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Reinhard Mey: Das große deutsche Schlager-Archiv — Rezension & Einordnung

Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu: Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 08. Februar 2026

Der Artikel stellt das Album »Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu« vor, analysiert Arrangements, Gesang und Songauswahl und bewertet die Neuinterpretationen. Sie erfahren, welche Tracks überzeugen, welche Schwächen sichtbar sind und ob sich der Kauf lohnt.

Archiv trifft Haltung: Ein Blick auf ein Doppelporträt zwischen Chanson und Lied

Ein Sampler ist mehr als eine lose Folge von Stücken. Er ist ein Narrativ. So geht es auch bei der CD aus dem Jahr 1990 mit dem Titel „Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu“. Sie steht am Schnittpunkt von zwei Welten. Hier treffen lakonischer Witz und Alltagspoesie auf Glanz und großes Gefühl. In dieser Reibung entsteht eine eigene Spannung. Genau diese Spannung macht die Auswahl so reizvoll für Sie.

Sie hören auf dieser CD 16 Titel. Die Palette reicht von satirischen Beobachtungen bis zu großen Gassenhauern aus dem Geist des Chansons. „Ankomme Freitag, den 13.“ eröffnet mit leichter Schieflage und freundlicher Ironie. „Die heiße Schlacht am kalten Büffet“ serviert Biss und Buffet in drei Minuten. Dazwischen blitzt Paris auf. „Hinter den Kulissen von Paris“ und „Ganz Paris ist ein Theater“ malen Bilder in sepiafarbenem Licht. So verbindet der Sampler Straßenpoesie und Scheinwerferglanz.

Genau in diesem Wechselspiel liegt der Grund, warum viele Sammler diese CD lieben. „Der Mörder ist immer der Gärtner“ spielt mit dem Krimi-Klischee. „Wir sind alle lauter arme, kleine Würstchen“ nimmt die Alltagslarmoyanz aufs Korn. Dann hebt „Akropolis adieu“ in eine Fernweh-Geste an. Die Tonlage kippt dabei nie ins Plakative. Stattdessen entsteht ein fein geknüpftes Netz aus Stimmungen.

Kontext: 1990, CD-Zeitalter und die Lust am Kuratieren

1990 ist das CD-Format etabliert. Labels entdecken das Archiv als Bühne. Reihen wie diese arbeiten mit Erinnerung. Sie bringen Bekanntes zusammen und öffnen ein Tor für Neulinge. Genau hier setzt Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu an. Es erzählt eine Geschichte über zwei kulturelle Sphären. Sie hören lakonische Alltagsbeobachtung neben Pathos mit Pariser Patina. Diese Nachbarschaft ist nicht zufällig. Sie ist Programm.

Die Trackliste zeigt, wie eng beides zusammenrückt. „Mann aus Alemannia“ schaut auf Herkunft und Haltung. „Annabelle, ach Annabelle“ blinzelt sanft in die Liebe. „Daddy Blue“ verbreitet warme Melancholie. Dann biegt die Auswahl ab nach Rom und Paris. „Roma, Roma, Roma“ und „Walzer der Liebe“ öffnen schwere Vorhänge. Der Raum dahinter ist groß und hell.

Die Idee hinter dem Archiv

Diese CD ist kein Best-of im klassischen Sinn. Sie ist eine erzählerische Montage. Das Archiv im Titel ist mehr als ein Lager. Es ist ein Blick zurück und nach vorn zugleich. Das Prinzip: Song neben Song, Reibung statt Schublade. Dabei gewinnt die Auswahl eine eigene Dramaturgie. Sie erleben, wie ein kritischer Blick aus der Küche in den Ballsaal fällt. Und wie der Ballsaal ins Bistro zurückwinkt.

Aus dieser Perspektive ist der Sampler ein Porträt in zwei Hälften. Die erste Hälfte zieht Sie in die Welt kleiner Missgeschicke, spitzer Pointen und feiner Figuren. Die zweite blickt auf die große Geste, die Sehnsucht und den Schmelz. Dazwischen wechselt der Takt von Polka zu Walzer, von Lied zu Chanson. So entsteht ein Bogen, der trägt.

Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu im Fokus

Der lange Titel ist Programm. Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu verspricht eine Brücke. Sie führt von der deutschsprachigen Lied-Tradition zum frankophilen Schlager. Das gelingt, weil die Auswahl keine Hierarchie vorgibt. Die Stücke stehen gleichberechtigt nebeneinander. Ihre Kontraste erzählen mit. Ihr Echo hallt von Track zu Track.

In dieser Balance liegt der Reiz. Der Sampler wirkt wie ein Abend, an dem die Runde wächst. Erst erzählt jemand eine kleine Anekdote. Dann stimmt jemand einen großen Walzer an. Beide Beiträge gehören zum selben Fest. So fühlt sich die CD an: wie ein Austausch auf Augenhöhe.

Programmierung: Von Freitag, dem 13., bis nach Paris

Die Reihenfolge der Stücke ist klug. „Ankomme Freitag, den 13.“ und „Mann aus Alemannia“ öffnen mit Beobachtung und Stimmung. Danach kommt „Die heiße Schlacht am kalten Büffet“. Das ist Tempo, das ist Pointe. Mit „Der Mörder ist immer der Gärtner“ folgt ein halbes Kabinettstück. Es schafft Raum für Figuren und ein Augenzwinkern. Hier setzt der Sampler den ersten Ruhepunkt.

Nach „Dr. Nahtlos, Dr. Sägeberg und Dr. Hein“ und den „armen, kleinen Würstchen“ wechselt die Farbe. „Daddy Blue“ und „Annabelle, ach Annabelle“ geben Wärme. Dann blicken Sie nach Paris. „Hinter den Kulissen von Paris“ ist wie ein Schwenk mit der Kamera. „Akropolis adieu“ öffnet die große Gefühle-Schublade. „La Paloma ade“ steht als Gruß an die Seefahrt-Mythologie. Bis zum Schluss bleibt die Abfolge stimmig. „Ganz Paris ist ein Theater“ beschließt den Abend auf einer hellen Rampe. Diese Programmierung ist ein stiller Triumph von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Satire, Alltag, Genauigkeit: Das Lied als Lupe

Vieles auf dieser CD lebt von genauer Sprache. „Die heiße Schlacht am kalten Büffet“ wirkt wie ein schneller Cartoon. Sie kennen die Szene. Teller, Blicke, kleine Scham, großer Hunger. Das Lied hat ein Herz für Menschen. Doch es ist nicht blind für ihre Komik. „Der Mörder ist immer der Gärtner“ lächelt in Richtung Krimi und Medien. Es zeigt, wie Stereotype ticken. Es bleibt leicht, ohne flach zu sein. Genau dafür steht dieser Teil von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

„Wir sind alle lauter arme, kleine Würstchen“ ist pointiert. Es findet Trost in Selbstironie. „Mann aus Alemannia“ verhandelt Identität. Es fragt, woher wir kommen. Es fragt, was uns prägt. Die Antworten bleiben offen, aber freundlich. Diese Stücke geben dem Sampler Bodenhaftung. Sie sind das Pflaster, auf dem der Refrain tanzt.

Paris im Kopf: Eleganz, Pathos und die Kunst des Glanzes

Die zweite Färbung dieser CD trägt Glanz. „Hinter den Kulissen von Paris“ hat Auftritt und Abgang in einer Szene. „Akropolis adieu“ holt Fernweh und Drama in ein paar Minuten. „Walzer der Liebe“ schlägt einen großen Bogen. „Roma, Roma, Roma“ ist Postkarte und Film zugleich. Hier glänzt die Oberfläche, doch oft blitzt Tiefe darunter.

Der Sampler nutzt diese Aura klug. Er setzt die großen Gesten neben die kleinen Zeilen. So hören Sie beides neu. Im Wechsel entsteht ein neues Licht. Genau hier erfüllt Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu sein Versprechen. Es kuratiert nicht nur, es kommentiert auch. Die Auswahl ist eine kleine Lektion in Pop-Psychologie.

Textarbeit: Scharfe Kanten und weiche Schatten

Die Texte in diesem Feld sind präzise. Sie kommen schnell zum Punkt. Sie sparen das Pathos nicht aus, aber sie dosieren es. Das gilt für das lakonische Lied genauso wie für den großen Schlager. Ein gutes Archiv zeigt, wie Sprache arbeitet. Diese CD tut das.

Besonders deutlich hört man es in den Alltagsstücken. Da sitzen Verben. Da wirken Bilder in einem Zug. In den Chanson-Momenten zählt die Silbe im Refrain. Der Atem sitzt genau, damit die Melodie trägt. In dieser Sorgfalt liegt der gemeinsame Nenner. Genau das macht Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu so lehrreich. Es zeigt Handwerk.

Klang und Mastering: Einheit trotz Herkunft

Sampler aus Archiven kämpfen oft mit Uneinheit. Unterschiedliche Studios, andere Jahrgänge, anderes Bandmaterial. Hier bleibt der Fluss jedoch stabil. Die Stücke liegen eng beieinander. Die Dynamik ist moderat. Nichts springt Sie an, nichts fällt ab. Das passt zum Konzept. Ein Archiv will erzählen, nicht prahlen.

Der Klang ist freundlich. Die Stimmen stehen vorn. Die Arrangements sind klar. Bei älteren Ursprüngen ahnen Sie etwas Patina. Doch die Mischung hält zusammen. Das dient dem Hören am Stück. Diese Geschlossenheit stärkt die Idee von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Booklet und Beiwerk: Der Rahmen für das Gespräch

Bei Archiven ist das Beiwerk wichtig. Ein gutes Booklet gibt Kontext. Es erklärt, warum diese 16 Titel zusammengehören. Es nennt Jahreszahlen, Autorennamen und vielleicht Anekdoten. So werden Songs zu Stationen einer Reise. Der Rahmen macht den Inhalt wertvoller. Er hilft Ihnen, Einordnung zu finden.

Gerade in einer Edition, die zwei Sphären bündelt, ist Orientierung Gold wert. Kleine Texte zu jedem Titel, Hinweise auf Herkunft und Wirkung, ein kurzer Abriss zur Reihe – all das trägt. Es lädt zum Blättern während des Hörens ein. Es macht die CD zu einem Gesprächspartner. Ein Archiv, das spricht, bleibt länger. Auch hierin zeigt sich der Anspruch von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Für wen ist diese CD?

Sie ist ideal, wenn Sie eine Brücke suchen. Vielleicht kennen Sie die feine Satire des Lieds. Vielleicht lieben Sie den Glanz des Chansons. Hier bekommen Sie beides. Die CD ist ein Einstieg für Neugierige. Sie ist auch eine Ergänzung für Kenner. Sie fängt einen Ton der späten Achtziger ein, der in die Neunziger wirkt.

Wenn Sie gerne Alben am Stück hören, passt das Format. Die Dramaturgie ist freundlich. Sie begleitet Sie durch einen Abend. Es gibt Humor, Ernst, Charme und große Refrains. In dieser Vielfalt liegt die Stärke. Genau daher bleibt Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu mehr als nur Sammlung.

Vergleich im Regal: Was diese Auswahl anders macht

Es gibt viele Sammlungen mit Liedern aus beiden Welten. Manche sortieren streng nach Künstlern. Andere ordnen nach Epochen. Diese CD wählt den erzählerischen Mix. Das ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Die Übergänge sind Teil des Konzepts. Sie hören, wie sich Themen spiegeln. Vom Buffet zur Bühne, vom Krimi zum Kuss, von der Küche zum Korso.

Der Vorteil: Sie entdecken bekannte Stücke neu. Ein satirischer Titel wirkt schärfer, wenn er nach einem Walzer folgt. Ein großer Schlager schillert anders, wenn davor die Ironie stand. Das Archiv wird so zu einem Resonanzraum. Darin liegt der Mehrwert von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Kritikpunkte: Lücken, Mut und die Frage nach der Linie

Kein Archiv erfüllt alle Wünsche. Manche werden einzelne Favoriten vermissen. Andere hätten sich eine noch klarere Trennung der Kapitel gewünscht. Wieder andere wollen mehr Tiefenschnitte statt großer Titel. Solche Einwände sind legitim. Eine Auswahl ist immer eine Wette.

Auch die Balance zwischen Humor und Pathos kann man breiter ziehen. Ein zusätzlicher Ruhetitel im ersten Drittel hätte dem Fluss gutgetan. Im letzten Drittel wäre ein kleiner, leiser Song als Lichtwechsel reizvoll gewesen. Doch im Ganzen trägt die Kurve. Und sie bleibt zugänglich. Genau das zählt für viele Hörerinnen und Hörer, die Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu auflegen.

Die Figuren im Album: Typen, Städte, Rollen

Die Stücke sind bevölkert von Figuren. Da gibt es den nervösen Gast am Buffet. Da ist die geheimnisvolle „Annabelle“. Da sind Ärzte, die Namen wie Masken tragen. Dazu kommen Städte als Charaktere. Paris wird zur Diva, Rom zum alten Freund, die See zur Trösterin. Solche Rollenspiele tragen durch die Laufzeit.

Auch das ist eine Qualität dieser Auswahl. Sie hören nicht nur Melodien. Sie treffen Menschen und Orte. Das belebt den Bogen und macht die CD filmisch. Stück für Stück wächst eine kleine Galerie. Am Ende bleibt das Gefühl eines Abends, an dem Sie vielen Stimmen lauschten. Das passt zur Idee von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Erzählrhythmus und Tempo: Wann die Platte atmet

Ein guter Sampler atmet. Diese CD hat ihre Atemzüge. Nach zwei schnellen Stücken folgt oft ein mittleres Tempo. Dann darf ein Walzer schwingen. Es gibt Lacher, dann einen Seufzer, dann ein Lächeln. Diese Mikrodynamik hält wach. Sie macht neugierig auf den nächsten Track.

Wichtig ist auch die Länge der Stücke. Viele Titel enden vor der Vier-Minuten-Grenze. Sie sagen, was sie sagen wollen, und gehen. Diese Disziplin hält die Erzählung schlank. Sie hilft, dass kein Teil zu lange dominiert. So bleibt Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu auf Kurs.

Einordnung im Genre: Zwischen Lied, Chanson und Schlager

Genrebegriffe sind oft Schubladen. Doch hier helfen sie bei der Einordnung. Das Lied steht für Beobachtung und klare Sprache. Das Chanson bringt Form und Pose. Der Schlager sorgt für Andockpunkte im Ohr. Die CD nutzt alle drei. Mal nacheinander, mal zugleich. Das hält die Musik beweglich.

Sie können die Titel also aus verschiedenen Blickwinkeln hören. Als soziale Miniaturen. Als Bühne für die große Geste. Oder als reines Ohrvergnügen. Der Sampler erlaubt all das. Er lädt ein, zwischen den Haltungen zu wechseln. Genau darin liegt die Freiheit dieser Edition. Und das stärkt den Charakter von Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu.

Fazit: Ein Brückenschlag, der heute noch trägt

Diese CD ist mehr als eine Katalognummer von 1990. Sie ist ein klug gebautes Gespräch. Zwischen lakonischem Blick und leuchtender Pose. Zwischen Bistro und Boulevard. Die Auswahl ist stimmig und einladend. Sie führt, ohne zu belehren. Sie zeigt Vielfalt und hält doch zusammen.

Wenn Sie in das deutsche Lied und das frankophile Schlagergefühl zugleich eintauchen wollen, ist dies ein guter Einstieg. Wenn Sie beides schon lieben, werden Sie die Reibung genießen. Kleine Defizite in der perfekten Balance sind verzeihlich. Der erzählerische Mehrwert ist klar. So bleibt Reinhard Mey Das große deutsche Schlager-Archiv - Reinhard Mey / Mireille Mathieu ein lohnender Griff ins Regal – damals wie heute.

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