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Manfred Maurenbrecher: Flüchtig – Albumkritik und Porträt

Manfred Maurenbrecher Flüchtig — Ein Album zwischen Melancholie und Wut

Letztes Update: 06. Februar 2026

Unsere Besprechung von 'Flüchtig' zeigt Manfred Maurenbrecher als Erzähler der Vergänglichkeit. Sie lesen eine klare Kritik: Lob für Texte und Stimme, dezente Kritik an Arrangements. Empfehlungen zu den stärksten Tracks runden den Artikel ab.

Manfred Maurenbrecher Flüchtig – Vorstellung und Kritik eines Albums über das Entschwinden

Dieses Album atmet Zeit, Staub und Wegkreuzungen. Es heißt nicht ohne Grund „Flüchtig“. Hinter dem Titel steht ein Autor, der mit feinen Strichen arbeitet. Er heißt Manfred Maurenbrecher. Und er erzählt hier von Orten, Menschen und Momenten, die nicht bleiben wollen. Sie hören es am Klavier. Sie hören es in der Stimme. Manfred Maurenbrecher Flüchtig ist ein Werk über das Gehen und das Gerade-noch-Dasein. Es bietet Balladen, Stubenstücke und Geschichten. Und es fragt, wie wir zwischen Heute und Morgen bestehen.

Ein Album des Jahres 2017: Ortung in einer wackeligen Zeit

Die Veröffentlichung fiel auf den 6. Oktober 2017. Das Jahr war rau. Der Ton im Land war härter geworden. Vieles war in Bewegung. In den Straßen stritten Menschen. In den Feeds gab es Lärm. Zwischen Schlagzeilen und Alltag suchten viele nach Halt. Genau da setzt das Album an. Es schaut auf Details im Schatten. Es schaut nicht auf die große Geste. So wirkt es nah. Und gerade dadurch politisch.

Sie merken es an der Wahl der Figuren. Es gibt Handwerker, Nachbarinnen und Nachtfahrer. Es gibt die verlorene Liebe. Es gibt den verlorenen Plan. Die Geschichten sind klein. Doch sie tragen. Denn sie handeln von Grundfragen. Was ist genug? Was ist wahr? Was bleibt?

Konzept der Flüchtigkeit: Fäden, die sich berühren

Flüchtigkeit ist kein Schlagwort. Es ist ein Zustand. Der rote Faden zieht sich durch alle dreizehn Titel. Menschen verfehlen sich. Wünsche lösen sich auf. Hoffnung zeigt sich. Dann ist sie wieder weg. Das Album schaut hin. Und es urteilt nicht. So entstehen Räume, in denen Sie als Hörerin denken können. Sie dürfen sich Zeit lassen. Die Musik lässt Sie.

Manches wirkt leise wie ein Gespräch. Manches ist hart wie Asphalt. Da liegt die Stärke. Wechsel von Nähe und Distanz. Wechsel von Wärme und Kälte. Diese Balance hält die Spannung. Über die komplette Stunde.

Der Erzähler als Reisender

Die Stimme wirkt wie jemand, der viel gelaufen ist. Nicht nur durch Städte. Auch durch Jahre. Begegnungen haben Spuren hinterlassen. Das hört man. Der Erzähler bleibt aber kein Richter. Er steht daneben. Er hält das Licht. Er zeigt einen Winkel. Und er lässt Sie den Rest sehen. Das ist ein kluger Gestus. Er passt zum Thema. Er passt zu der Art, wie diese Lieder gebaut sind.

Klang und Produktion: Warm, rau und offen

Das Klangbild ist handgemacht. Klavier steht vorn. Gitarren stützen. Ein Bass hält zusammen. Manchmal blitzen Schlagzeug oder Akkordeon auf. Es klingt nie überladen. Luft bleibt zwischen den Tönen. Das ist wichtig. Denn die Worte müssen atmen. Dabei meidet die Produktion jede Glätte. Kleine Schrammen sind hörbar. Das macht das Album glaubwürdig. Es passt zu den Figuren, die hier reden. Sie sind nicht aus Glas.

Die Stimme trägt viele Farben. Mal ist sie nah und brüchig. Mal ist sie hell und fest. In beiden Formen bleibt sie ehrlich. Sie werden nicht überfahren. Sie werden geführt. Der Mix bringt die Texte nach vorn. Wenn eine Zeile sitzt, dann bleibt sie stehen. Ein leiser Nachhall zieht sie in den Raum. Sie hören nicht nur, Sie sehen auch.

Song-für-Song: Dreizehn Räume einer Reise

Die Reihenfolge erzählt eine eigene Geschichte. Sie führt über Straßen, Umwege, Scherze und Schnitte. Jede Station gibt einen Blick frei. Und doch bildet sich ein Bild. Ein Mosaik. Sie können mittendrin anfangen. Doch am besten wirkt es in einem Zug.

1. Der Fuhrmann (03:43)

Der Auftakt riecht nach Landstraße. Ein Mensch treibt etwas vor sich her. Vielleicht Ware, vielleicht Sorgen. Das Klavier schlägt ein Taktmaß wie Hufe. Die Zeilen sind knapp. Es geht um Last und Richtung. Wer lenkt? Wer wird gezogen? Der Song fragt, was uns antreibt. Und ob das Ziel noch stimmt.

2. Schräge Straße (05:07)

Diese Nummer kippt von Anfang an. Der Puls ist leicht versetzt. Das Bild der schrägen Straße ist klar. Alles rutscht. Nichts steht plan. Die Gitarre schabt trocken. Die Stimme geht gegen die Schwerkraft an. Trotz und Witz halten das Gleichgewicht. Im Kern geht es um Alltag. Um Mieten, Pläne, Geheimnisse. Um das Kunststück, nicht wegzurutschen.

3. Angekommen (02:10)

Ein kurzes, helles Stück. Zwei Minuten Ankunft. Doch die Ruhe hält nicht. Der Song fragt: Wo sind wir gelandet? Und sind wir es überhaupt? Wenige Akkorde, viel Gefühl. Ein Moment, der flackert.

4. Zu früh (05:06)

Hier sitzt Schmerz in feinen Rissen. Ein Abschied, der unbeholfen kam. Oder eine Hoffnung, die noch roh war. Das Tempo bleibt gedämpft. Längere Zeilen tragen den Atem. Das Arrangement lässt Platz. So wird daraus ein Raum für Ihr eigenes „zu früh“.

5. Wie weit kann man gehen? (06:04)

Die Frage ist zugleich Refrain und Antrieb. Sie dreht sich durch das Stück. Die Strophen zeigen Grenzen. Moralische, rechtliche, private. Der Song wechselt Perspektiven. Mal fordert er Mut. Mal mahnt er Maß. Die Länge tut gut. Die Idee darf wandern. Am Ende bleibt keine klare Antwort. Aber ein Maßband. Es liegt jetzt in Ihrer Hand.

6. Die Kuh macht Muh (05:04)

Der Titel klingt wie ein Scherz. Doch das Lied ist mehr. Es nützt das Einfache, um das Komplexe zu küren. Fakten sind Fakten. Doch was machen wir daraus? Der Refrain wirkt wie ein Sprichwort. Er löst Spannung. Und legt zugleich Ironie frei. Es ist Humor mit Hirn.

7. Was würde ich nicht tun (03:18)

Ein innerer Schwur. Aber auch eine Versuchung. Die Strophe schaut in den Spiegel. Der Refrain zieht den Vorhang zu. Es geht um Preis und Würde. Um Grenzen, die erst im Test sichtbar werden. Das Arrangement atmet urbanen Folk. Ein Takt für den Schritt auf nassem Pflaster.

8. Sternlicht (03:29)

Ein zarter Nachtsong. Sterne geben keinen Rat. Doch sie geben Richtung. Das Klavier trägt ein leises Arpeggio. Ein Bild entsteht: Jemand sieht nach oben. Unten ist es kühl. Oben ist es weit. Das reicht für einen Schritt. Mehr nicht. Aber das genügt oft.

9. Jamal (04:52)

Eine Figur mit Namen. Eine Fluchtgeschichte, die nahe rückt. Der Song bleibt konkret. Er trägt keine Parolen. Er zeigt Wege, Blicke, Hände. Die Musik hält sich zurück. So tritt die Person hervor. Sie lernen Jamal kennen. Und vielleicht auch sich selbst. Denn die Fragen treffen uns alle. Was ist ein Zuhause? Und wer darf es so nennen?

10. Das war sein Glück (03:48)

Ein lakonischer Blick auf Zufall und Fügung. Manchmal kippt das Leben, und es passt. Oder es passt nicht. Der Ton bleibt mild. Ein Lächeln liegt unter den Worten. Aber auch ein feiner Stich. Glück lässt sich selten planen. Es passiert. Oder es verpasst uns.

11. Eine andere (01:43)

Sehr kurz. Sehr direkt. Ein Seitentürchen. Hier geht es um Abzweige des Herzens. Um ein Bild, das nicht bleibt. Ein kleiner Song. Doch er hallt nach. Gerade, weil er nichts erklärt.

12. Morgen is’n neuer Tag (05:28)

Diese Nummer atmet Trost. Aber kein Zucker. Der Morgen kommt. Das ist gewiss. Ob er besser ist, bleibt offen. Das Lied hält an dieser Offenheit fest. Es lädt ein, nicht aufzugeben. Es zwingt Sie nicht zum Lächeln. Es bietet Raum für Kraft. Das ist viel, gerade nach einem langen Weg.

13. Flüchtig (03:48)

Der Titeltrack bündelt das Thema. Dinge vergehen. Menschen auch. Erinnern bleibt. Doch es rutscht in den Händen. Die Melodie ist schlicht. Sie trägt die Worte ohne Schmuck. Gerade darum wirkt der Schluss stark. Es ist kein großes Finale. Es ist ein milder Punkt. Ein Punkt, der nicht ganz still ist.

Der Kern: Wahrnehmung als Haltung

Die Lieder bauen nicht auf Plakate. Sie setzen auf Beobachtung. Sie schauen hin, notieren, fragen. So klingt es wie gelebtes Leben. Sie spüren Nähe und Achtung. Keine Figur wird vorgeführt. Jede Figur bekommt Licht. Diese Haltung ist das Ethos des Albums. Es ist auch sein Reiz. Sie fühlen sich ernst genommen. Als Hörerin. Als Mensch.

In dieser Art erinnert es an literarische Feuilletons. Nur ohne Zierde. Es ist Musik, die schreibt. Und Schreiben, das singt. Das ist typisch für den Autor. Und es passt zu „Flüchtig“. Denn nur wer genau schaut, kann das Entgleiten fassen.

Sprache: Klar, doppelbödig, stoisch

Die Texte schätzen klare Bilder. Eine Straße kippt. Eine Hand zittert. Ein Name steht da. Wenig Metaphern. Aber wenn, dann sitzen sie. So bleibt Raum für Ihr eigenes Erleben. Der Witz kommt trocken. Er beißt nicht. Er stupst an. Ein Zeilenende bricht die Erwartung. Schon ist eine Schicht mehr da.

Auch die Rhythmik ist schön gesetzt. Manche Verse stolpern leicht. Das passt. Denn das Thema ist das Kippen. Dann fängt ein Refrain Sie wieder ein. Es ist ein fein gewebtes Netz. Es lässt Luft. Es hält zugleich.

Musikalische Formen: Folk, Chanson, Erzählung

Stilistisch bewegt sich das Album zwischen Folk und Chanson. Mal treibt ein Groove. Mal erzählt eine Ballade im Sitzen. Das Klavier führt. Gitarren malen Ränder. Zwischentöne halten die Stücke zusammen. Kein Titel wirkt abgekoppelt. Und doch hat jeder seine eigene Farbe. Diese Vielfalt bleibt stets dienlich. Nichts drängt sich vor den Text. Alles stützt ihn.

Gerade in den längeren Stücken ist das klug gemacht. Die Musik hält die Spannung. Auch wenn die Stimme leise wird. Auch wenn die Worte Pause machen. Dann trägt ein kleines Motiv. Es flackert. Es bleibt. Und die Geschichte atmet weiter.

Politik ohne Banner: Das leise Bekenntnis

2017 war ein lautes Jahr. Hier ist das Gegengift. Das Album setzt auf das Konkrete. Es schreibt niemandem vor, was er denken muss. Es zeigt, was da ist. Menschen mit Namen. Wege mit Löchern. Grenzen, an denen man sich stößt. Das ist politisch. Denn es macht sichtbar. Sichtbar, was übersehen wird. Sichtbar, was Nah ist.

Gerade „Jamal“ steht dafür. Aber auch andere Titel führen hin. „Schräge Straße“ spricht von sozialem Rutschen. „Wie weit kann man gehen?“ testet die Dehnungen der Moral. Alles bleibt im Erzählten. Doch die Fragen ragen heraus. Sie treffen das Heute. Und sie bleiben gültig.

Im Werk verortet: Reife ohne Routine

Der Autor ist seit Jahren auf Bühnen. Er hat viele Alben gemacht. Erfahrung könnte müde machen. Hier nicht. Die Reife zeigt sich als Ruhe. Als Vertrauen in die Form. In den Satz. In den Ton. Routine wird daraus nicht. Denn die Geschichten sind frisch. Sie kommen aus einem offenen Blick. Das bewahrt vor Schema. Vor Kalkül. Jede Nummer scheint neu betreten.

Gerade die kleinen Stücke zeigen das. „Angekommen“ und „Eine andere“ sind wie Skizzen. Aber präzise Skizzen. Kein Strich zu viel. Kein Echo zu lang. So wirkt das Album in sich rund. Es hat Atem. Es hat Form. Und es hat Mut zur Lücke.

Hörraum und Wirkung: Ein Album für lange Wege

Wie hört man dieses Werk am besten? Am Stück. Oder in Inseln. Beides geht. Auf Kopfhörern wächst die Nähe. Im Zimmer füllt das Klavier den Raum. Unterwegs legen sich die Bilder zur Landschaft. Sie dürfen sich Zeit nehmen. Die Songs halten das aus. Nichts drückt. Nichts hetzt.

Die Wirkung ist sanft und hart zugleich. Sanft, weil Respekt in jeder Zeile wohnt. Hart, weil manche Einsicht wehtut. Genau das bleibt hängen. Noch Tage später summen Sie eine Figur. Oder eine Frage. So soll Literatur wirken. So wirkt Musik, die schreibt.

Manfred Maurenbrecher Flüchtig: Ein Titel als Programm

Der Titel spricht aus, was die Lieder entfalten. Alles ist im Fluss. Das ist kein Jammer. Es ist eine Lage. Sie können sie leugnen. Oder Sie können sie annehmen. Manfred Maurenbrecher Flüchtig lädt zur Annahme ein. Nicht als Trostpreis. Sondern als Haltung. Denn in der Annahme wächst Handeln. Erst wer das Kippen kennt, kann Tritte setzen.

So legt der Titel die Weiche. Er öffnet den Blick. Er macht weich, ohne weichlich zu sein. Das ist Kunst in einfacher Sprache. Das ist stark.

Zwischen Gestern und Morgen

Sie hören Erinnern. Sie hören Zukunft. Dazwischen liegt Gegenwart. Sie ist schmal. Doch sie ist reich. Das Album breitet diese Mitte aus. Es lädt Sie ein, dort Platz zu nehmen. Für eine Stunde. Für ein paar Gedanken mehr. Danach ist nichts gelöst. Aber etwas ist geklärt. Die Richtung vielleicht. Der Ton sicher.

Rollen der Einzelstücke: Wie das Puzzle sich schließt

Jedes Lied hat eine Aufgabe. Der Auftakt stellt die Last vor. Dann kippt die Straße. Ein Ankommen wird versucht. Ein „Zu früh“ bremst. Die Frage nach dem Maß baut die Brücke. Ein clownesker Titel wagt die List. Ein Schwur wird geprüft. Ein Stern weist. Ein Name zählt. Ein Glück blinzelt. Eine Abzweigung flackert. Ein Morgen atmet. Ein Schluss hält inne. So fügt sich das Puzzle still und folgerichtig.

Diese Struktur merken Sie nicht sofort. Sie wirkt unterschwellig. Das ist klug. Denn es gibt der Reise Tiefe. Beim zweiten Hören fällt es mehr ins Auge. Dann greifen die Stücke noch enger ineinander. Das steigert die Freude am Detail.

Warum dieses Album heute wichtig ist

Die Welt ist nicht ruhiger geworden. Streit ist lauter. Gewissheiten sind seltener. Gerade jetzt hilft ein Album wie dieses. Es zeigt, wie man sehen kann. Ohne zu greinen. Ohne zu predigen. Es ist freundlich streng. Es ist nah und wach. Sie können es als Begleiter nutzen. Für Wege, die Sie nicht ganz kennen.

Außerdem erinnert es an den Wert der Sprache. An den Wert der genauen Geste. In Zeiten der Losung ist das viel. Es schafft Verbindung. Zwischen Hörer und Figur. Zwischen Ihnen und sich selbst. Das ist mehr als Unterhaltung. Das ist Haltung in Musik.

Fazit: Ein stiller Höhepunkt, der bleibt

Manfred Maurenbrecher Flüchtig ist ein leises, starkes Album. Es trägt durch seine Texte. Es gewinnt durch sein Klangmaß. Es wirkt privat. Es wirkt politisch. Es ist nie laut. Es ist immer klar. Wenn Sie Lieder mögen, die erzählen, finden Sie hier viel. Wenn Sie Sätze mögen, die tragen, finden Sie noch mehr.

Sie werden nicht von Refrains gejagt. Sie werden geführt. Am Ende stehen Sie auf festem, wenn auch schmalem Grund. Der Blick ist freier. Der Tritt ist sicherer. Manchmal ist das genau das, was Musik tun soll. Sie richtet auf. Sie richtet nicht. Und sie lässt Sie los. Genau so, wie es der Titel sagt: ein wenig flüchtig, aber nicht beliebig.

Ein Rat zum Schluss

Hören Sie es zweimal. Einmal am Stück. Einmal in Teilen. Notieren Sie, was bleibt. Vielleicht ein Name. Vielleicht eine Frage. Vielleicht ein Rhythmus. Und wenn Sie mögen, legen Sie einen Abend fest. Ohne Telefon. Mit Licht auf halber Höhe. Dann entfaltet sich die Kraft voll. So verdient es dieses Werk. So verdient es auch Ihre Zeit.

Ausblick: Nachklang und Weiterhören

Nach diesem Album wollen Sie mehr Stimme. Mehr Geschichten. Es lohnt sich, tiefer in das Werk zu steigen. Doch auch im eigenen Feld bleibt hier viel zu holen. Denn jede Figur hat mehr als eine Seite. Beim dritten Hören zeigt sich ein neuer Winkel. Ein Nebenmotiv blinkt. Ein Wort rückt nach vorn. Das ist ein Zeichen für Qualität. Es leuchtet wieder. Und wieder.

So wirkt Manfred Maurenbrecher Flüchtig über sein Jahr hinaus. Es gehört zu den Alben, die nicht alt werden. Weil sie vom Kern handeln. Vom Gehen. Vom Bleiben. Vom Blick, der beides hält. Für Sie. Für jetzt.

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