Letztes Update: 06. Februar 2026
Der Beitrag stellt den Konzertmitschnitt 'Von dieser Welt' von Klaus Hoffmann vor, beschreibt Atmosphäre und Setlist, analysiert Stimme, Begleitung und Produktion und liefert eine fundierte Bewertung mit persönlichen Eindrücken und einer Empfehlung.
Im Jahr 2006 lag ein weiter Weg hinter Klaus Hoffmann. Seine Bühne ist seit Jahrzehnten die Stadt und ihr Echo. In diesem Album bündelt er sie. Es ist ein Rückblick. Es ist auch ein neuer Blick. Sie hören hier nicht nur eine Sammlung von Liedern. Sie hören einen Abend, der atmet. Genau darin liegt die Kraft von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Die Zeit um 2006 war für das deutsche Chanson spannend. Viele Stimmen wurden lauter. Einige klangen roh, andere glatt. Hoffmann hielt seine Linie. Er sang klar und direkt. Er suchte Nähe, nicht Effekt. Diese Haltung trägt auch Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt. Sie spüren es in jedem Übergang. Sie merken es in der stillen Art, wie ein Lied zum nächsten führt.
Ein Live-Album muss mehr sein als Töne. Es ist ein Raum mit Menschen. Es ist ein Abend mit Atempausen. Es ist der Zufall, der Kunst wird. In diesem Sinn zeigt das Album viel. Es zeigt Stille, wenn sie nötig ist. Es zeigt Wärme, wenn die Worte schwer sind. Gerade das hebt Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt von vielen Studioalben ab. Sie hören ein Herzstück seines Könnens: Er macht die Ferne nah.
Wer den Titel liest, weiß sofort, worum es geht. Es geht um Herkunft, um Wege, um ein Jetzt. Der Mitschnitt verbindet Lieder und Texte. Er bündelt Erzählungen, die tragen. Er setzt Poesie neben Ironie. Dabei bleibt er im Fluss. So entsteht ein Bogen über zwei mögliche Ausgaben. Die eine enthält 20 Tracks. Die andere umfasst 23 Tracks. Beide fangen den Abend ein. Beide tragen denselben Kern. In jedem Fall ist Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt eine Einladung, die eigene Welt mit zu prüfen.
Die 20-Track-Version wirkt wie ein Kammerspiel. Nichts ist zu viel. Nichts fehlt. Sie beginnt mit „Das alte Lied“ und „Nein“. Zwei klare Ansagen. Danach folgt die erste Miniatur mit Text. Es ist „Begrüßung + Das Stimmenwunder von Kladow“. Schon hier zeigt sich der Ton des Abends. Es ist freundlich, doch bestimmt. Es ist offen, doch fein. Diese Art ist ein Markenzeichen von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Im ersten Bogen stehen Tempo und Witz. „Außerhalb der Gruft“ kippt mit Humor ins Nachdenken. „Markttag“ öffnet den Blick auf Alltag. Dann „Ich stamme von einfachen Leuten ab / Amor ti vieta“. Die Operngeste flackert kurz auf. Sie beleuchtet das Erdige. Das ist mehr als Zitat. Es ist ein zarter Spiegel. Die Mitte wird leiser. „Ich liebte“ setzt den Ton. Später „Sarah“, „Der König der Kinder“, „Sonne, die ich meine“. Es sind Lieder, die zart gehen, aber lang bleiben. Der Schluss fasst viel zusammen. „War’s das“ stellt die Frage. „Sie wollen nicht weinen“ sucht die Antwort. Am Ende steht „Von dieser Welt“. Der Titel schließt den Kreis. Sie fühlen, dass hier ein Abend reift, nicht rast. So trägt sich die Idee von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt bis in die letzte Note.
Die erweiterte Edition mit 23 Tracks legt weitere Schichten frei. „Tanz / Warum“ eröffnet. Der Ton ist bewegter. „Der Sinn des Lebens / Trois Gymnopédies No. 1“ stellt eine andere Frage. Die Satie-Figur legt einen feinen Schleier. Der Abend atmet weiter. Es folgen Miniaturen wie „Nichts war mir fremd“. Danach schwingt „Bin ein Fremder“ zwischen Nähe und Ferne. Sie hören, wie die Dramaturgie wächst. Auch hier zeigt sich die Aura von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Zu den starken Momenten zählen „Einsam sind alle Sänger“ und „Man vergisst nichts“. Beides sind Lieder mit weitem Blick. Es sind auch Lieder mit wenig Pathos. Die Texte greifen, ohne zu drücken. Später bringt „Wenn die Musik nicht wär“ den Kern auf den Punkt. Musik als Halt. Musik als Brücke. „Hejaho“ weitet den Raum. „Die Zeit, die vergeht“ blickt nach vorn und zurück. „Adieu Emile“ verneigt sich vor dem Meister des Chansons. Das ist eine klare Linie. Es ist die Linie eines Sängers, der weiß, was ihn trägt. Auch hier bleibt das Versprechen von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt erhalten.
Hoffmann spricht vor, zwischen und in den Liedern. Oft sind es kurze Stücke. Es sind sanfte Brücken. Diese Texte arbeiten wie Licht. Sie beleuchten das Folgende. Sie spiegeln das Vorherige. Das hält den Abend zusammen. So bleibt die Spannung lebendig. Der Hörer fühlt sich gemeint. Er fühlt sich ernst genommen. Dieser Ton ist selten. Er prägt Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt von Anfang an.
Seine Stimme ist kein glatter Lack. Sie ist Holz. Sie hat Maserung. Sie trägt Wärme. In hohen Lagen bleibt sie klar. In tiefen Lagen ruht sie. Das gibt Halt. Die Artikulation ist scharf, ohne hart zu sein. Das macht die Worte stark. So können leise Bilder wachsen. So können starke Bilder stehen. Diese Balance ist ein Kernpunkt von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Die Begleitung wirkt leicht und wach. Ein Klavier setzt Linien. Eine Gitarre spannt Räume. Ein Bass erdet. Dezente Percussion fügt Farbe. Mehr braucht es nicht. Manchmal blitzt Klassik auf. Die Satie-Figur ist fein gesetzt. Das „Amor ti vieta“-Motiv wird nicht groß. Es wird schlank. Das ist klug. So kippt nichts in Kitsch. Stattdessen wächst der Faden zwischen Epochen. Genau das hält Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt frisch.
Viele Lieder drehen sich um Herkunft. „Meine Kindheit“ als Text führt hinein. „Gerda“ trägt das Motiv weiter. Es geht um Namen und Wege. Es geht um Mut und Verlust. Die Stadt ist immer da. Berlin liegt zwischen den Zeilen. Nicht als Postkarte. Als Gefühl. „Was fang ich an in dieser Stadt“ zeigt das klar. Liebe steht daneben. Sie ist nie groß aufgespannt. Sie ist ein Zuhause. Beide Fäden verknüpft Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt mit ruhiger Hand.
Der Sound ist warm und offen. Sie hören Raum. Sie hören Luft. Das Publikum ist nah, doch nicht zu laut. Der Applaus trägt, ohne zu drängen. Die Stimme steht vorn. Die Instrumente haben Platz. Nichts schiebt, alles schwingt. Das Mastering bleibt natürlich. Der Abend klingt wie ein Abend. Kein poliertes Studio. Ein gelebter Saal. Das passt zum Anspruch von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
In der kompakten Fassung fällt die Reihenfolge ins Gewicht. „Das perfekte Lied“ als kurze Pointe öffnet den Raum für „Sarah“. Danach wechselt der Puls zügig. Doch die Übergänge bleiben weich. „Der dumme Schüler / Trois Gymnopédies No. 1“ weitet das Bild. „War’s das“ fragt, ohne zu verzagen. „Sie wollen nicht weinen“ hält an der Würde fest. Am Ende klingt „Von dieser Welt“ wie ein stilles Ja. Das ist der Moment, in dem Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt seine größte Ruhe findet.
Die längere Edition gönnt mehr Luft. Sie erlaubt Seitengänge. „Augenblicklich glücklich“ und „Der ideale Fan“ geben Humor Raum. „Alle Kinder dieser Erde“ trägt ein großes Wir. „Verzeih / Amor ti vieta“ stellt Milde neben Form. „Wenn Du liebst“ fasst leise zusammen. „Salambo“ bringt einen Hauch Theater. Der „Reprise: Von dieser Welt“-Moment rahmt den Titel neu. So baut sich ein zweiter Bogen über den ersten. Diese Struktur stärkt das Format von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Hoffmann geht den geraden Weg. Er setzt auf Sinn und Klang. Er meidet laute Geste. Er sucht Tiefe mit einfachen Mitteln. Dieses Handwerk sieht man. Man hört es auch. Die Pausen sind gesetzt. Die Tempi atmen. Die Worte sitzen. Wo andere Druck machen, lässt er los. Daraus wächst Vertrauen. Das ist vielleicht das heimliche Zentrum von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Wer Chanson liebt, hört Echos. Ein Gruß an Brel ist da. Auch Ferré schimmert am Rand. Doch Hoffmann ahmt nicht nach. Er nimmt Haltung auf, keine Floskeln. Er denkt den Stoff deutsch und heute. Dabei bleibt er ohne Pathos. Er bleibt bei der Sache. Das ist wertvoll. So steht Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt eigenständig da. Es ist Teil einer Linie. Es ist zugleich ein Stück für sich.
„Nein“ ist ein Statement im Kleinen. Ein Lied wie ein kurzer Brief. „Markttag“ riecht nach frühem Morgen. Nach Körben und Stimmen. „Ich liebte“ legt die Hand auf die Brust. Ruhig, nicht schwer. „Der König der Kinder“ hat einen weiten Blick. Kindlichkeit, nicht Kinderei. „Sonne, die ich meine“ wärmt ohne zu brennen. „Gerda“ ist zart, doch fest. „Was fang ich an in dieser Stadt“ trägt eine offene Frage. „Einsam sind alle Sänger“ singt vom Beruf und vom Sein. „Die Zeit, die vergeht“ denkt nicht rückwärts. Sie schaut auf den Fluss. Diese Mischung macht den Reiz von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt aus.
Die Arrangements sind nie Deko. Sie sind Träger der Worte. Ein Klavier-Motiv öffnet Räume. Eine Gitarre fängt an und lässt los. Der Bass zieht Linien. Percussion setzt zarte Punkte. Mehr braucht es nicht. So entsteht ein klares Bild. Der Hörer steht nie im Nebel. Er steht im Licht eines ruhigen Abends. Genau so entsteht der Eindruck von Nähe in Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Wenn Sie das poetische Wort lieben, sind Sie hier daheim. Wenn Sie kleine Formen mögen, werden Sie reich. Wenn Sie große Posen suchen, werden Sie nicht fündig. Das ist gut so. Dieses Album will Ihnen nichts aufzwingen. Es schlägt vor, es lädt ein. Es ist offen für eigene Bilder. Es ist ein Buch ohne Schlussstrich. Das gilt für beide Fassungen. Das ist das stille Versprechen von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Vieles hat sich seit 2006 geändert. Doch die Grundfragen bleiben. Woher komme ich. Wohin gehe ich. Was gibt Halt. Diese drei Linien tragen das Album. Sie tragen es auch in unsere Zeit. Die Mittel sind bescheiden. Die Wirkung ist groß. Denn sie baut auf Respekt. Respekt vor Sprache. Respekt vor Musik. Respekt vor Ihnen als Hörer. Darin liegt die Zeitlosigkeit von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt.
Dieses Album ist ein Raum aus Stimme, Wort und Atem. Es zeigt einen Künstler, der bei sich ist. Es zeigt ein Publikum, das mitgeht. Die 20-Track-Fassung ist dicht und klar. Die 23-Track-Variante ist weit und tief. Beide fassen einen Kern. Beide halten lange nach. Wer Chanson liebt, findet hier ein Zuhause. Wer den offenen Ton sucht, wird gehört. So wird Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt zu mehr als Musik. Es wird zu einem Gespräch, das nicht endet.
Das Album "Von dieser Welt" von Klaus Hoffmann bietet eine beeindruckende Mischung aus Live-Atmosphäre und emotionaler Tiefe. Wenn du mehr über Klaus Hoffmanns Werke erfahren möchtest, empfehle ich dir einen Blick auf Klaus Hoffmann Insellieder. Dieses Album zeigt eine andere Facette seines Schaffens und bietet ebenfalls tiefgehende Texte und Melodien.
Ein weiterer Künstler, der für seine tiefgründigen und poetischen Texte bekannt ist, ist Konstantin Wecker. Seine Werke sind immer wieder ein Highlight in der deutschen Musikszene. Besonders empfehlenswert ist die Konstantin Wecker Inwendig warm Albumkritik. Dieses Album zeigt Weckers Fähigkeit, mit Musik und Texten zu berühren und nachdenklich zu stimmen.
Auch Hannes Wader hat mit seinen Alben immer wieder Maßstäbe gesetzt. Seine Lieder sind geprägt von einer einzigartigen Mischung aus Melancholie und Lebensfreude. Ein besonderes Highlight ist das Album Hannes Wader Das Konzert. In diesem Live-Mitschnitt zeigt Wader seine ganze Bandbreite und begeistert mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen tiefgründigen Texten.