem Land dürfen schön sein. Sie dürfen scharf sein. Sie müssen wahr sein. In diesem Sinn ist Franz Josef Degenhardt Aus diesem Land sind meine Lieder ein leises Monument. Es steht nicht im Park. Es steht auf Ihrem Tisch. Es steht in Ihrem Ohr. Und es bleibt.

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