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Vorstellung und Kritik: Im Jahr der Schweine von Franz Josef Degenhardt

Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine — Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 08. Januar 2026

Der Artikel stellt Franz Josef Degenhardts Album 'Im Jahr der Schweine' vor, beleuchtet Entstehung und Klang und liefert eine kritische Bewertung: politische Texte, stimmliche Präsenz und Produktion. Für Hörer, die politisches Chanson schätzen, empfohlen.

Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine: ein scharfes Protokoll des Jahres 1969

Ein Album als Chronik eines unruhigen Landes

Sie halten mit diesem Album eine Momentaufnahme in der Hand. Ein Jahr, das schwankte, wird hörbar. 1969 war die Luft voll von Streit. Worte wurden zu Werkzeugen. Franz Josef Degenhardt griff zur Gitarre und schrieb elf Stücke. Sie klingen nüchtern. Sie klingen warm. Sie sind voller Bilder. Und sie sind politisch, bis in jede Zeile.

Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine trägt einen Titel, der sticht. Er ist sarkastisch. Er ist ein Spiegel. Er trifft das Klima der Zeit. Das Album fügt keine weichen Pastellfarben hinzu. Es zeigt Kanten. Es zeigt Risse. Es legt Finger in Wunden. Genau darin liegt die Spannung. Sie hören keine Musealmusik. Sie hören eine Entscheidung. Für Haltung. Für klare Sprache.

Der Ton der Platte: nüchtern, klar, doch nie kalt

Das Erste, was auffällt, ist die Stimme. Sie ist trocken, doch sie brennt. Die Gitarre begleitet knapp. Kein überflüssiger Schmuck. Kein Flimmern. Die Lieder stehen wie Berichte. Sie sprechen fast, statt zu singen. Doch es ist Musik. Rhythmus und Wiederkehr geben Halt. Der Ton wirkt so einfach wie ein Zeitungsartikel. Und doch treibt er Bilder in den Kopf. So entsteht Nähe. So entsteht Druck.

Warum Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine heute trifft

Die Platte stammt aus 1969. Und doch wirkt sie frisch. Warum? Weil sie Mechanismen offenlegt. Was damals Behörden, Parteien und Medien waren, sind heute andere Apparate. Das Gefühl bleibt. Dieses Ziehen zwischen Anpassung und Widerspruch. Zwischen Rede und Tat. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine zeigt, wie Sprache wirkt. Wie sie tröstet. Wie sie verhärtet. Wie sie befreit. Das macht das Hören so aktuell. Sie werden in Zeilen denken, die Sie kennen. Sie werden in Szenen blicken, die Sie auch heute sehen.

Die Eröffnung: Daß das bloß solche Geschichten bleiben

Der Beginn ist eine Warnung. Der Erzähler will, dass Geschichten bloß Geschichten bleiben. Kein Schaden. Kein Blut. So schlicht der Satz klingt, so schwer wiegt er. Hier wird Verantwortung verhandelt. Kunst soll nicht nur wärmen. Sie soll nicht übereifrig treiben. Doch sie soll auch nicht leise werden. Der Einstieg ist wie ein Vorspruch vor Gericht. Sie hören eine Stimme, die prüft. Die theatralische Geste bleibt weg. Stattdessen ruhige Akkorde. Eine klare Linie. So gewinnt die Platte Glaubwürdigkeit. Sie meint, was sie sagt.

Das Titelstück: Im Jahr der Schweine

Der Titel ist ein Hohn. Er dreht Erhabenheit um. Er jagt das Pathos in den Stall. Das ist nicht nur Provokation. Das ist Strategie. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine nimmt den großen moralischen Ton beim Wort. Die Normalität der Härte wird sichtbar. Das Lied macht nicht laut. Es macht wach. Die Bilder sind erdig. Sie zeigen Alltag. Sie zeigen Bürokratien. Sie zeigen auch eigene Zweifel. So entsteht ein Panorama. Es drückt, und es lehrt. Es hält das Publikum nicht an der Hand. Es fordert Ihr Urteil.

Briefe und Frontberichte: An einige Autoritäten drüben und An die Kumpanen

Der Albumfluss wechselt klug die Perspektiven. Einmal spricht der Sänger nach drüben. Dann wendet er sich an die eigenen Leute. So wird Rechenschaft möglich. Der Ton wird nicht gönnerhaft. Er bleibt flach und ruhig. Doch er ist hart. Er stellt Fragen, die nicht bequem sind. An Autoritäten gerichtet, aber auch an Verbündete. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine nutzt diesen Wechsel wie eine Schneide. Er trennt Posen von Haltung. Er zeigt blinde Flecken. Er räumt auch mit bekannten Formeln auf. Das ist nicht nur Verletzung. Das ist Pflege am Denken.

Die Freud’sche Fabel vom Hunger und Streit

Hier rückt die Platte die Psychologie in den Blick. Ein Motiv aus Trieb, Mangel, Angst. Ein kleines Lehrstück, ganz ohne Zeigefinger. Die Gitarre bleibt knapp. Die Stimme setzt Pausen. Jede Pause wirkt wie ein Rahmen um ein Wort. Das Bild der Fabel macht komplexe Verhältnisse anschaulich. Es geht nicht bloß um Theorien. Es geht um Habitus. Um Reaktionen. Um die Frage, warum Konflikte immer wieder brennen. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine ist in diesen Momenten fast ethnografisch. Es beobachtet. Es sammelt. Es urteilt erst am Ende.

Eulen, Scheunen, Provinz: Landleute nageln tote Eulen oft an ihre Scheunen

Dieses Lied öffnet das Land. Es führt Sie an einen Rand. Ein Bild voller Aberglauben. Ein Bild voller Härte. Tote Eulen an Scheunen: Die Metapher sitzt. Sie entlarvt das Bedürfnis, Angst sichtbar zu hängen. Die Musik bleibt sparsam und doch eindringlich. So kann die Szene wirken. Sie lernen etwas über Macht. Über Zeichen. Über das Archiv der Gewalt im Kleinen. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine legt damit die Folklore frei. Nicht die liebliche. Die dunkle. Und zeigt, wie schnell Folklore zur Regel wird.

Fast autobiografischer Lebenslauf eines westdeutschen Linken

Hier wird es persönlich. Doch es wird nicht selbstverliebt. Die Zeilen sind straff. Sie zeigen Tritte und Rückzüge. Sie zeigen Bücher. Sie zeigen Kneipen. Und sie zeigen Enttäuschungen. Das eigene Ich steht nicht über allem. Es wird geprüft. Es wird gemessen. Der Witz ist trocken. Die Ironie bleibt mild, aber scharf. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine nutzt Autobiografie als Werkzeug, nicht als Bühne. So entsteht eine stille Schule: Wie bleibe ich aufrecht, ohne heilig zu werden?

Zigeuner hinterm Haus des Sängers: ein heikler Blick

Der Titel zitiert eine damalige Wortwahl. Heute gilt sie als verletzend. Das muss gesagt sein. Doch der Song zeigt mehr als ein Wort. Er zeigt das Blickfeld eines Sängers. Er zeigt das Fremde, das nah ist. Er zeigt den Reflex, der daraus folgt. Hier lohnt das genaue Hören. Sie können die Verschiebungen spüren: vom exotischen Bild zu echter Begegnung. Die Platte verhandelt damit nicht nur Politik. Sie verhandelt auch Sprache. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine zwingt uns, Worte zu prüfen. Was benennen sie? Was verdecken sie? Wie verändern sie einen Blick?

Vom Machen, Schreiben, Lesen, Machen, Schreiben

Dieses Stück ist Werkstattbericht. Es geht um Produktion. Nicht nur um Texte, auch um Haltung. Machen. Schreiben. Lesen. Das ist ein Kreislauf. Er wirkt wie ein Motor für Bewusstsein. Der Song ist fast prosaisch. Doch er swingt leise. Er zeigt den Alltag eines Schreibenden. Der Alltag ist die eigentliche Schule. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine öffnet diese Werkstatt ohne Eitelkeit. Das ist wertvoll. Sie blicken hinter die Bühne. Sie sehen Mühe und Maß. So entsteht Respekt für das Handwerk, das eine Idee erst tragfähig macht.

Reiht euch ein in die neue Front: ein Schluss, der keine Trommel braucht

Der Titel klingt wie eine Parole. Doch das Finale ist mehr als ein Ruf. Es ist eine Frage: In welche Front? Mit wem? Wozu? Die Musik bleibt diszipliniert. Sie wirbt nicht. Sie prüft. Der Appell wird dadurch glaubwürdig. Er wird nicht süß. Er bleibt hart. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine schließt mit einer Bewegung nach vorn. Doch diese Bewegung hängt an Bedingungen: klare Sprache, klare Ziele, klare Verantwortung. Das ist die Stärke. Kein Lärm, viel Wirkung.

Die Form: elf Stücke, ein Atem

Die Platte wirkt geschlossen. Die Reihenfolge ist klug. Nach einem schleichenden Einstieg folgt die erste Attacke. Dann Reflexion. Dann wieder Bericht. Alles ergibt einen Bogen. Der Hörerweg bleibt hell. Sie können folgen, auch wenn die Themen schwer sind. Der Verzicht auf breite Arrangements zahlt sich aus. Die Stimme trägt. Die Gitarre lenkt. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine kann darum dynamisch wirken, ohne laut zu werden. Es entwickelt Tempo durch Gedanken. Nicht durch Schlagwerk.

Klang und Haptik: Warum das 12”-Format hier Sinn macht

Die 12”-Vinyl ist kein Zufall. Die Rillen lassen Luft. Sie geben der Stimme Raum. Atmen ist hörbar. Das passt zu dieser Art Erzählung. Knistern passt sogar inhaltlich. Es erinnert an Papier. An Protokolle, an Briefe, an Akten. Diese Konnotation stärkt die Songs. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine lebt von Präsenz. Vinyl bringt diese Präsenz ins Zimmer. Natürlich kann man streamen. Doch die Haptik rahmt die Haltung. Sie macht Langsamkeit möglich. Sie macht die Pause bedeutsam. So wird aus Hören ein Innehalten.

Literarische Verfahren: Satire, Reportage, Fabel

Die Songs mischen Gattungen. Mal wollen sie lachen, mal müssen sie zubeißen. Satire öffnet Ventile. Sie entspannt. Sie kann aber auch freilegen. In anderen Stücken klingt eine Reportage durch. Namen werden selten, Szenen werden greifbar. Die Fabel-Struktur bindet das alle an kurze Bilder. Keine Theorie-Sprache, kein Seminar. Stattdessen Gebrauchsprosa. Das ist bewusst. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine nimmt Literatur ernst, aber nicht feierlich. Es zeigt, wie Schlichtheit trifft. Wie weniger mehr zeigt. Wie genaue Wörter eine ganze Stadt erhellen.

Rhetorik der Stimme: Fragen, Pausen, Wiederholungen

Die Technik ist alt, doch sie wirkt. Fragen öffnen Türen. Pausen lassen Sie antworten. Wiederholungen machen Muster sichtbar. Diese Mittel tragen die Songs. Sie helfen dem Gedächtnis. Sie schärfen den Sinn. Zugleich vermeiden sie Pathos. Sie halten die Temperatur. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine meidet große Ausrufe. Es setzt auf den kalten Strahl. Der macht weniger Krach, aber mehr Licht. Das ist eine Entscheidung gegen Blendwerk. Und für die Langzeitwirkung.

Kontext 1969: Nachhall der Revolte, Beginn einer Ernüchterung

Die Platte erschien ein Jahr nach dem großen Knall. Die Debatten waren noch heiß. Zugleich setzte Müdigkeit ein. Der Alltag forderte sein Recht. Genau diese Mischung spürt man. Der Geist der Kritik ist da. Doch er wird bodennah. Keine Tribüne, kein Stadion. Straßen, Büros, Küchen. Diese Räume klingen durch. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine erklärt nichts aus der Höhe. Es spricht aus den Räumen, in denen Sie leben. Darum ist es so nah. Darum bleibt es so wach.

Freiheit und Verantwortung: ein Leitmotiv

In fast jedem Stück prallen zwei Ideen aufeinander. Freiheit, ja. Doch Freiheit braucht Form. Worte sind frei. Doch Worte wirken. Diese Einsicht treibt das Album. Die Musik ist frei von Ornament. Die Gedanken sind fest. Das passt. So funktioniert die Spannung. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine ist kein Plakat. Es ist eine Werkbank. Dort werden Begriffe geprüft. Werkzeuge geschliffen. Und Ideen in Arbeit gesetzt. Sie hören, wie Denken klingt, wenn es in Handarbeit passiert.

Hören heute: Wie Sie dieses Album neu entdecken

Wenn Sie heute hören, nehmen Sie sich Zeit. Ein Song wirkt erst, wenn er ausklingt. Lassen Sie die Pausen zu. Lesen Sie die Titel mit. Auch die Reihenfolge zählt. Spielen Sie die Platte einmal ganz. Danach springen Sie zu Ihren Stellen. So bleiben Sie wach. Achten Sie auf die kleinen Wörter. Auf „und“, auf „aber“. Genau dort dreht die Platte oft die Richtung. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine belohnt das langsame Ohr. Sie werden Nuancen finden. Sie werden Ihre Gegenwart entdecken.

Was bleibt: Bilder, die kleben

Ein gutes Album hinterlässt Spuren. Hier sind es Bilder. Eulen an Scheunen. Briefe an drüben. Ein Lebenslauf im Takt der Stadt. Ein Ruf ohne Trommel. Diese Bilder halten. Weil sie offen genug sind. Und genau genug. Sie können sie auf heute legen. Sie können sie in Gespräche mitnehmen. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine hat darin etwas von einem Ratgeber. Nicht belehrend. Anleitend. Es zeigt, wie man zu einem Satz kommt, der hält.

Stärken und Schwächen: der ehrliche Katalog

Die Stärken liegen auf der Hand. Klarer Ton. Präzise Bilder. Ein smarte Dramaturgie. Mut zur Schlichtheit. Dazu eine Stimme, die trägt. Ohne Vibrato. Ohne Pose. Schwächen? Wer opulente Arrangements liebt, findet hier wenig. Wer schillernde Harmonien sucht, eher auch nicht. Einige Motive wirken aus heutiger Sicht rau. Doch diese Rauheit ist Material. Sie eignet sich zur Diskussion. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine stellt dafür die Bühne. Sie entscheiden, wie laut die Debatte wird.

Vergleich im Werk: Position und Profil

Im Werk des Künstlers markiert dieses Album eine klare Linie. Frühe Chansons hatten noch mehr Chanson-Glanz. Spätere Platten spielten mit längeren Formen. Hier steht die Sache im Vordergrund. Die Songs sind dichter. Sie sind gedrängter. Das schafft Profil. Es ist eine Phase der Zuspitzung. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine wirkt dadurch wie ein Knotenpunkt. Von hier aus führen Wege. Zu Balladen. Zu Pamphleten. Zu Erzählstücken. Der Knoten hält die Stränge zusammen.

Eine Frage des Ethos: Haltung vor Geschmack

Geschmack kann man streiten. Haltung nicht. Haltung ist die Achse. Dieses Album ordnet alles an dieser Achse. Klang. Wort. Reihenfolge. Tempo. Kein Teil will sich vordrängen. Kein Effekt sucht Applaus. Das ist ein Ethos. Es mag unzeitgemäß wirken. Doch es trägt. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine beweist, wie Stil entsteht, wenn Prinzipien die Form führen. Es wirkt robust. Es altert gut. Weil es nicht vom Lack lebt. Sondern vom Holz.

Für wen ist dieses Album?

Für Sie, wenn Sie Sprache lieben. Für Sie, wenn Sie politisch hören. Für Sie, wenn Sie an klare Melodien glauben. Für Sie, wenn Sie Konzepte mögen, die nicht prahlen. Und auch für Sie, wenn Sie wissen wollen, wie 1969 in Westdeutschland klang. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine ist nicht nur etwas für Sammler. Es ist ein Werkzeug. Für Kopf, Ohr und Herz. Es passt in Bibliotheken. Es passt an Küchentische. Es passt in lange Nächte.

Fazit: Ein Album als Prüfstein

Dieses Album ist ein Prüfstein. Für Kunst, die etwas will. Für Sprache, die trägt. Für Haltung, die nicht kippt. Es ist keine leichte Kost. Es ist auch keine schwere Kost. Es ist klare Kost. Wer zuhört, gewinnt. Bilder. Sätze. Einsichten. Die elf Stücke schieben sich nicht vor Ihr Leben. Sie laufen mit. Sie halten Ihre Fragen aus. Genau das ist die Leistung. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine ist 1969 erschienen. Doch es spricht mit Ihnen, als wäre es heute geschrieben. Und wenn ein Album das kann, ist es mehr als Musik. Es ist ein verlässlicher Begleiter in unruhigen Zeiten.

Sie werden nach dem Hören wacher sein. Vielleicht auch strenger. Vor allem aber genauer. Das ist ein seltenes Geschenk. Franz Josef Degenhardt Im Jahr der Schweine hält es bereit. Greifen Sie zu. Hören Sie langsam. Und lassen Sie die Pausen arbeiten.

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