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Reinhard Mey: Ikarus – Albumvorstellung und Kritik

Reinhard Mey Ikarus: Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 06. Februar 2026

In diesem Beitrag stellen wir Reinhard Meys Album Ikarus vor, wägen Stärken und Schwächen ab und analysieren Texte, Melodien sowie das Arrangement. Sie erfahren, welche Songs besonders berühren, wo Mey Neues wagt und für wen das Album lohnt.

Vorstellung und Kritik des Albums Ikarus von Reinhard Mey

1975 erschien ein Werk, das in seiner leisen Art weit trägt. Es heißt Ikarus. Es ist ein Album mit zwölf Stücken, die präzise und warm klingen. Die Lieder schauen in den Himmel. Sie bleiben doch fest am Boden. In dieser Spannung glimmt die Kraft der Platte. Sie spüren das schon im ersten Titel. Das Album führt Sie vom Kiez zum Ku’damm. Es führt Sie auch vom Scherz zum Schmerz. Das Muster ist klar. Die Gefühle sind fein.

Wenn Sie heute die Platte auflegen, merken Sie es rasch. Die Stimme steht nah. Die Gitarre atmet. Die Worte sind einfach. Sie sind doch klug gesetzt. Genau diese Gradlinigkeit prägt die Reise. Hier zeigt sich der Kern von Reinhard Mey Ikarus. Er will nicht blenden. Er will berühren. Er will erzählen. Und er tut das mit Ruhe.

Zwischen Asphalt und Wolken: das Jahr 1975 als Resonanzraum

Die Zeit war rau. Die Welt roch nach Krise und Suche. In solchen Jahren retten kleine Wahrheiten. Das hören Sie im Opener „Zwischen Kiez und Ku’damm“ (04:30). Das Lied zeigt Berlin als Bühne. Es zeigt Wege, die sich kreuzen. Es zeigt Nähe und Distanz. Die Bilder sind klar. Der Blick ist warm. Doch nie wird er naiv.

Die Stadt pulst. Die Figuren sind plastisch. Aus kleinen Gesten wird ein Film. So hebt das Album ab. Mit wenig Tamtam. Mit viel Mensch.

Die Fluglinie des Albums: Aufstieg, Schweben, Landung

Der Titel Ikarus weckt ein altes Bild. Es geht ums Fliegen. Es geht um das Risiko. Es geht um die Sonne, die lockt. Es geht um das Meer, das wartet. Dieses Bild prägt die Dramaturgie. Zuerst hebt die Platte an. Dann hält sie die Höhe. Zum Schluss führt sie sanft zur Erde zurück.

Sie hören diese Kurve in der Anordnung der Stücke. Seite A tanzt zwischen Kiez und Kuriosum. Sie lacht und denkt nach. Seite B zieht mehr nach innen. Dort sprechen Herz, Wunde und Trost. Genau dadurch wirkt das Ganze rund. Es ist eine Reise mit Plan.

Reinhard Mey Ikarus: Flugbahn zwischen Alltag und Mythos

Die Balance aus Mythos und Alltag ist der Clou. Der Mythos erklärt die Sehnsucht. Der Alltag füttert das Herz. So stellt Reinhard Mey Ikarus eine kluge Waage her. Die Lieder halten Sie dabei an der Hand. Niemand muss Fachmann sein. Jeder kann folgen. Die Metaphern sind schlicht. Die Bilder haben Tiefe.

Wenn Sie das Titelstück hören, spüren Sie es. Der Traum vom Fliegen trifft auf Angst und Maß. Die Botschaft ist sanft. Sie ist doch streng. Versuchen Sie den Sprung. Vergessen Sie nicht, wie dünn das Wachs ist. Dieses Spannungsfeld trägt das Album durch.

Stadtskizze und Tonfall: „Zwischen Kiez und Ku’damm“

Der Auftakt stellt die Frage: Wo stehen wir? Berlin ist Antwort und Frage zugleich. Im Song entstehen Gassen. Es entsteht ein Boulevard. Sie blicken von der Ecke in die Ferne. Die Gitarre zeichnet klare Linien. Die Stimme setzt Markierungen. Das Bild wird lebendig. So startet Reinhard Mey Ikarus mit Tempo, Haltung und Blick.

Das Lied wirkt wie ein Schlüssel. Es öffnet Räume. Es zeigt Figuren im Vorübergehen. Es lädt Sie ein, mitzusehen. Und es zügelt den Ton. Kein Pathos. Nur Präsenz.

Humor als scharfe Klinge: „Hab’ Erdöl im Garten“ und „Weil ich ein Meteorologe bin“

Humor ist hier kein Beiwerk. Er ist Werkzeug. Er entlarvt und tröstet. „Hab’ Erdöl im Garten“ (04:31) nimmt die Gier aufs Korn. Das Bild ist überdreht. Die Pointe sitzt. Die Gitarre bleibt gelassen. Es wirkt wie ein Lächeln mit Zähnen. „Weil ich ein Meteorologe bin“ (03:37) ist ein anderes Spiel. Es jongliert mit Wetter und Wesen. Der Witz dreht an der Weltschraube. Leicht, doch mit Sinn.

So beweist Reinhard Mey Ikarus eine Tugend. Der Spott bleibt menschlich. Die Satire schneidet, aber sie heiligt nicht die Schärfe. Sie dient dem Blick auf uns.

Randnotizen des Lebens: „Die Homestory“ und „Einen Koffer in jeder Hand“

„Die Homestory“ (05:06) nimmt den Blick der Medien auf. Der Blick fällt auf das Private. Er bleibt doch draußen. Das ist klug beschrieben. Sie hören Nähe, die nicht echt ist. Sie hören Distanz, die ehrlich wirkt. „Einen Koffer in jeder Hand“ (02:47) fasst die kleine Flucht. Ein Schritt vor die Tür. Ein neuer Ort. Wieder derselbe Mensch. Das Motiv passt zum Ikarus-Bild. Die Reise lockt. Die Heimat hält.

Diese Stücke feilen am Thema. Ein Haus ist nicht nur Wände. Ein Weg ist nicht nur Steine. Dahinter sitzt das Ich. Es fragt: Wohin mit mir?

Leise Kammerstücke: „Es schneit in meinen Gedanken“ und „Du bist die Stille“

Wenn der Lärm geht, spricht das Herz. „Es schneit in meinen Gedanken“ (03:33) ist dafür ein Beweis. Das Bild ist kalt. Es ist doch zart. Der Schnee deckt zu. Er dämpft das Echo. Er macht die Welt klein. „Du bist die Stille“ (02:30) legt die Hand auf diese Szene. Es ist ein Liebeslied ohne Kitsch. Der Ton ist schlicht. Gerade deshalb flimmert es nach.

Hier glänzt die Kunst des Weglassens. Keine großen Gesten. Nur klare Worte. Nur eine warme Stimme. Nur Akkorde, die tragen. So bleibt es im Ohr.

Das Titelstück „Ikarus“: Aufrecht träumen, ohne zu verbrennen

Das Zentrum liegt im Namen. „Ikarus“ (03:51) deutet das Maß des Mutes. Der Flug ist ein Aufbruch. Die Höhe ist Verheißung. Die Sonne ist Versuchung. Und doch: Der Fall ist nicht Pflicht. Er ist Warnung. Der Song prüft die Grenzen. Er fragt nach Mut und Maß. Er prallt nicht gegen die Moral. Er zeigt den Punkt, an dem man wenden kann.

Sie hören das in der Stimme. Sie atmet ruhig. Sie hält die Linie. Kein Dröhnen, keine Drohung. Nur ein Gespräch. Es ist ein Lied an Sie. Es sagt: Träumen ist gut. Prüfen ist klug.

Das Klangbild: Stimme vorn, Gitarre als Kompass, Band als Schatten

Die Produktion bleibt nah am Kern. Die Gitarre ist Leitstern. Die Stimme steht frei. Kleine Farben setzen Akzente. Ein leiser Bass kann stützen. Ein Hauch von Percussion kann traben. Vielleicht ein Ton vom Klavier streicht vorbei. Doch der Fokus bleibt klar. Nichts stört die Erzählung. Alles dient der Linie.

So gewinnt Reinhard Mey Ikarus eine Zeitlosigkeit. Der Sound altert gut. Er trägt auf Vinyl. Er trägt auch auf Kopfhörern. Die Texte bleiben vorn. Die Musik führt sie sanft. Diese Schlichtheit ist kein Mangel. Sie ist Plan.

Rhythmus und Raum: Der Atem der Lieder

Der Puls ist menschlich. Er folgt der Sprache. Nicht die Sprache folgt dem Puls. So wirken Pausen wie Bilder. So wirken Zäsuren wie Blickwechsel. Die Gitarrenfiguren perlen. Sie öffnen Raum. Der Gesang nutzt ihn. Er spricht. Er singt. Er lächelt. Er seufzt. Nie wird es platt. Nie wird es steif.

Sie werden merken: Die Dynamik ist fein. Laut und leise sind Partner. Nicht Gegner. Im Wechsel liegt das Leben. Darin liegt die Wärme des Albums.

Die Kunst der kleinen Form: Figuren, Orte, Details

Viele Lieder sind Erzählminiaturen. „Atze Lehmann“ (06:16) zeigt das deutlich. Eine Figur bekommt Atem. Ein Schicksal wird greifbar. Nichts ist laut. Vieles ist klar. Die Sprache baut Vertrauen auf. Sie arbeitet mit feinen Reimen. Sie nutzt Bilder, die bleiben. Auch „... es bleibt eine Narbe zurück“ (03:18) verweilt in einer Wunde. Der Titel sagt schon viel. Das Lied sagt den Rest. Ohne Pathos. Mit Haltung.

Diese kleinen Formen wirken groß. Sie schaffen Nähe. Sie zeigen Würde im Alltag. Sie messen dem Kleinen ein Gewicht bei. Das ist typisch für Reinhard Mey Ikarus. Es ist dichter Beobachter als lauter Richter.

Das Lachen, das den Ernst trägt

Ein besonderes Merkmal ist die Balance. Der Humor nimmt dem Schmerz die Spitze. Der Ernst gibt dem Witz Sinn. „Es gibt Tage, da wünscht’ ich, ich wär mein Hund“ (03:40) spielt damit. Der Wunsch ist absurd. Der Kern ist klar. Man will raus aus der Pflicht. Man will rein in den Blick, der frei ist. Das Lächeln hält die Frage offen. Es drängt keine Antwort auf.

Sie spüren diese Haltung überall. Sie ist menschlich. Sie ist klug. Sie bleibt freundlich. Gerade deshalb wirkt sie lange nach.

Die Dramaturgie der LP: Von der ersten Nadel bis zum leisen Nachhall

Auf Vinyl entfaltet sich eine Route. Seite A bündelt Stadt, Satire und Schwung. Seite B biegt nach innen. Dort warten Liebe, Verlust und Trost. Das hat Logik. Das hat Gefühl. „Mein guter alter Balthasar“ (04:16) greift am Ende ein Band auf. Es ist der Blick zurück. Es ist ein sanftes Nicken. Danach ist Stille. Doch sie ist gefüllt.

Wenn Sie die Nadel heben, bleibt das Echo. Es ist kein lautes Echo. Es ist warm. Es fragt weiter. Es lädt ein, bald wieder zu hören. Genau so gewinnt eine Platte Bestand.

Sprache als Musik: Diktion, Metaphern, Bilder

Die Stärke liegt in der Klarheit. Die Worte sind schlicht. Sie sind präzise. Sie tragen Melodie in sich. Metaphern stehen nicht im Weg. Sie öffnen Türen. Sie wirken als Brücken. Zwischen Gefühl und Gedanke. Zwischen Bild und Klang. Zwischen Himmel und Herd.

So zeichnet Reinhard Mey Ikarus ein Kapitel der Liedkunst. Es ist Literatur zum Hören. Es ist Musik, die denkt. Es ist Denken, das singt.

Adressat und Stimme: Nähe ohne Aufdringlichkeit

Der Sänger spricht Sie an. Doch er bedrängt Sie nicht. Er schlägt vor. Er fragt nach. Er deutet Wege. Er lässt Raum. Das ist ein zivilisierter Ton. Er passt zur akustischen Form. Er passt zum Thema des Maßes. Mut ohne Hybris. Nähe ohne Klammergriff.

In diesem Ton kann auch Kritik klingen. Aber sie klingt nie wie ein Urteil. Eher wie ein Spiegel. Oder wie ein freundliches: Schauen Sie hin.

Im Werk verortet: Kontinuität und Kante

Das Album steht sicher im Oeuvre. Es zeigt die Handschrift. Es zeigt die Reife der frühen Mitte der Karriere. Die Themen sind bekannt. Die Form ist geschärft. Es ist ein Album, das bündelt. Es öffnet doch neue Nuancen. Vor allem die Balance aus Mythos und Alltag wirkt frisch. So setzt Reinhard Mey Ikarus einen Markstein. Nicht durch lautere Töne. Durch Konzentration.

Wer den Künstler kennt, findet Heimat. Wer ihn neu entdeckt, findet Einstieg. Beides spricht für die Platte. Beides spricht für ihre Haltbarkeit.

Relevanz heute: Warum dieses Album jetzt gut tut

Viele von uns suchen Halt. Fortschritt lockt. Tempo treibt. Die Sonne scheint nah. Sie kann blenden. Genau hier hilft das Album. Es fragt nach dem rechten Maß. Es feiert das Kleine. Es gönnt den Sprung. Es mahnt nicht streng. Es erklärt nicht die Welt. Es ordnet das Innere. Das ist viel in unsteten Zeiten.

Darum passt Reinhard Mey Ikarus überraschend gut in die Gegenwart. Die Lieder sind frei von Moden. Sie sind reich an Mensch. Das macht sie belastbar. Das macht sie liebenswert.

Hören auf Vinyl: eine bewusste Praxis

Die Veröffentlichung als 12" LP formt die Erfahrung. Man teilt das Hören in zwei Akte. Das Umdrehen der Platte ist ein Moment. Es ist ein Atemzug. Er setzt die innere Kurve. Erst draußen. Dann drinnen. So schärft das Medium den Inhalt. Die Spieldauern sind maßvoll. Jedes Lied hat Platz. Nichts quetscht. Nichts eilt.

Wenn Sie eine gute Pressung greifen, hören Sie Tiefe. Die Gitarre hat Holz. Die Stimme hat Luft. Kleine Nuancen treten hervor. Das belohnt aufmerksames Hören. Das passt zur Kunst des Albums.

Vom Song zur Sammlung: wie das Ganze mehr wird

Viele Titel könnten allein stehen. Doch erst die Folge macht sie stark. Eine Stadt führt zu einem Traum. Ein Witz führt zu einer Frage. Ein Blick ins Private führt zur Narbe. Am Ende steht ein leiser Gruß mit „Mein guter alter Balthasar“. Das ist nicht zufällig. Das ist gebaut. Dieses Bauen bleibt unaufdringlich. So wächst Vertrauen. So wächst Sinn.

Das Ergebnis ist ein Bogen, der trägt. Er trägt Sie über kleine Stürme. Er trägt Sie sanft in den Hafen zurück.

Kritischer Blick: Wo das Album fordert, wo es verwöhnt

Die Zurückhaltung ist Stärke. Sie kann auch Grenze sein. Wer große Arrangements sucht, findet sie nicht. Wer Drastik sucht, findet sie selten. Wer aber Sprache liebt, wird reich beschenkt. Wer leise Ironie schätzt, wird glücklich. Einige satirische Nummern datieren ihre Requisiten. Doch der Kern bleibt frisch. Gier, Pose, Maske. Das vergeht nicht.

In Summe überzeugt die Mischung. Sie wirkt rund. Es gibt keine Ausfälle. Es gibt Lieblingsstellen. Es gibt Sätze, die Sie tragen. Es gibt Bilder, die bleiben. Genau so soll ein Liederalbum sein.

Schluss: Die stille Größe eines langen Gleitflugs

Am Ende dieses Hörens steht ein Gefühl. Es ist ruhig. Es ist hell. Es ist nicht laut. Es ist stark. Ikarus fliegt, aber er fällt hier nicht. Denn die Platte kennt das Maß. Sie kennt die Wärme des Bodens. Sie schaut zum Licht, ohne blind zu werden.

Wenn Sie nach einem Album suchen, das an die Hand nimmt, dann greifen Sie zu. Reinhard Mey Ikarus vereint Traum und Takt. Es schenkt Luft. Es schenkt Halt. Es schenkt Zeit für die leisen Töne. Das ist selten. Das ist kostbar.

Empfehlung für Ihr Regal

Die Platte verdient einen festen Platz. Sie belohnt das wiederholte Hören. Sie schafft eine kleine Insel im Tag. Legen Sie sie auf, wenn es draußen tost. Legen Sie sie auf, wenn es innen lärmt. Sie werden mehr entdecken als beim ersten Mal. In jedem Refrain. In jeder Pause. In jedem Blick aus dem Fenster.

So bleibt Reinhard Mey Ikarus nicht nur ein Album von 1975. Es bleibt ein Begleiter. Für Wege zwischen Kiez und Ku’damm. Für Flüge zwischen Sofa und Stern.

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