Letztes Update: 09. Januar 2026
Der Artikel stellt Wenzels Album 'Kamille und Mohn' vor und bietet eine differenzierte Kritik: Er analysiert Texte, Klangbilder und Gesang, hebt StÀrken und SchwÀchen hervor und nennt Favoriten. Er lÀdt sie ein, das Album mit neugierigem Ohr neu zu entdecken.
Es gibt Alben, die sich leise in den Alltag schleichen. Sie stehen plötzlich im Raum und verĂ€ndern die Luft. Das trifft auf Wenzel zu. Er zeigt seit Jahren, wie man mit kleinen Gesten groĂe Bilder zeichnet. In diesem Werk fĂŒhrt er Sie in Zimmer, StraĂen und Gedanken. Es sind kurze Szenen. Sie wirken nach. Die Melodien sind nicht laut. Doch sie bleiben. So entfaltet sich Wenzel Kamille und Mohn als stilles Ereignis.
Der Blick bleibt nah. Sie hören Stimmen von gestern, doch die Fragen sind von heute. Es geht um Abschied, Trost und Mut. Um MĂŒdigkeit und Widerstand. Es geht um Liebe. Und um das Wanken der Welt. Die Musik hĂ€lt das aus. Sie lĂ€sst Sie atmen. Und sie fordert Sie zugleich heraus. Das ist die StĂ€rke dieses Albums.
Die CD erschien am 5. November 2010. Dreizehn StĂŒcke bilden den Zyklus. Zusammen ergeben sie knapp 45 Minuten. Zeit genug, um eine innere Reise zu skizzieren. Zeit genug, um sie mehrfach zu gehen. Das Jahrzehnt nach der groĂen Finanzkrise begann. Es war ein Moment des Zögerns. Menschen suchten Halt. Lieder durften wieder Fragen stellen. In diese Lage fĂ€llt dieses Werk. Darum klingt es so wach. Und darum passt es auch in die Gegenwart.
Wenzel ist ein SĂ€nger, Autor und Spieler in einer Person. Er hat seine Schule in der Poesie. Auch in der Theatermusik. Er mischt Folk, Lied und Chanson. Es wirkt vertraut und eigen zugleich. Der Klang ist handgemacht. Kein Filter trĂŒbt den Kern. So kann jedes Wort stehen. Und so kann jede Pause etwas sagen.
Der Einstieg gelingt mit Abschied immer wieder. Ein Titel, der das Grundthema setzt. Loslassen und Weitergehen. Schöne Welt folgt als scheinbar leichte Schaukel. Doch unter der OberflĂ€che liegt eine Frage. Wie schön ist diese Welt, wenn man genauer hinblickt? Hab gewartet greift das VerhĂ€ltnis von Zeit und Begehren auf. Es ist ein Lied ĂŒber Geduld. Und ĂŒber die Grenze der Geduld.
Mit Joseph Roth in Paris öffnet sich der Raum. Der Blick geht in die Geschichte. Er geht auf Reisen. Joseph Roth steht hier fĂŒr Flucht, Kaffeehaus und Exil. FĂŒr Sehnsucht nach Ordnung, die es nicht mehr gibt. Lied vom Vergessen ist ein stilles Nachdenken. Wie pflegt man Erinnerung? Was darf verblassen? Krise setzt spĂ€ter einen Kontrapunkt. Es bringt Rhythmus, Witz und Stachel. Tristes Zimmer ist der intime Gegenpol. Eine Kammer, in der Luft und Zeit schwer werden.
Das Herz des Albums schlĂ€gt im Titelsong. Kamille und Mohn liefert Bild und Motto. Heilung und Schlaf. Beruhigung und Rausch. Jugend in S. blickt zurĂŒck. Ohne Brille spielt mit Blick und Blindheit. Alte Stelle erinnert an Orte, an denen man schon stand. Heimweh nach dem Mond hebt die Welt ab. Zugleich bleibt es ein Schlaflied fĂŒr wache Geister. Wann sich im Herd die Asche wellt beschlieĂt das Ganze. Ein hĂ€usliches Bild. WĂ€rme, die nachglĂŒht. Ein Abschied, der keiner sein will.
Das Album bietet kein Programm. Es macht kein Manifest. Doch es spinnt einen roten Faden. Da ist die Krise. Sie ist privat und politisch. Mal laut, mal leise. Das Werk denkt beides zusammen. Es bietet Trost, ohne Kitsch. Es bietet Witz, ohne Flucht. Es blickt dem Schmerz ins Gesicht. Und es lĂ€sst Sie dabei nicht allein. Genau das hĂ€lt die Songs zusammen. Darum wirkt das Hören wie ein GesprĂ€ch. Sie fĂŒhlen sich gesehen. Sie nehmen ein paar Bilder mit. Und Sie kehren gern zu ihnen zurĂŒck.
In der Balance liegt die Kunst. Die sanfte Kamille steht neben dem schlafenden Mohn. Zwischen ihnen lernen die Figuren, aufrecht zu bleiben. Auch wenn der Boden wankt. Das ist kein groĂes Pathos. Das ist klug und menschlich.
Die Gegenwart kennt viele Stimmen. Sie ist laut. Die Reize sind stark. Bei dieser Platte ist es anders. Sie lĂ€dt zu kurzen Pausen ein. Sie zeigt, wie man den Blick klĂ€rt. Sie zeigt, wie man MĂŒdigkeit benennt. Und wie man sie verwandelt. Genau darin liegt der Wert. Wenzel Kamille und Mohn leuchtet in einer Zeit der Dauerwelle. Es spricht von Grenzen und von Kraft. Es spricht von Fehlern. Und von WĂŒrde.
Wenn Sie das heute hören, entdecken Sie Parallelen. Sie denken an Nachrichten, an Debatten, an Ihr Leben. Die Lieder sind offen. Sie dĂŒrfen eigene Bilder ergĂ€nzen. Das schafft NĂ€he. Es schafft Vertrauen. So wird die Platte zu einem Begleiter. Nicht zu einem Befehl. Das ist selten. Und es ist schön.
Die Sprache arbeitet mit einfachen Mitteln. Sie ist knapp. Sie ist genau. Bilder entstehen aus Dingen. Ein Zimmer, eine Brille, ein Herd. Es sind Dinge, die Sie kennen. Aus dem Alltag werden Zeichen. Aus den Zeichen werden GefĂŒhle. Dann kehren die GefĂŒhle zurĂŒck in die Dinge. So entstehen Kreise. Sie sind klar und weich zugleich.
Auch die Orte sind bewusst gewĂ€hlt. Paris als ProjektionsflĂ€che. Ein Dorf als GedĂ€chtnis. Ein Zimmer als BĂŒhne der Einsamkeit. Dazu kommen KrĂ€uter. Kamille als Trost. Mohn als Schlaf. Es ist fast medizinisch. Doch die Heilung ist nicht einfach. Sie ist ein Prozess. Wenzel Kamille und Mohn findet dafĂŒr die richtigen Worte.
Die Stimme steht stets vorn. Sie klingt prĂ€sent. Aber nie hart. Sie trĂ€gt die Geschichten. Zwischen den Zeilen schwingen Humor und MĂŒdigkeit. Der Klang ist warm. Instrumente atmen hörbar. Saiten klingen, Holz knarzt, Luft vibriert. Es gibt Rhythmus. Doch er drĂ€ngt sich nicht auf. Alles dient dem Text. Das ist eine Tugend im Chanson. Es ist auch hier der Kern.
Das Arrangement bleibt schlank. Kleine Motive kehren wieder. Ein Motiv fĂŒr den Abschied. Ein Motiv fĂŒr das Warten. Ein Motiv fĂŒr die Krise. So webt sich ein Muster. Sie erkennen es unbewusst. Es macht die Platte schlĂŒssig. Diese SchlĂŒssigkeit hĂ€lt lange. Wenzel Kamille und Mohn gewinnt mit der Zeit. Jede Runde legt eine Schicht frei.
Der Raum ist eine Figur. Er spricht, auch wenn er still bleibt. Tristes Zimmer hebt das hervor. Die Worte stehen kurz. Sie spĂŒren die Enge. Sie sehen Licht, das durch Fugen fĂ€llt. Heimweh nach dem Mond öffnet dagegen einen Himmel. Es ist kein Eskapismus. Es ist ein Blick auf das, was uns hĂ€lt. Der Mond ist fern. Doch sein Licht ist nah. So lernen Sie, wie Distanz trösten kann.
Joseph Roth in Paris fĂŒhrt die Stadt als Spiegel. KaffeehĂ€user, BrĂŒcken, Schatten. Exil ist ein aktuelles Thema. Es treibt durch alle Zeiten. Hier wird daraus ein Lied. Nicht mit Zeigefinger. Mit Melancholie und WĂŒrde. Aus diesen RĂ€umen baut die Platte ihr Haus. Und Sie sind Gast in jedem Zimmer. Wenzel Kamille und Mohn fĂŒhrt Sie von TĂŒr zu TĂŒr.
Es gibt einen leisen Zorn. Er springt nicht ins Gesicht. Doch er ist da. In Krise ist er klar. Es geht um BrĂŒche, die nicht zufĂ€llig passieren. Es geht um Menschen, die die Folgen tragen. Die Sprache bleibt poetisch. Doch die Botschaft ist genau. Auch Schöne Welt spielt mit dieser Spannung. Das Adjektiv ist freundlich. Der Tonfall fragt. Die Musik erzeugt Reibung. So hĂ€lt das Album den Diskurs offen. Und es schĂ€rft den Blick. Das ist ein Dienst an der Kunst. Und an Ihnen als Hörer.
Die StĂŒcke entstehen wie Kapitel in einem Roman. Jedes Kapitel hat ein Thema. Doch jedes Kapitel dient dem Ganzen. Wenzel Kamille und Mohn lebt stark von diesem Aufbau. Die Abfolge ist nicht zufĂ€llig. Sie ist eine kleine Dramaturgie. Ein Kommen und Gehen von Spannung. So bleibt die Aufmerksamkeit wach. Und das Ohr bleibt neugierig.
Der Auftakt wirkt wie ein GruĂ und ein Wink. Abschiede sind Bewegungen. Man lĂ€sst etwas zurĂŒck. Man geht auf etwas zu. Der Text zeigt diese Bewegung. Schritt fĂŒr Schritt. Die Musik schiebt vorsichtig an. Kein Knall, keine Pose. Ein Start, der Vertrauen schafft.
Hier wirken Ironie und ZĂ€rtlichkeit. Sie hören die Formel. Sie fragen sich, ob sie stimmt. Die Strophe lĂ€chelt. Der Refrain zieht das LĂ€cheln in Frage. Genau das hĂ€lt das StĂŒck lebendig. Es bleibt doppeldeutig. Ihre eigene Lage entscheidet ĂŒber die FĂ€rbung.
Ein Lied vom Takt der Erwartung. Der Puls geht langsamer. Es entsteht Raum. In diesem Raum hören Sie auf kleine Zeichen. Ein Blick, eine Nachricht, ein Schritt. Das ZeitgefĂŒhl wird Musik. Das ist klug gemacht. Und es berĂŒhrt direkt.
Der Titel trĂ€gt ein mĂ€chtiges Echo. Roth steht fĂŒr Verlust und helles Denken. FĂŒr Sprache, die leuchtet. Das Lied nimmt diesen Ton auf. Es riecht nach Kaffee und Papier. Es spĂŒrt den Wind in der Avenue. Es ist ein Bild fĂŒr die Fremde in uns. Und fĂŒr Anmut in der Unruhe.
Vergessen kann Gnade sein. Oder Gefahr. Hier ist es beides. Die Worte tasten. Sie suchen die Balance. Nicht alles darf man halten. Nicht alles soll man gehen lassen. Das Lied stellt Fragen. Es gibt keine bequemen Antworten. Das ist sein Wert.
Ein kurzer, klarer Schnitt. Die Sprache wird hĂ€rter. Der Rhythmus treibt. Das Thema ist konkret. Zeichen der Zeit, Zeichen der MĂŒhe. Wer zahlt den Preis? Wer sieht weg? Die Musik hĂ€lt den Spiegel hoch. Und sie lĂ€sst Raum zum Denken.
Ein Miniaturdrama. Wenige Töne. Wenige Worte. Ein Bild. Sie sehen die StĂŒhle. Sie spĂŒren Staub in der Luft. Die Szene dauert nur Minuten. Der Eindruck bleibt lang. So funktioniert groĂe kleine Kunst.
Der Titelsong trÀgt das Programm. Zwei Pflanzen, zwei Pole. Beruhigung und Schlaf. Heilung und Vergessen. Der Text stellt diese KrÀfte nebeneinander. Ohne Urteil. Die Musik webt einen leisen Teppich. Sie lÀdt ein, sich hinzulegen. Und doch bleibt ein Ton wach. So bleibt auch Wenzel Kamille und Mohn wach im Ohr.
Das S. steht fĂŒr einen Ort, den viele kennen. FĂŒr das GefĂŒhl einer Stadt, einer Zeit. Jugend ist kein Albumfoto. Sie ist Bewegung. Die Erinnerung streut Licht und Schatten. Das StĂŒck fĂ€ngt beide ein. Und es tut das ohne Nostalgie.
Ein Spiel mit Sehen und Nichtsehen. Was schÀrft den Blick? Was vernebelt ihn? Der Text ist leicht, fast verspielt. Doch die Fragen greifen tief. Manchmal hilft es, die Brille abzunehmen. Und die Welt unscharf zu sehen. So entzieht man sich dem Zwang zur Kontrolle.
Ein Ort, an den man zurĂŒckkehrt. Man prĂŒft, was geblieben ist. Was sich verĂ€ndert hat. Der Boden ist derselbe. Die Schritte sind neu. Dieses StĂŒck spiegelt Reife. Es schlieĂt an den Auftakt an. So schlieĂt sich ein Kreis.
Ein leuchtendes Bild. Heimweh nach etwas, das nie Heimat war. Und doch ist das GefĂŒhl real. Die Melodie hebt sanft ab. Sie trĂ€gt Sie ĂŒber DĂ€cher. Dann landet sie wieder weich. So klingt eine kluge Ballade, die schwebt.
Der Schluss brennt nach. Ein Herd, eine Asche, ein Bild. WĂ€rme sinkt zurĂŒck in den Stoff der Dinge. Das Leben geht weiter. Nicht groĂ. Nicht laut. Aber mit Sinn. Eine kluge, stille Verbeugung zum Ende.
Wenzel kennt die Tradition der groĂen Liedschreiber. Er hört Brecht und Weill. Er hört die chansonhaften Linien aus Frankreich. Er hört Folk aus Ost und West. In diesem Album wird das nie Museal. Es bleibt Gegenwart. Die Poesie arbeitet fĂŒr den Moment. Und der Moment trĂ€gt die Poesie.
Im Vergleich zu frĂŒheren Arbeiten wirkt diese Platte konzentriert. Die Bilder sind knapp. Es gibt wenig pathetische Bögen. DafĂŒr mehr leise Genauigkeit. Im deutschen Liedermacherfeld ragt das heraus. Es lĂ€dt ein, genauer zu hören. Es lĂ€dt ein, öfter zu hören. So setzt Wenzel Kamille und Mohn einen sehr eigenen Akzent.
Die Aufnahme klingt trocken und warm. Wenig Hall. Viel NĂ€he. Das macht Mut zum Wort. Es macht Mut zur Stille. Sie hören das Atmen des Textes. Dynamik entsteht im Satzbau. Und im Wechsel der Instrumente. Eine Strophe zieht sich zurĂŒck. Der Refrain öffnet leicht. Kleine Nuancen tragen das GefĂŒhl. Das ist eine Reifeleistung.
Auch das Format hilft. Dreizehn StĂŒcke, alle unter sechs Minuten. Kein Track verliert sich. Keiner eilt. Jedes Lied steht fĂŒr sich. Zugleich stĂŒtzen sie sich gegenseitig. So hĂ€lt der Fluss bis zum letzten Bild.
Dieses Album gewinnt nicht mit einem Schlag. Es wĂ€chst. Beim zweiten Hören klĂ€rt sich eine Zeile. Beim dritten Hören blitzt ein Motiv neu auf. Beim vierten Hören entdecken Sie eine Pausenstelle. Danach möchten Sie von vorn beginnen. Das ist der beste Beweis fĂŒr QualitĂ€t. Nachhaltiges Hören schafft Bindung. Hier entsteht genau das.
Sie können die Platte im Ganzen hören. Sie können einzelne StĂŒcke in Listen setzen. Beides funktioniert. Der Zyklus lohnt sich. Doch auch der einzelne Song kann Ihren Tag verĂ€ndern. So entsteht eine Vielfalt im Gebrauch. Das ist mehr als nett. Es ist klug gedacht.
Live wĂ€chst die Direktheit noch einmal. Worte und Blick treffen sich. Ein Raum atmet mit. Das Werk ist dafĂŒr gemacht. Es ist mobil. Es braucht keine groĂe Technik. Es braucht Konzentration. Und es schenkt dafĂŒr NĂ€he. Genau deshalb trĂ€gt auch die Zukunft gut. Wenzel Kamille und Mohn bleibt so offen, dass neue Zeiten hineinpassen.
Viele Alben altern mit ihren Referenzen. Dieses Album altert mit seinen Menschen. Es begleitet, statt zu belehren. Es stellt Fragen, statt zu schimpfen. Es erlaubt Trost, ohne zu betÀuben. Das ist wertvoll. Gerade im LÀrm der Gegenwart.
Wenn Sie Worte mögen, die nachhallen, sind Sie hier richtig. Wenn Sie Melodien mögen, die nicht drĂ€ngeln, ebenso. Wenn Sie gern ĂŒber Bilder denken, die aus kleinen Dingen entstehen, erst recht. Das Album ist kein Hintergrundrauschen. Es ist ein GesprĂ€chspartner. Es ist eine Kanne Tee und ein offenes Fenster. Es passt zu stillen Abenden. Es passt zu frĂŒhen Morgenstunden. Und es passt zu Wegen durch die Stadt.
Auch als Geschenk an sich selbst hat es Kraft. Es lÀdt zur eigenen Bilanz ein. Es lÀdt zum Blick auf das, was zÀhlt. Nicht spektakulÀr. Aber verbindlich. Genau das macht es stark.
Die dreizehn StĂŒcke erzĂ€hlen von Trost und Verantwortung. Von Schmerz und Humor. Von MĂŒdigkeit und Aufbruch. Die Musik bleibt dienlich. Die Stimme fĂŒhrt. Die Sprache steht. Zusammen ergibt das ein flieĂendes Bild. Sie merken: Dieses Album will Ihnen nichts vormachen. Es zeigt, was ist. Und was sein könnte. In kleinen, klaren SĂ€tzen.
So bleibt am Ende ein leises, langlebiges Versprechen. Diese Platte verlÀsst Sie nicht. Sie kommt wieder. Oft, wenn Sie es nicht erwarten. Sie bringt Ruhe. Sie bringt SchÀrfe. Beides ist nötig. Darum lohnt sich dieses Hören. Und darum setzt Wenzel Kamille und Mohn einen Ton, der bleibt.
Das Album "Kamille und Mohn" von Wenzel bietet eine einzigartige Mischung aus poetischen Texten und eingĂ€ngigen Melodien. Wenzel, bekannt fĂŒr seine tiefgrĂŒndigen und oft gesellschaftskritischen Lieder, bleibt auch in diesem Werk seinem Stil treu. Das Keyword "Albumkritik" spielt dabei eine zentrale Rolle, da es die QualitĂ€t und Tiefe der Musik beschreibt.
Ein weiteres bemerkenswertes Werk von Wenzel ist das Album "Wenzel Viva la poesĂa". Auch hier zeigt er seine FĂ€higkeit, Poesie und Musik zu verbinden. Die Texte sind tiefgrĂŒndig und regen zum Nachdenken an. Die Melodien sind eingĂ€ngig und bleiben im Ohr. Wenn Sie "Kamille und Mohn" mögen, wird Ihnen auch dieses Album gefallen.
Ein anderer bemerkenswerter KĂŒnstler in diesem Genre ist Franz Josef Degenhardt. Sein Album "Wer jetzt nicht tanzt" bietet ebenfalls eine tiefgehende Albumkritik. Degenhardt ist bekannt fĂŒr seine kritischen und oft politischen Texte. Seine Musik ist eine Mischung aus Chanson und Folk, die zum Nachdenken anregt. Wenn Sie die Werke von Wenzel schĂ€tzen, sollten Sie auch Degenhardt eine Chance geben.
Ein weiteres Highlight in der Welt der Chansons ist das Album "SĂŒĂes Leben â Saures Leben" von Wolf Biermann. Biermann ist bekannt fĂŒr seine scharfsinnigen Texte und seine markante Stimme. In diesem Album zeigt er erneut, warum er zu den groĂen Liedermachern gehört. Die Albumkritik hebt die Vielseitigkeit und Tiefe seiner Lieder hervor. Wenn Sie Wenzels "Kamille und Mohn" mögen, werden Sie auch Biermanns Werk schĂ€tzen.