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Liederbuch: Degenhardt neu gelesen – Von damals und von dieser Zeit

Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit: Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 11. Januar 2026

Der Artikel stellt das Album 'Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit' vor, beschreibt zentrale Songs und Arrangements, bewertet Texte, Produktion und politische Relevanz und liefert eine fundierte Kritik mit Empfehlungen fĂŒr Hörer.

Vorstellung und Kritik des Albums: Ein Liederbuch als Gegenwartschronik

Franz Josef Degenhardt hat nie leise getrommelt. Er erzĂ€hlte, spottete, klagte an. 1978 zog er Bilanz. Das Ergebnis ist ein doppeltes PortrĂ€t seiner Zeit und seiner Figuren. Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit ist eine Werkschau, aber keine reine RĂŒckschau. Es klingt wie eine Chronik, die sich weigert, veraltet zu sein. Und es zeigt, wie eine Stimme aus den 60ern und 70ern in den spĂ€ten 70ern nachhallt.

Sie hören hier einen politisch scharfen Liedermacher auf der Höhe seines Handwerks. Sie erleben in jedem StĂŒck eine kleine Welt. Und Sie merken in jeder Geschichte: Die Konflikte bleiben. Nur die KostĂŒme wechseln.

Ein Album zwischen zwei Zeiten

Die Veröffentlichung im Jahr 1978 trifft einen Nerv. Vieles liegt hinter dem Land, doch wenig ist geklĂ€rt. In dieser Lage klingt Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit wie ein langer Atemzug. Die Doppel-LP ist kein einfacher RĂŒckblick. Sie ist ein Kommentar zur Gegenwart, in der die alten Fragen wiederkehren.

Die Struktur des Albums ist klug gewĂ€hlt. Zwei 12-Zoll-Platten, zwei Perspektiven, ein Bogen. Auf der ersten Platte stehen bekannte Figuren und Reibungen. Auf der zweiten Platte öffnen sich grĂ¶ĂŸere RĂ€ume, Geschichte, Macht und GedĂ€chtnis. So trĂ€gt die Form den Inhalt. Und so entsteht ein langsamer Sog.

Die beiden Platten sind jeweils in sich geschlossen. Sie können jede Seite fĂŒr sich hören. Doch am stĂ€rksten ist der Lauf von Anfang bis Ende. Es ist eine innere Dramaturgie, die uns fĂŒhrt.

Franz Josef Degenhardt im Kontext

Er ist ein Autor, der singt. Er ist ein SĂ€nger, der schreibt. Sein Werk lebt von Figuren und Details. Der Chor der Außenseiter. Die Pose der Sieger. Das ist die BĂŒhne. Mit dem Album Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit fasst er das zusammen, was sein Werk trĂ€gt: Skepsis, Witz, Milieu und Haltung.

Der Zeitgeist drĂŒckt durch jede Zeile. Kalter Krieg, Behörden, BĂŒrokratie, Konsum, Revolte, Arbeitsplatz. Doch nie als Schlagwort. Degenhardt erzĂ€hlt. Er zeigt einen Blick. Er fĂŒhrt uns an Orte. Und er hĂ€lt den Spiegel hoch.

Über die Form: Ballade, Satire, ErzĂ€hlung

Die Ballade ist sein Vehikel. Sie erlaubt ihm Raum und Zeit. Eine Figur entsteht, ein Konflikt wĂ€chst, ein Schluss sitzt. Daneben steht die Satire. Sie sticht, aber sie erklĂ€rt auch. Der ErzĂ€hler bleibt nah am Alltag. Das gilt fĂŒr die frĂŒhen StĂŒcke ebenso wie fĂŒr die spĂ€ten. Und es gilt auch im Rahmen von Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit.

Musikalisch wirkt vieles reduziert. Gitarre, Bass, wenige Farben. Doch in dieser Schlichtheit liegt Haltung. Sie lenkt den Blick auf die Worte. Wo das Arrangement grĂ¶ĂŸer wird, hat es einen Grund. Dann unterstreicht es eine Figur. Oder es setzt einen doppelten Boden.

Warum Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit heute zÀhlt

Es gibt Alben, die veralten in Details. Und es gibt Alben, die altern wie Holz. Dieses gehört zur zweiten Art. Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit spricht Klartext. Die Themen kehren wieder: Ausgrenzung, Macht, Arbeit, Sprache, Gewalt. Der Ton bleibt menschlich, trotz SchÀrfe. Und genau das trÀgt in unsere Tage.

Sie werden bei vielen StĂŒcken nicken. Nicht, weil Sie alles teilen. Sondern, weil Sie die Haltung spĂŒren. Der Text will nicht gefallen. Er will geprĂŒft werden. Und er will, dass Sie sich verhalten. Das macht dieses Liederbuch so lebendig.

Erste Platte: Figuren, Fronten, feine Risse

Die erste Platte zeigt das soziale Panorama. Acht StĂŒcke, jedes ein Mikrokosmos. Sie beginnt mit einer Mahnung und endet mit einer Fallstudie. Sie spĂŒrt dem Alltag nach, der nie neutral ist. Hier zeigt Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit seine stĂ€rkste Seite: Beobachten, verdichten, erzĂ€hlen.

Schmuddelkinder, Freigeist und Behördenblick

Der Auftakt ist ein Klassiker. “Spiel nicht mit den Schmuddelkindern” lĂ€uft etwas ĂŒber sechs Minuten. Der Satz im Titel ist Verbot und VerfĂŒhrer zugleich. Das StĂŒck greift sauber auf, was soziale Grenzen mit Kindern machen. Es geht um Anpassung und Abwehr. Und es fragt still, was Mut im Kleinen heißt.

“Befragung eines Kriegsdienstverweigerers” dauert knapp vier Minuten. Der Dialog ist knapp gebaut. Fragen und Antworten erscheinen klar. Doch zwischen den Zeilen rĂŒckt der Druck nĂ€her. BĂŒrokratie macht hier die Rolle des Gegenspielers. Die Musik hĂ€lt den Puls klein. So fokussiert sie die Sprache.

“Feierabend” und “Belehrung nach Punkten” ergĂ€nzen das Bild. Hier geht es um routinierte Gewalt, um Regeln, um den Ton. “Belehrung nach Punkten” zieht sich ĂŒber gut sechs Minuten. Der Takt wirkt fast wie ein Formular. Das ist klug. Denn es spiegelt die Mechanik, gegen die der Text anlĂ€uft.

Mit “Nostalgie” kommt ein kurzer Blick auf GedĂ€chtnis und Pose. Der Song hĂ€lt Distanz, bleibt aber warm. Er zeigt, wie weich Erinnerung werden kann. “Wildledermantelmann” bringt die Figur, die sich ins Bild setzt. Der Titel sagt viel. Eine HĂŒlle aus Stil, darunter Eitelkeit. Das StĂŒck wirkt wie ein Spiegel in der Umkleide.

“Rondo pastorale” bietet eine helle FlĂ€che. Doch die Ruhe ist trĂŒgerisch. Das Bild vom Land bleibt nie reines Idyll. Es dient als Kontrast. Am Ende setzt “Bumser Pacco” einen harten Punkt. Über sechs Minuten geht es um Macht, Masken und Milieu. Die Darstellung ist scharf, aber nie leer. Hier spielt das Album seine Kraft aus.

Der Ton: warm, trocken, direkt

Der Klang der ersten Platte ist ökonomisch. Die Gitarre fĂŒhrt, die Stimme trĂ€gt. Der Bass setzt Akzente. Wenn Percussion auftaucht, dann gezielt. Alles dient dem Wort. Das passt zur Haltung des Werks. Es passt auch zur Zeit. 1978 war der Klang oft dicht. Hier bleibt er luftdurchlĂ€ssig. Das gibt dem Text Raum, zu wirken. Genau so leuchtet Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit.

Text und Takt: Bilder, Refrains, Blicke

Die StĂŒcke der ersten Platte nutzen klare Bilder. Es sind SĂ€tze, die man sich merkt. Doch die Refrains sind nie platt. Der Witz sitzt in der Drehung. Die Perspektive springt. Mal sind Sie Beobachter. Mal sind Sie Mitspieler. Das ergibt Tempo im Kopf. Und der Takt bleibt stets dienlich.

Bemerkenswert ist die Balance von Empathie und Hohn. Degenhardt hĂ€lt Distanz zu Machtfiguren. Aber er öffnet die TĂŒr zu den kleinen Leuten. Er mischt beißende Pointe mit warmem Blick. Das ist Kunst. Und es ist der Grund, warum Sie dranbleiben.

Zweite Platte: Balladen, Bilanz, Blick zurĂŒck nach vorn

Die zweite LP steht weiter offen. Neun StĂŒcke, mehr historische und politische Weite. “Ballade von Joß Fritz” zieht mit ĂŒber sieben Minuten eine große Linie. Der BauernfĂŒhrer wird zur Figur im Spiegel. Es geht um Aufstand und Erinnerung. Der Song fragt, wie Geschichte verarbeitet wird. Und er fragt, wie viel davon im Heute steckt. Diese Kraft formt auch den inneren Kern von Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit.

“Umleitung” hĂ€lt das Thema klein und handlich. Ein System lenkt Sie ab, wenn Sie stören. Der Alltag kennt viele Umleitungen. Das macht der Song greifbar. “Ballade vom verlorenen Sohn” bringt dann die familiĂ€re Matrix ins Spiel. Tradition, Bruch, Heimkehr. Die Musik bleibt streng. Das hĂ€lt die ErzĂ€hlung am Boden.

“Arbeitslosigkeit (Umdenken, Mister, Umdenken)” hat einen klaren Puls. Der Text bohrt, lĂ€sst aber Luft. Er ist Appell und Diagnose. “Deutscher Sonntag” schiebt Bilder ĂŒbereinander. Ritual, Ruhe, LĂŒge und Trost. Es wirkt, als male das StĂŒck die Straße vor Ihrem Fenster.

“Ballade von der schönen alten Stadt” stellt die Frage nach dem Erbe. Was ist das Alte wert, wenn es nur Pose ist. Der Ton ist traurig und ironisch zugleich. “Große Schimpflitanei” dagegen packt aus. Drei Minuten Verdichtung. Das StĂŒck wirkt kathartisch, aber nie beliebig.

Am Ende stehen “Wenn der Senator erzĂ€hlt” und “In den guten alten Zeiten”. Beide drehen an der Sprache der Macht. Hier reden die Leute, die Deutungen setzen. Degenhardt legt die Rhetorik frei. Er zeigt, wie Beschönigung klingt. Und er zeigt, wie man dem widersteht.

Balladenkraft und Figurenrede

Die zweite Platte lebt vom langen Atem. Sie vertraut auf den Hörer, also auf Sie. Sie verlangt Geduld und schenkt Tiefe. Das lohnt. “Ballade von Joß Fritz” ist das Muster. Es hat Weite, ohne zu schwimmen. Es hat Biss, ohne zu schreien. Es hat Form. In dieser Balance steckt der Reiz des Liederbuchs. Hier findet Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit seine epische Stimme.

Klangbild und Produktion: Analog und ehrlich

Der Sound von 1978 ist hier kein StaubfĂ€nger. Die Aufnahme ist trocken. Sie ist nah an der Stimme. Das erzeugt IntimitĂ€t. Das Vinyl-Format unterstĂŒtzt das. Sie setzen die Nadel auf. Es knistert. Die Gitarre steht vor Ihnen. Das erhöht die PrĂ€senz des Textes. Es macht jede Zeile greifbar. So gewinnt Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit an GlaubwĂŒrdigkeit.

Die Arrangements sind sparsam, aber bewusst. Wenn mal ein Piano oder eine zweite Gitarre auftaucht, dann mit Sinn. Wo ein Chor kurz auftönt, wirkt er wie ein Kommentar. Nichts will beeindrucken. Alles will erzÀhlen.

Politische SchÀrfe und heutige Wirkung

Degenhardt war nie ein Reporter. Er war ein ErzĂ€hler mit Haltung. Das hören Sie in diesen StĂŒcken. Die Politik tritt als Alltag auf. Als Sprache. Als Blick. Als Grenze. Das macht die Songs robust. Sie mĂŒssen nichts ĂŒber die Jahre 1968 bis 1978 wissen, um sie zu verstehen. Doch wenn Sie es tun, hören Sie mehr Schichten.

Heute wirken viele Zeilen wie vertraute Signale. Arbeitslosigkeit, soziale Codes, die Rhetorik der AutoritĂ€t. Das kennt man. Darum klingt Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit nicht museal. Es klingt wach. Es fordert, Stellung zu beziehen. Und es lĂ€dt ein, die eigene Sprache zu prĂŒfen.

Dramaturgie der Doppel-LP: Vom Nahen ins Weite

Die Reihenfolge ist mehr als ein Archiv. Sie bildet eine Reise. Von der Straße vor der TĂŒr geht es in die lange Linie der Geschichte. Vom Kind, das nicht mitspielen darf, bis zur Macht, die erzĂ€hlt. Auf dem Weg begegnen wir Figuren, Regeln, Ritualen. Wir sehen, wie Sprache Macht bildet. Wir lernen, wie Musik den Blick schĂ€rfen kann. Und wir spĂŒren, wie das Format atmet.

So bĂŒndelt die erste LP die soziale Reibung. Die zweite weitet den Horizont. Zusammen ergibt das ein Ganzes. Gerade dieser Aufbau macht Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit stark. Er zwingt zu Tempo-Wechseln. Er hĂ€lt wach. Er belohnt aufmerksames Hören.

Höhepunkte, heikle Momente und blinde Flecken

Besonders stark sind die StĂŒcke, die eine Figur ganz auskosten. “Wildledermantelmann” gehört dazu. Der Song hat SchĂ€rfe und Humor. “Befragung eines Kriegsdienstverweigerers” ĂŒberzeugt durch Form. “Ballade von Joß Fritz” trĂ€gt die lange Form sicher. Auch die “Große Schimpflitanei” trifft. Hier sitzt jedes Wort.

Heikel wird es dort, wo Typen zu schematisch wirken. Ein, zwei Figuren blitzen als Symbol auf. Dann droht der Verlust an Tiefe. Auch das Pathos kann kippen. Manche Zeile wirkt heute rau. Das gehört zum Zeitkern. Es ist kein Fehler, aber ein Risiko. Gerade hier ist die Doppel-LP ehrlich. Sie zeigt die Kante. Sie zeigt auch, wie souverĂ€n sie meist darĂŒber hinwegkommt. Das gilt gerade fĂŒr Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit.

Sprachmusik: Rhythmus der Rede, Rede im Rhythmus

Ein Merkmal dieser Sammlung ist die NĂ€he zur Sprechstimme. Degenhardt phrasiert wie ein ErzĂ€hler. Er sitzt oft leicht vor dem Beat. Das gibt ihm FlexibilitĂ€t. Er kann beschleunigen oder bremsen, ohne Bruch. Das hilft dem Text, zu atmen. Die Gitarre stĂŒtzt das. Sie hĂ€lt den Puls, nicht die Show.

So entstehen kleine Spannungsbögen in jeder Strophe. Ein Bild baut sich auf. Eine Pointe setzt. Ein Nachsatz bricht oder bekrĂ€ftigt. Sie merken das kaum, aber es wirkt. Das ist Handwerk. Und es ist ein Grund, warum die StĂŒcke tragen.

Hören heute: Vinyl-Ritual und digitale Aufmerksamkeit

Wenn Sie die Doppel-LP auflegen, hat das ein Ritual. Seite A, Seite B, dann die zweite Platte. Das zwingt zu Pausen. Es schafft Fokus. Im digitalen Hören verlieren Sie leicht diesen Rahmen. Doch Sie können ihn nachbilden. Hören Sie Seite fĂŒr Seite. Gönnen Sie dem Album den Raum. Sie werden das Werk so besser erfassen. Sie werden den inneren Faden finden, den Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit legt.

Gerade die langen StĂŒcke gewinnen so. Sie brauchen Start, Mitte und Ziel. Das Format hilft. Es lĂ€dt ein, die Zeit mitzugehen.

Kontraste und KontinuitÀten

Im Liederbuch stehen Zorn und ZÀrtlichkeit nebeneinander. Auf der ersten Platte tragen die Reibungen. Auf der zweiten Platte tragen die Bögen. Doch die Sprache bleibt gleich. Direkt, klar, bildhaft. Die Musik bleibt sparsam. Das ist KontinuitÀt. Der Kontrast entsteht aus den Figuren und Feldern.

Diese Spannung hÀlt das Album wach. Es ist kein Museum. Es ist ein lebender Textkörper. Immer neu, je nach Blick. Sie können es als Zeitdokument hören. Oder als Werkzeugkoffer. Beides stimmt.

Schluss: Ein Liederbuch fĂŒr hörende Augen

Am Ende steht die Einsicht. Dieses Album ist mehr als eine Sammlung. Es ist ein LehrstĂŒck ĂŒber Sprache, Macht und Milieu. Und es ist ein LehrstĂŒck ĂŒber Haltung im Song. Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit zeigt, wie nah ein Lied am Leben sein kann. Es zeigt auch, dass Moral und Kunst sich nicht ausschließen mĂŒssen. Wenn beides gut gemacht ist, befeuern sie sich.

Sie werden nicht jede Zeile lieben. Sie werden nicht jedes Urteil teilen. Aber Sie werden spĂŒren, dass hier einer spricht, der genau hinschaut. Der nicht locker lĂ€sst. Der den Zweifel ernst nimmt. Das ist selten. Und das ist der Grund, warum diese Doppel-LP Bestand hat.

Wenn Sie fragen, ob Sie das Album heute noch hören sollen, dann lautet die Antwort: Ja. Hören Sie es aufmerksam. Hören Sie es laut und leise. Nehmen Sie die Figuren ernst. PrĂŒfen Sie die SĂ€tze. Lassen Sie das Knistern mitsprechen. Dann wird Franz Josef Degenhardt Liederbuch Franz Josef Degenhardt - Von damals und von dieser Zeit fĂŒr Sie zu dem, was der Titel verspricht: ein Liederbuch von damals und von dieser Zeit.

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