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Stephan Sulke: Habt mich doch alle gern – Albumvorstellung & Kritik

Stephan Sulke Habt mich doch alle gern – Vorstellung und Kritik

Letztes Update: 07. Februar 2026

Der Artikel stellt Stephan Sulkes Album „Habt mich doch alle gern“ vor und bewertet es kritisch. Er analysiert Texte, Melodien und die Produktion, hebt prĂ€gnante Titel hervor und wĂ€gt StĂ€rken gegen SchwĂ€chen ab. Am Ende steht eine Empfehlung fĂŒr Chanson-Fans.

Stephan Sulke Habt mich doch alle gern: Vorstellung und Kritik

Ein spÀtes Album mit warmem Echo

Dieses Album erschien am 17. Januar 1997. Der Titel klingt nach Trotz und ZĂ€rtlichkeit zugleich. Genau das prĂ€gt den Ton. Stephan Sulke hatte da schon lange BĂŒhnenjahre hinter sich. Er stand fĂŒr kluge, oft leise Lieder. FĂŒr klare Bilder, feinen Spott und viel Herz. Mit Stephan Sulke Habt mich doch alle gern knĂŒpft er daran an. Doch er wirkt reifer, milder, und zugleich genauer. Es ist ein Album fĂŒr ruhige Stunden. Und fĂŒr wache Ohren.

Die Platte umfasst acht Titel. Keiner ist FĂŒllstoff. Jeder Song hat eine eigene Farbe. Der Bogen ist rund. Er fĂŒhrt von sanfter Attacke zu stiller WĂ€rme. Dabei hĂ€lt Sulke das Gewicht leicht. Es klingt unangestrengt. Es klingt nach einem KĂŒnstler, der weiß, was er sagen will.

Die Figur Sulke: Ein Charmeur mit Stirnrunzeln

Sulke stellt keine Showfigur vor. Er gibt sich als Beobachter. Er zieht FĂ€den zwischen Alltag und GefĂŒhl. Er spitzt zu, doch er hĂ€lt Maß. Sein Witz sitzt. Aber er schlĂ€gt nicht zu. Genau das macht den Reiz. In Stephan Sulke Habt mich doch alle gern findet er wieder diesen Ton. Er lĂ€chelt und meint es ernst. Er neckt und liebt zugleich. Sie fĂŒhlen sich gesehen. Und zugleich leicht herausgefordert.

Das Ich in diesen Liedern rĂ€umt mit sich selbst auf. Es stolpert, es denkt nach. Es trĂ€gt Fehler mit WĂŒrde. Es schaut hin, wo es wehtut. Das ist eine alte Kunst im Chanson. Sulke hĂ€lt sie frisch. Ohne Pathos. Ohne Zynismus. Mit scharfer Kante, doch mit offener Hand.

Klangbild: Zwischen Bar, Boudoir und Balkon

Der Sound bleibt nah. Sie hören viel Raum um die Stimme. Ein Klavier fĂŒhrt oft. Dazu Bass, Gitarre, feine Drums. Manchmal blitzt ein sanftes Saxophon auf, so wirkt es zumindest. Alles atmet. Nichts drĂ€ngt sich vor. Diese ZurĂŒckhaltung ist klug. Sie trĂ€gt die Worte. Sie lĂ€sst Bilder wachsen. So entfaltet sich Stephan Sulke Habt mich doch alle gern ohne kĂŒnstlichen Druck. Das Album klingt rund und zeitlos. Es zielt nicht auf den großen Effekt. Es baut auf Dauer.

Die Arrangements folgen dem Text. Sie arbeiten mit Pausen. Sie lassen Refrains schweben. Das macht die Songs griffig. Es schafft Ruhe. Und es schafft NĂ€he.

Themen: Zuneigung, Abwehr und der Mut zur Nuance

Das Leitwort ist Zuneigung. Doch Zuneigung hat hier Stacheln. Man spĂŒrt Abwehr, KrĂ€nkung, Trotz. Zugleich schimmert GĂŒte durch. Diese Spannung hĂ€lt die Lieder lebendig. Sie sind nicht nett. Sie sind ehrlich. Sie rĂŒhren an Wunden. Sie geben aber auch Trost. Genau das ist die StĂ€rke von Stephan Sulke Habt mich doch alle gern. Es lĂ€dt Sie ein. Und es raunt: Bleiben Sie kritisch. Bleiben Sie weich. Beides geht zugleich.

Viele SĂ€tze wirken wie kurze Szenen. Eine KĂŒche am Abend. Eine Stadt im Regen. Ein Blick auf das Meer. Kleine Details tragen große GefĂŒhle. Sulke setzt sie sparsam ein. So hat jedes Bild Gewicht.

Track-fĂŒr-Track, Teil 1: Die ersten vier Songs

FĂŒr eine kleine dumme Göre (04:47)

Der Auftakt provoziert. Der Titel kratzt. Doch im Kern steckt Zuwendung. Es geht um Reife. Um Trotz in jungen Jahren. Um NÀhe, die nicht belehrt. Die Musik trÀgt das gut. Ein federnder Puls. Eine Stimme, die sich nicht hebt. Ein feines LÀcheln im Ton. So entsteht WÀrme. Ohne Kitsch.

Certo Che Ti Amo (04:54)

Ein Blick ĂŒber den Rand des Deutschen. Italienisches Licht fĂ€llt hinein. Der Satz ist schlicht und groß. Sulke spielt mit Fremdheit und NĂ€he. Er mischt Melodie mit weichem Fluss. Das Lied wiegt. Es schaukelt sanft. Es sagt viel mit wenig Worten. Ein Liebeslied, doch keines von der Stange. Es bleibt bei sich. Es verwechselt GefĂŒhl nicht mit Pomp.

Gabi (04:54)

Ein Name genĂŒgt. Und schon sehen Sie eine Figur. Sulke malt keine Heldin. Er zeigt eine Nachbarin. Eine Frau mit Ecken. Mit Lust und Last. Der Refrain setzt sich schnell fest. Die Strophen sind kleine Prosaszenen. Hier glĂ€nzt Sulkes Blick auf Details. Er urteilt nicht. Er schmunzelt. Und er nimmt ernst, was da ist.

Habt mich doch alle gern (04:53)

Der Titelsong bĂŒndelt das Programm. Da ist Trotz. Da ist Witz. Da ist ein Herz, das sich schĂŒtzt. Und doch: Es will gesehen werden. Es ist ein Balanceakt. Der Song klingt wie ein Brief. Er bleibt höflich. Er ist klar. Und er zieht Grenzen. Genau hier leuchtet Stephan Sulke Habt mich doch alle gern in voller StĂ€rke. Sie hören ein Selbstbild ohne Posen. Ein Bekenntnis, das nicht klagt. Ein Gruß an die Welt, die anstrengend ist. Und an die Menschen, die man trotzdem liebt.

Track-fĂŒr-Track, Teil 2: Die zweite HĂ€lfte

Oktober Abendrot (03:52)

Ein Herbstlied. Das Licht steht tief. Die Luft ist klar. So klingt der Song. In warmen Tönen. Mit einem Hauch Wehmut. Die Bilder sind schlicht. Sie tragen den Abschied in sich. Aber sie halten auch Hoffnung. Es ist wie ein langer Atemzug. Ein Blick zurĂŒck. Und ein kleiner Schritt nach vorn.

Ganz so hat ichs mir nicht vorgestellt (04:47)

Der Titel spricht nĂŒchtern. Jeder kennt das. PlĂ€ne platzen. Wege knicken ab. Sulke baut daraus kein Drama. Er macht eine ErzĂ€hlung daraus. Mit trockenem Humor. Mit sanfter Trauer. Der Groove bleibt locker. Die Stimme bleibt nah. Das macht das Lied tröstlich. Es sagt: So ist das Leben. Und es geht weiter.

Bahia sehn (06:14)

Der lĂ€ngste Titel des Albums. Ein Reisetraum. Fernweh. Salzluft. Stimmen im Wind. Die Musik dehnt sich. Sie atmet langsam. Der Rhythmus wippt. Ein Meer im Takt. Sulke zeichnet Sehnsucht ohne Flucht. Er weiß: Die Ferne lockt, doch sie heilt nicht alles. Diese Einsicht macht den Song stark. Er lĂ€dt zum WegtrĂ€umen ein. Und zum ehrlichen Blick auf das Hier.

Mammi Pappi (03:36)

Zum Schluss ein FamilienstĂŒck. Der Ton ist spielerisch. Doch er tappt nicht in Klamauk. Es geht um Rollen, Erwartungen, alte Muster. Sulke zeigt das mit leichtem Strich. Er lĂ€chelt dazu. Aber er verharmlost nichts. So schließt die Platte mit einem Augenzwinkern. Und mit einem Hauch Melancholie.

Sprache und Witz: Der feine Stich

Sulkes Sprache ist klar. Er liebt kurze SĂ€tze. Er meidet große Worte. So bleibt der Sinn scharf. Die Pointen sitzen tief, nicht laut. Ein Satz kann stechen. Doch meist tut er es mit Samt. Das passt zum Titel Stephan Sulke Habt mich doch alle gern. Da liegt Trost neben Spott. Da steht eine Umarmung neben einem Achselzucken. Diese Doppelung macht Spaß. Und sie hĂ€lt wach.

Viele Reime wirken beilĂ€ufig. Sie wollen nicht glĂ€nzen. Sie dienen dem Fluss. Das ist gute Handarbeit. Sie merken die MĂŒhe nicht. Sie hören nur die Wirkung. Darin liegt Klasse. Darin liegt Stil.

Stimme und PrÀsenz: Ein ErzÀhler, der zuhört

Sulkes Stimme bleibt markant. Warm, aber nicht weichgespĂŒlt. Sie trĂ€gt einen feinen Sand. Sie rutscht nie in Pathos. Sie hĂ€lt Distanz und NĂ€he zugleich. Das zieht an. Man vertraut diesem ErzĂ€hler. Er drĂ€ngt sich nicht auf. Er beobachtet. Er hört sogar zu, so klingt es jedenfalls. Diese Haltung prĂ€gt das Album. Auch hier gilt: Stephan Sulke Habt mich doch alle gern ist keine laute Geste. Es ist ein stilles Angebot.

Die Phrasierung ist prÀzise. Pausen sprechen mit. Betonungen setzen Sinn. Das ist reife Kunst. So bleiben Bilder haften, auch wenn sie klein sind.

Einordnung im Werk: Erbe und Gegenwart

Viele kennen Sulke wegen frĂŒherer Hits. Da gab es Witz, Glanz und Radio-Luft. Dieses Album geht einen Schritt seitwĂ€rts. Es wirkt privater. Es glĂ€nzt weniger. Es leuchtet mehr von innen. Damit passt es gut in seine Reihe. Und es steht doch fĂŒr sich. Stephan Sulke Habt mich doch alle gern ist ein spĂ€ter Ruhepol. Er zeigt, wie ein KĂŒnstler mit Jahren wĂ€chst. Nicht in LautstĂ€rke. In Tiefe.

Sie hören Spuren von klassischen Chansons. Sie hören auch Pop-Elemente. Aber sie dienen der ErzĂ€hlung. Die Lieder sind nicht Masche. Sie sind Maßarbeit. Das ist selten. Das ist kostbar.

Warum Stephan Sulke Habt mich doch alle gern bleibt

Was macht die Platte heute stark? Es ist die Haltung. Klar, freundlich, wach. Es ist die Sprache. Einfach und genau. Es ist der Blick auf Menschen. Ohne HÀme. Ohne Weinerlichkeit. Diese Mischung altert gut. Sie trÀgt durch Trends. Sie wirkt in ruhigen Momenten. Sie trÀgt Sie durch einen kalten Abend. Und sie macht den Morgen etwas heller.

Auch die KĂŒrze hilft. Acht Songs, kein Ballast. Jeder Titel hat ein Ziel. Jeder erreicht es. Das gibt dem Album eine dichte Form. Es lĂ€sst keinen HĂ€nger zu. Es bleibt in Bewegung. Und es bleibt im Kopf.

Klang und RĂ€ume: Produktion ohne Eitelkeit

Die Produktion meidet Überladung. Sie setzt auf NĂ€he. Instrumente klingen organisch. Die Dynamik atmet. Das Piano ist oft das Dach. Die Gitarre ist die StĂŒtze. Bass und Schlagzeug sind der gute Boden. Hin und wieder blitzen Farben auf. Aber nie, um zu blenden. Immer nur, um zu dienen. So behĂ€lt Stephan Sulke Habt mich doch alle gern sein Maß. Es ist Musik zum Hören. Nicht zum Staunen um des Staunens willen.

Der Mix legt die Stimme in den Mittelpunkt. Die Texte bleiben verstĂ€ndlich. Kleine Nuancen bleiben hörbar. Das stĂ€rkt die Wirkung der Worte. Es stĂ€rkt auch das GefĂŒhl, dabei zu sein.

Der Blickwinkel: ZĂ€rtlicher Trotz als Lebenskunst

Der Spannungsbogen des Titels ist ein Programm. ZĂ€rtlicher Trotz ist hier eine Haltung. Er sagt: Ich gebe mich nicht auf. Ich gebe Sie aber auch nicht auf. Das verlangt Klarheit. Und das verlangt Milde. In jedem Lied wird das neu verhandelt. Mal lacht es. Mal seufzt es. Mal zieht es eine Grenze. So zeigt Stephan Sulke Habt mich doch alle gern eine Ethik des Alltags. Sie ist nicht laut. Aber sie ist stark.

In Zeiten schneller Urteile klingt das modern. Die Lieder lassen Zeit. Sie atmen. Sie hören zu. Dann reden sie. Das fĂŒhlt sich gut an.

Kontext 1997: Zwischen Nostalgie und Neuer NĂŒchternheit

1997 war Pop groß und glĂ€nzend. Viele Produktionen waren dick. Der Sound jagte Effekte. Daneben steht dieses Album still. Es nimmt sich zurĂŒck. Das ist mutig. Und es ist klug. Denn so ĂŒbersteht es seine Zeit. Sie können es heute hören, ohne Staub zu schmecken. Gerade deshalb wirkt Stephan Sulke Habt mich doch alle gern aktuell. Die Themen sind zeitlos. Der Ton ist menschlich. Die Form ist konzentriert.

Auch im deutschsprachigen Chanson war da ein Umbruch. Junge Stimmen traten auf. Ironie war stark. Sulke zeigt, dass WÀrme noch trÀgt. Er zeigt, dass Schlichtheit Tiefe hat. Er zeigt, dass Humor nicht kalt sein muss.

Rezeption: Leise Töne, langer Nachhall

Große Wellen hat die Platte nicht geschlagen. Das musste sie auch nicht. Sie fand ihre Hörerinnen und Hörer. Und sie blieb bei ihnen. Viele Alben werden laut bejubelt. Sie verschwinden schnell. Dieses hier arbeitet langsam. Es wĂ€chst mit der Zeit. Es bleibt nah am Leben. Wer es entdeckt, kehrt zurĂŒck. Stephan Sulke Habt mich doch alle gern lĂ€dt dazu ein. Immer wieder. Ohne Druck. Ohne Manöver.

Das passt zur Essenz des KĂŒnstlers. Keine Maske. Kein Spektakel. Nur gute Lieder. Und eine Stimme, der Sie glauben.

Fazit: WĂ€rme mit Widerhaken

Am Ende bleibt ein GefĂŒhl von Ruhe. Und von Klarheit. Dieses Album hĂ€lt Sie fest, ohne zu klammern. Es streichelt. Und es traut Ihnen etwas zu. Es zeigt, dass ZĂ€rtlichkeit stark sein kann. Dass NĂ€he Raum braucht. Dass Humor wehtun darf, wenn er tröstet. Genau so klingt Stephan Sulke Habt mich doch alle gern. Es ist ein spĂ€tes Werk mit jungem Herz. Es ist ein Satz, den man gern wiederhört. Und ein Satz, den man gern weitergibt.

Sie bekommen acht starke Songs. Keiner zu lang. Keiner zu kurz. Zusammen ergeben sie ein Bild. Es zeigt einen Mann, der sieht, was ist. Der lieben kann, ohne blind zu werden. Der zweifelt, ohne bitter zu werden. Das ist viel. Es ist ein Geschenk. Und es macht Lust, den Plattenspieler bald wieder zu starten.

Nachklang: Was bleibt, wenn die Nadel hebt

Wenn das letzte StĂŒck verklingt, bleibt ein Summen. Man denkt an ein Gesicht im Straßenlicht. An eine KĂŒchentĂŒr, die leise fĂ€llt. An einen Blick zum Meer. Das Album lĂ€sst Bilder zurĂŒck. Und es lĂ€sst eine leise Kraft. Vielleicht ist es das, was heute zĂ€hlt. Weniger LĂ€rm, mehr Haltung. Weniger Pose, mehr Herz. Darum lohnt sich Stephan Sulke Habt mich doch alle gern noch immer. Darum lohnt es sich auch morgen.

So endet eine runde Reise. Ohne Knall. Mit WĂŒrde. Mit WĂ€rme. Sie können das Album einfach so hören. Oder mit Notizbuch nebenbei. Es trĂ€gt beides. Und es trĂ€gt lange.

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