Letztes Update: 05. Dezember 2025
Der Beitrag stellt den Konzertmitschnitt 'Von dieser Welt' von Klaus Hoffmann vor, beschreibt AtmosphĂ€re und Setlist, analysiert Stimme, Begleitung und Produktion und liefert eine fundierte Bewertung mit persönlichen EindrĂŒcken und einer Empfehlung.
Dieses Album ist ein Blick in die Werkstatt eines groĂen ErzĂ€hlers. Es fĂ€ngt einen Abend ein, der wie eine leise Reise durch Leben und BĂŒhne wirkt. Es trĂ€gt den schlichten, doch klaren Namen Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt. Hinter diesem Titel steckt mehr als eine Dokumentation. Es ist eine Haltung. Es ist ein GesprĂ€ch mit dem Publikum. Es ist ein Abend, der die FĂ€den zwischen Lied, Text und Erinnerung zieht, ohne pathetisch zu werden. Und es ist ein Werk, das 2006 erschien und heute noch erstaunlich frisch klingt.
Sie hören hier keinen glatten Show-Mitschnitt. Sie hören eine Persönlichkeit. Sie hören einen SĂ€nger, der seine Stimme nicht verkleidet. Sie hören ein Programm, das kein Zufall ist. Es ist ein Abend, der in Bögen spricht. Erst leise. Dann plötzlich hell. Dann wieder still. Der Ton bleibt dabei nah, fast kammermusikalisch. So, als sĂ€Ăen Sie in Reihe drei. Dadurch fĂ€llt die Wirkung stark auf Sie zurĂŒck. Sie sind gemeint, und Sie fĂŒhlen es in jeder Pause.
2006 war fĂŒr den SĂ€nger eine Zeit der Reife. Die frĂŒhen Jahre mit ihrer hitzigen Kraft lagen weit zurĂŒck. Die Brel-Interpretationen hatten die BĂŒhnen geprĂ€gt. Doch hier steht der Autor im Vordergrund. Er erzĂ€hlt ĂŒber Herkunft, ĂŒber Stadt, ĂŒber Zeit. Die Mittel sind schlicht. Die Wirkung ist genau. Das fĂŒhrt zu einem Ton, der ruhig ist, aber nie mĂŒde. Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt zeigt diesen Zustand gut. Er strahlt Gelassenheit aus. Aber er sucht auch. Er fragt, wie man in dieser Welt singt, wenn die Jahre vergehen.
Der Mitschnitt wirkt wie ein Zwischenruf. Er ordnet und bĂŒndelt. Er will nicht nur alte StĂŒcke wiederholen. Er will das Material neu denken. Es gibt Lieder, es gibt Texte, es gibt kleine Szenen. Alles fĂŒgt sich zu einem Abend, der nicht in Nostalgie badet. Er schaut nach vorn, gerade in den stillen StĂŒcken. Diese Haltung stĂ€rkt das Ganze und gibt dem Album seinen Atem.
Weil es ein LehrstĂŒck in PrĂ€senz ist. Weil Sie hier hören, wie wenig man braucht, um viel zu sagen. Weil die Sprache einfach ist, doch die Bilder bleiben. Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt öffnet TĂŒren zu Erinnerungen. Es macht nicht laut, es macht nah. In Zeiten groĂer Arrangements wirkt das radikal. Und es ist sehr menschlich. Sie haben das GefĂŒhl, dass der SĂ€nger neben Ihnen sitzt. Er erzĂ€hlt von Kindheit, von Stadt, von Liebe. Es tut gut, solchem Ton zu begegnen.
AuĂerdem trĂ€gt der Mitschnitt eine QualitĂ€t, die selten ist. Er ist in sich rund. Er lĂ€sst keinen Fremdkörper stehen. Selbst die kleinen Texte, die nur kurz sind, fĂŒgen sich. Sie wirken wie AtemzĂŒge. Ein Komma im groĂen Satz. So entsteht eine klare Linie. Sie hören eine Dramaturgie, die den Raum kennt. Einen Abend, der Zeit gibt. Und darum bewegt das Album noch heute.
Der Abend lebt von einem Wechsel. Lied, Text, Lied. Mal nur Stimme und Klavier. Mal Gitarre im Vordergrund. Mal eine zarte Figur, die wie ein Choral klingt. Dann wieder ein heutiger Puls. Es gibt Nummern mit reiner Poesie. Es gibt Nummern mit feinem Witz. Dazu kommen die Szenen, in denen gesprochen wird. Diese sind nicht Beiwerk. Sie sind Klammer. Sie legen das Lagerfeuer aus Worten, an dem die Lieder WĂ€rme finden. So entsteht NĂ€he. So entsteht Rhythmus. So entsteht die Form.
Die Navigation wirkt sicher. Es startet mit einem BrĂŒckenschlag. Es fĂŒhrt in Biografie und Stadt. Es setzt ErinnerungsstĂŒcke. Dann öffnet es den Blick, hin zu Fragen und zu Trost. Auch das Ende hat Sinn. Es lĂ€sst offen und fordert doch auf. Genau darum beschreibt Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt nicht nur einen Ort. Es beschreibt einen Weg. Es ist das Bild eines Menschen, der immer wieder neu anfĂ€ngt.
Die Stimme hat WĂ€rme. Sie hat Luft. Sie lĂ€sst Dreck zu, wenn es nötig ist. Sie packt nicht in Samt, wo Kante sein muss. Sie hĂ€lt Worte fest, ohne zu drĂŒcken. Das macht die Figuren glaubwĂŒrdig. Der SĂ€nger steht nicht ĂŒber dem Stoff. Er steht im Stoff. Er singt, als wĂŒrde er frei erzĂ€hlen. Das klingt einfach, ist aber groĂe Kunst. Die PrĂ€senz wĂ€chst aus der Sorgfalt fĂŒr jede Silbe. Aus der Geduld fĂŒr jede Pause. Und aus dem Mut, es leise zu lassen.
Die Arrangements sind schlank. Sie tragen die Stimme und belasten sie nicht. Sie arbeiten mit Raum, nicht gegen ihn. Wenn das Klavier ein Motiv anlegt, bleibt es klar. Wenn die Gitarre Farbe gibt, bleibt es fein. Ein paar harmonische Wendungen erinnern an Satie. Das passt zu den kurzen Passagen, in denen Text und Musik verschmelzen. Hier zeigt das Album seine Eleganz. Sie hören keine Show. Sie hören Gestalt. Genau so wird Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt zu einem Abend, der Sie mitnimmt, ohne zu drÀngen.
Die Reaktionen sind spĂŒrbar, aber nie aufdringlich. Es gibt Lachen an den richtigen Stellen. Es gibt Stille, wenn ein Satz sitzt. Sie fĂŒhlen den Raum, der trĂ€gt. Der Mix hĂ€lt die Balance. Der Saal ist anwesend, doch er bleibt Rahmen. Das ist wichtig. So rĂŒckt Ihr Ohr auf die BĂŒhne. So werden kleine Gesten groĂ. Und so bleibt das, was zĂ€hlt, im Fokus: die Begegnung zwischen Lied und Hörer.
Das Album erschien in zwei Fassungen. Eine CD bĂŒndelt 20 Tracks. Eine erweiterte Fassung bringt 23 Tracks. Die Unterschiede sind nicht nur FĂŒllung. Sie prĂ€gen den Fluss. In der lĂ€ngeren Version bekommen Sie zusĂ€tzliche Bögen. Es tauchen weitere Text-Sequenzen auf. Auch neue Lieder kommen hinzu. Diese bauen vor allem im letzten Drittel Tiefe auf. Es wirkt, als hĂ€tte man dem Abend mehr Luft gelassen.
Die 20-Track-Fassung wirkt straffer. Sie zeigt klare Linien. Sie setzt die starken StĂŒcke dicht nebeneinander. Der Spannungsbogen bleibt hoch. Die 23-Track-Fassung erlaubt lĂ€ngere Schatten und Licht. Sie gibt dem Motiv Zeit, sich zu wiederholen und zu hallen. Das macht Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt in beiden Formen stimmig. Es sind zwei Lesarten desselben Raums: einmal prĂ€gnant, einmal weit.
âDas alte Liedâ öffnet den Ton. Es klingt vertraut und neu. Es setzt das Thema: Erinnerung, die nicht alt wirken muss. âNeinâ spannt die Haltung nach. Ein knapper Widerspruch gegen leere Posen. âMarkttagâ fĂŒhrt Sie mitten ins Leben. Es riecht nach Stadt. Es hat Bewegung. âSarahâ lehnt sich an eine persönliche Figur. Warm. Leise. âGerdaâ geht tiefer. Es ist ein Blick auf Menschenliebe, die Haltung bleibt dabei klar. âWas fang ich an in dieser Stadtâ stellt die groĂe Frage. Sie steht am Rand von Melancholie. Doch der Blick bleibt wache Tat. FĂŒr all das ist Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt ein guter Rahmen.
âSie wollen nicht weinenâ ist ein Scharnier. Es hĂ€lt Schmerz aus. Es drĂŒckt nicht. Es lĂ€sst die TrĂ€nen in WĂŒrde frei. âVon dieser Weltâ schlieĂt die 20-Track-Fassung. Der Titel ist Programm. Das StĂŒck ist hell, aber nicht leicht. Es verneigt sich vor dem, was bleibt. In der erweiterten Fassung rĂŒhren âAlle Kinder dieser Erdeâ und âEinsam sind alle SĂ€ngerâ an tiefe FĂ€den. Sie geben der Sammlung den Blick ĂŒber das Eigene hinaus. âWenn die Musik nicht wĂ€râ ist ein stilles Credo. âDie Zeit, die vergehtâ zĂ€hlt nicht, sie lauscht. âAdieu Emileâ ist eine Geste in die Chanson-Tradition. WĂŒrdig. Ohne Kopie.
Die kurzen Text-Tracks sind mehr als Pausen. Sie sind Teil des Pulsschlags. âDas Stimmenwunder von Kladowâ hat Humor, der nicht verrĂ€t. âMeine Kindheitâ legt eine Spur, die still bleibt. Sie hören keinen Kitsch. Sie hören Beobachtung. âDer ideale Fanâ zeigt NĂ€he zum Publikum, doch ohne Anbiederei. âDer Vogel Eigenartâ zwinkert, aber er zeigt auch die Zartheit, die Kunst schĂŒtzt. Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt macht diese Wechsel zu einer Form von GesprĂ€ch. Es ist, als wĂŒrden Sie zwischen zwei Liedern kurz am BĂŒhnenrand stehen. Der KĂŒnstler schaut Sie an. Und sagt: So ist es.
Solche Passagen riskieren manchmal Leerlauf. Hier nicht. Die Texte sind kurz. Sie öffnen TĂŒren und treten wieder zurĂŒck. Damit gewinnen die Lieder Kontur. Sie nehmen Fahrt auf oder lassen ab. Das ist klug. Und es hĂ€lt den Abend im Fluss. Es wirkt alles wie aus einem Guss, obwohl die Bausteine klein sind.
Die Aufnahme ist prĂ€sent. Sie ist nicht ĂŒberpoliert. Sie atmet. Das fĂŒhrt zu einem Klang, der Ihre Ohren nicht mĂŒde macht. Sie spĂŒren Raum, aber der Hall bleibt im Rahmen. Die Stimme sitzt vorn. Die Begleitung bleibt transparent. Die Dynamik ist nicht flach. Leise Stellen sind wirklich leise. Ein plötzlicher Akzent steht klar. Damit gelingen die ĂbergĂ€nge. Es ist ein Live-Album, das die BĂŒhne schĂŒtzt. Und so wird Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt zu einem Hörraum, der Vertrauen schafft.
Technisch gibt es keine Show-Effekte. Es gibt keine langen Soli, die protzen. Das ist Absicht. Der Fokus bleibt auf Text und Melodie. Kleines Detail, groĂe Wirkung: Der Mix lĂ€sst auch die Atmung zu. Das wirkt gleich. Es macht die Figur vor dem Mikrofon fĂŒhlbar. Gerade fĂŒr Sie, die ein feines Ohr mögen, ist das wichtig.
Das Album steht in einer Linie mit dem groĂen Chanson. Es knĂŒpft an französische Eleganz an. Es nimmt den Mut zum einfachen Wort aus der Berliner Schule auf. Es erinnert im Geist an jene, die das Leben besingen, ohne es zu glĂ€tten. Doch es bleibt eigen. Es ist keine Kopie. Der wiederkehrende Verweis auf ein Satie-Motiv in den Text-Musik-Passagen ist stimmig. Er gibt dem Abend eine leichte, schwebende Farbe. Er ordnet die Gedanken leise. Und er zeigt Respekt vor der Kunst, die das Ganze trĂ€gt. Auch darum ĂŒberzeugt Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt als Zeitbild und als Stilbild zugleich.
Diese BezĂŒge sind nicht Zitat um des Zitats willen. Sie haben Funktion. Sie fĂŒhren Sie durch Stimmungen. Sie halten die Balance zwischen Herz und Kopf. So bleibt die Sprache einfach. Doch sie brennt nach. Und sie bleibt in Ihrer Erinnerung.
FĂŒr Hörerinnen und Hörer, die Worte lieben. FĂŒr Menschen, die NĂ€he ĂŒber LautstĂ€rke stellen. FĂŒr Sie, wenn Sie mit leisen Tönen leben. Wenn Sie gerne eine Stimme im Raum haben, die etwas meint. Wenn Sie eine Reise durch Geschichten wĂŒnschen, die zugleich privat und doch offen sind. Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt gibt Ihnen genau das. Es ist kein Produkt fĂŒr die schnelle Playlist. Es ist ein Abend, den man ganz hören will. Vielleicht mit einem Glas Tee. Vielleicht mit einem Abendlicht am Fenster. Dazu passt es.
Auch wenn Sie neu sind im Werk des SĂ€ngers, ist dieses Album ein guter Einstieg. Es zeigt den Autor, den ErzĂ€hler, den Darsteller. Es lĂ€sst Raum fĂŒr Sie. Es drĂ€ngt sich nicht auf. Es öffnet ein Fenster. Der Blick hinaus lohnt.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Manche Monologe könnten fĂŒr Sie etwas zu artig wirken. Selten wĂŒnscht man sich einen Schnitt, der frĂŒher kommt. Ein, zwei Lieder bleiben sehr nah an der bekannten Form und wagen wenig. Das ist kein Fehler, doch es bremst die Ăberraschung. Auch die Wiederkehr eines Motivs kann fĂŒr manche Ohren redundant sein. Das betrifft vor allem die kleinen Text-Musik-Gelenke. Dennoch geht die Rechnung auf, weil die Dramaturgie stimmt. Und weil Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt den langen Atem belohnt.
Die reduzierte Besetzung ist eine StĂ€rke. Sie kann jedoch auch Grenzen zeigen. Manche Farben, die auf Studioalben glĂ€nzen, fehlen hier. Wer groĂe Bögen und orchestrale FĂŒlle sucht, wird diese nicht finden. DafĂŒr lernt man die Lieder in ihrer Haut kennen. Wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, entsteht Tiefe, die kein Studio ersetzen kann.
Die 20-Track-Fassung wirkt wie ein Roman mit klaren Kapiteln. Es beginnt mit âDas alte Liedâ und endet mit âVon dieser Weltâ. Dazwischen liegen Figuren aus Biografie und Stadt. âAuĂerhalb der Gruftâ und âDer König der Kinderâ fĂŒgen ironische RĂ€nder hinzu. âWarâs dasâ stellt eine Frage, die nicht alt wird. Die kurzen Texte, etwa âDas perfekte Liedâ oder âDer Vogel Eigenartâ, sind wie SeitenrĂ€nder. Sie machen Notizen an den Textkörper. Das ist schlĂŒssig und schlau gesetzt.
Die 23-Track-Fassung setzt andere Akzente. âTanz / Warumâ als Auftakt macht die Bewegung gröĂer. Weitere Texte wie âDer Sinn des Lebensâ und seine Reprise geben dem Abend ein klares philosophisches Herz. âWenn Du liebstâ und âSalamboâ erweitern die Farbskala. âHejahoâ und âEstaminetâ fĂŒgen einen Hauch von Reise ein. Der Bogen endet mit âAdieu Emileâ. Das fĂŒhlt sich an wie eine Verbeugung vor der groĂen Schule des Chansons. In dieser Weite zeigt sich, wie tragfĂ€hig das Material ist. Beides, kurz und lang, fĂŒhrt zum Ziel.
Wie klingt so ein Abend im Jahr 2025? Er klingt erstaunlich zeitlos. Die Themen sind nicht gealtert. Stadt und Kindheit, Liebe und Werden, Mut und Zweifel. Dazu kommt die Art, wie gesprochen wird. Sie ist ohne Maske. Sie ist ohne Pose. Das gibt dem Album einen Platz im Heute. Es passt ins Leben, das wieder NĂ€he sucht. Es passt zu Abenden, an denen die Welt laut ist. Dann dreht man den Regler nicht auf. Man lĂ€sst ihn auf Mitte. Und spĂŒrt, wie Worte tragen.
Genau hier liegt die aktuelle Kraft von Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt. Es zeigt, wie Kunst auf Augenhöhe wirken kann. Ohne Spektakel. Ohne Senderpose. Mit einem Blick, der Ihre eigenen Bilder weckt. Das ist selten. Und es bleibt.
Am Ende bleibt der Eindruck eines sehr runden Abends. Dieses Live-Album ist eine Einladung. Es will nicht bewerten, es will erzĂ€hlen. Es zeigt Handwerk und Haltung. Es vertraut auf Sprache und Klang. Damit gelingt etwas, das nicht selbstverstĂ€ndlich ist: ein Mitschnitt, der nicht nur dokumentiert, sondern atmet. Wer sich Zeit nimmt, wird belohnt. Wer sich auf NĂ€he einlĂ€sst, findet sie. Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt ist darum mehr als ein Souvenir an einen Konzertabend. Es ist ein StĂŒck gelebte Poesie.
Meine Empfehlung ist klar. Hören Sie dieses Album am StĂŒck. Gern auch in beiden Fassungen. Vergleichen Sie die Bögen. SpĂŒren Sie, was Ihnen nĂ€her ist: die strenge Linie, oder die weite. In beiden FĂ€llen begegnen Sie einer Stimme, die etwas meint. Und einem Autor, der die BĂŒhne als GesprĂ€ch versteht. Genau so wĂŒnscht man sich einen Konzertmitschnitt. Genau so wirkt Kunst ĂŒber den Abend hinaus. Darum gehört Klaus Hoffmann Von dieser Welt: Konzertmitschnitt in eine Sammlung, die mehr will als bloĂe Erinnerung.
Das Album "Von dieser Welt" von Klaus Hoffmann bietet eine beeindruckende Mischung aus Live-AtmosphĂ€re und emotionaler Tiefe. Wenn du mehr ĂŒber Klaus Hoffmanns Werke erfahren möchtest, empfehle ich dir einen Blick auf Klaus Hoffmann Insellieder. Dieses Album zeigt eine andere Facette seines Schaffens und bietet ebenfalls tiefgehende Texte und Melodien.
Ein weiterer KĂŒnstler, der fĂŒr seine tiefgrĂŒndigen und poetischen Texte bekannt ist, ist Konstantin Wecker. Seine Werke sind immer wieder ein Highlight in der deutschen Musikszene. Besonders empfehlenswert ist die Konstantin Wecker Inwendig warm Albumkritik. Dieses Album zeigt Weckers FĂ€higkeit, mit Musik und Texten zu berĂŒhren und nachdenklich zu stimmen.
Auch Hannes Wader hat mit seinen Alben immer wieder MaĂstĂ€be gesetzt. Seine Lieder sind geprĂ€gt von einer einzigartigen Mischung aus Melancholie und Lebensfreude. Ein besonderes Highlight ist das Album Hannes Wader Das Konzert. In diesem Live-Mitschnitt zeigt Wader seine ganze Bandbreite und begeistert mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen tiefgrĂŒndigen Texten.