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Wenzel Viva la poesía: Albumvorstellung und Kritik

Wenzel Viva la poesía: Vorstellung, Analyse und Kritik

Letztes Update: 07. November 2025

Wenzel Viva la poesía zeigt Wenzels neue Sammlung poetischer Lieder zwischen Ironie und Melancholie. Der Text stellt Songs vor, analysiert Texte und Arrangements, bewertet Stärken und Schwächen; Sie erhalten Hörtipps und ein Urteil.

Vorstellung und Kritik des Albums Wenzel Viva la poesía

Ein Album als Reise durch Worte und Wirklichkeit

Dieses Werk erschien 2014 und wirkt doch frisch. Es klingt reif und leicht zugleich. Sie hören Geschichten von hier und anderswo. Sie hören Lieder, die denken und fühlen. Der Autor ist ein Liedermacher mit Haltung. Er liebt die Poesie und das Konkrete. Er vertraut dem Wort und der Geste. Sein Album trägt den stolzen Ruf der Verse im Titel. Wenzel Viva la poesía ist eine klare Ansage. Es ist ein Bekenntnis zur Kunst und zur Wahrnehmung.

Schon beim ersten Hören fällt der Ton auf. Er ist warm und wach. Nichts prahlt. Alles atmet. Gitarre, Akkordeon, Bass, vielleicht auch leises Schlagwerk. Die Musik lässt Raum für die Stimme. Die Stimme erzählt, fragt, staunt. Ihr Tempo ist ruhig, ihr Blick ist frei. So entsteht ein Sog. Sie merken: Hier lädt jemand ein. Nicht zum Konsum, sondern zum Mitgehen.

Über Wenzel Viva la poesía

Der Titel ist mehr als ein Etikett. Er ist der rote Faden. Wenzel Viva la poesía verbindet Sprache und Alltag. Es feiert die Fantasie, ohne die Welt zu verlassen. Das Album steht in einer langen Tradition. Es knüpft an das Chanson an. Es nimmt das deutsche Lied beim Wort. Es braucht keine großen Effekte. Es setzt auf Genauigkeit.

Elf Songs führen durch Szenen, Orte und Gefühle. Jeder Track hat seine Farbe. Die Spieldauer variiert, die Dramaturgie sitzt. Mal ist die Gitarre führend, mal das Akkordeon. Mal tanzt der Rhythmus, mal ruht er. In den Texten steckt Witz und Wunde. Das zeigt Haltung, nicht Pathos. Sie können jeden Titel für sich hören. Doch im Ganzen wächst etwas Größeres. Das ist ein Merkmal guter Alben.

Titel und Dramaturgie

Die Reihenfolge der Songs ist überlegt. Sie hat eine innere Logik. Mit „Halt dich fern“ (04:49) beginnt ein stiller Zug. Er klingt nach Vorsicht, aber auch nach Sehnsucht. Danach zieht „Immer fehlt was“ (04:09) Bilanz. Es ist ein leichtes Lied, doch mit Gewicht. „Kleines Hafenlied“ (03:24) öffnet das Fenster. Sie sehen Boote, Seile, Möwen. Die Bilder sind klar und zart.

„Ich hab mein Vaterland so gerne“ (03:14) fragt leise nach Zugehörigkeit. Das Thema ist delikat. Hier bleibt es menschlich, nicht laut. „In der Nacht von Santa Clara“ (05:36) schaut nach Kuba. Geschichte, Mythen, Nachtluft. Der Blick ist neugierig. „Wenn der Kragen ganz verschwitzt ist“ (02:37) bringt Humor. Er bringt auch Nähe. Man spürt das Alltägliche. Man lacht, ohne zu vergessen.

„Halt dich fern“ – Auftakt mit Abstand

Der erste Song arbeitet mit einem paradoxen Wunsch. Abstand kann Schutz sein. Abstand kann Sehnsucht schärfen. Die Stimme bleibt ruhig. Sie trägt die Zeilen weich. Die Instrumente halten respektvollen Abstand. So entsteht Spannung. Sie fragen sich: Geht es um Liebe? Um Politik? Um den Blick auf die Welt? Diese Mehrdeutigkeit trägt das Stück. Der Refrain ist kein Haken, sondern ein Atemzug.

Im Kontext von Wenzel Viva la poesía ist dieser Start klug. Er öffnet Ohren und Sinne. Er zeigt Maß und Maßlosigkeit zugleich. Er macht neugierig auf den weiteren Weg.

„Immer fehlt was“ – Minimalismus und Mangel

Der Mangel ist ein alter Stoff. Hier klingt er modern. Der Beat ist leise, doch bestimmt. Die Gitarre malt klare Striche. Es geht um Wünsche und Lücken. Es geht um das, was übrig bleibt. Das Lied nimmt die Schärfe aus dem Defizit. Es sagt: Lücke ist Raum. Raum ist Chance. Sie fühlen keine Leere, sondern Bewegung. Das ist tröstlich und klug.

„Kleines Hafenlied“ – Die See im Zimmer

Häfen sind Orte des Übergangs. So klingt auch der Song. Er ist leicht, aber nicht flach. Er hält die Balance. Der Geruch von Salz liegt in der Luft. Sie sehen das Holz des Stegs. Der Klang des Akkordeons winkt. Der Rhythmus läuft wie eine Welle. Die Stimme bleibt nah. Sie nimmt die Bilder mit, nicht mehr. So bleibt das Lied beweglich. Es ist eine kleine Karte, die viel Raum eröffnet.

„Ich hab mein Vaterland so gerne“ – Liebe mit Fragezeichen

In schweren Zeiten ist Heimat ein großes Wort. Der Song sagt es kleiner. Zuneigung ohne Pose. Nähe ohne Parole. Die Melodie ist gerade, fast schlicht. Gerade das macht stark. Hier geht es nicht um Losungen. Es geht um Erinnerungen. Um Orte, Gerüche, Stimmen. Das Lied stellt Fragen, keine Forderungen. Es ist ein Angebot zum Nachdenken. Es lässt Sie nicht allein.

„In der Nacht von Santa Clara“ – Mythos und Erinnerung

Mit über fünf Minuten hat dieses Stück Raum. Es nutzt ihn klug. Die Nacht ist keine Kulisse. Sie ist Figur. Geschichte schimmert durch. Aber sie herrscht nicht. Der Blick bleibt menschlich. Er bleibt bei Stimmen, Schatten, Wegen. Der Groove ist ruhig, fast schwebend. Der Song erinnert, aber predigt nicht. So hält er die Balance zwischen Nähe und Distanz.

„Wenn der Kragen ganz verschwitzt ist“ – Humor als Schutz

Hier darf gelacht werden. Das tut gut. Alltag ist oft klebrig. Das Lied wischt die Stirn. Es ist schnell und knapp. Zwei Minuten und ein bisschen. Die Wörter laufen wie Perlen. Das Tempo ist ansteckend. Sie nicken mit. Humor ist hier nicht Flucht. Er ist Werkzeug. Er macht das Schwere leichter. Er macht das Leichte ernst.

„Tapfere Zahlen“ – Mathematik der Gefühle

Der Titel überrascht. Zahlen sind streng. Gefühle sind wild. Hier sprechen sie miteinander. Der Text ordnet und löst zugleich. Der Refrain nimmt die Angst vor der Kälte. Er zeigt Wärme im Raster. Die Musik folgt dem Bild. Sie ist präzise, aber weich. Das Zusammenspiel sitzt. Ein Lied für Kopf und Herz. Es passt ideal in Wenzel Viva la poesía. Es feiert Denken als Musik.

„Havanna wartet“ – Die Stadt als Versprechen

Havanna ist Sehnsucht und Realität. Das Lied kennt beide Seiten. Es atmet Rum und Regen. Es kennt Rost und Tanz. Der Rhythmus ist offen, doch nicht platt exotisch. Das Akkordeon führt, die Gitarre stützt. Die Stimme hält das Licht. Die Stadt wird kein Postkartenbild. Sie wird Gesprächspartnerin. Sie ruft, aber sie drängt nicht. Sie lädt Sie ein, mitzuhören.

„Schönster Tag“ – Ironie der Glücksformel

Der schönste Tag kommt selten mit Trompeten. Oft kommt er leise. Der Song spielt mit dieser Idee. Er prüft die Erwartung. Er findet Glanz im Staub. Die Melodie fließt sanft. Der Text bleibt licht. Keine Überhöhung, kein Kitsch. Am Ende steht eine einfache Einsicht. Glück ist Blicksache. So schlicht. So wahr.

„Viva la poesía“ – Poetik im Zentrum

Der Titelsong ist Kern und Krone. Die Musik ist klar, die Worte sind frei. Es ist ein Ruf und eine Bitte. Es ist ein Toast auf die Sprache. Nicht als Schmuck, sondern als Werkzeug. Sie hören die Lust am Klang. Sie hören Respekt vor dem Wort. Die Poesie ist hier nicht Flucht. Sie ist Praxis. Sie ist Haltung im Alltag. Darin liegt die Kraft des Albums.

„Dreißig Wünsche“ – Abschied mit Liste

Der Schluss ist zärtlich. Wünsche sind kleine Motoren. Sie halten uns wach. Das Lied zählt nicht ab. Es zählt auf. Jeder Wunsch ist ein Fenster. Die Musik bleibt zart. Die Stimme bleibt nah. So entlässt das Album Sie mit Wärme. Nicht mit einer Pointe, sondern mit vielen Wegen. Das wirkt lange nach.

Klang, Stimme, Instrumente

Die Produktion setzt auf Nähe. Die Stimme steht vorn. Sie trägt den Text. Die Instrumente sind Partner, keine Dekoration. Gitarre, Akkordeon, Bass, Percussion. Alles atmet. Nichts drängt. Der Raum ist spürbar. Sie fühlen Holz, Luft, Saiten. Das stärkt das Erzählen. So kann jedes Wort wirken.

Der Gesang ist unaufgeregt, aber präsent. Er vertraut auf Nuancen. Er nimmt Pathos raus. Er bringt Haltung rein. Das ist selten und wertvoll. In Wenzel Viva la poesía ist das Prinzip Programm. Die Musik dient dem Gedanken. Der Gedanke dient der Musik. Dieses Gleichgewicht ist die große Kunst.

Politische Schatten und Licht

Politik ist hier kein Feind und kein Gag. Sie ist Lebensstoff. Sie steckt in Bildern, Orten, Fragen. Das Album hebt die Faust nicht. Es hebt die Augenbraue. Es schaut genau hin. Es fragt nach Zugehörigkeit, nach Sprache, nach Geschichte. Es fragt nach Würde im Kleinen. Das ist leiser, aber nachhaltiger. Es zeigt, wie Haltung klingt, wenn sie atmet.

Gerade deshalb rührt es an. Sie müssen nichts wissen, um mitzugehen. Doch wenn Sie etwas wissen, hören Sie mehr. So entsteht Mehrschichtigkeit. Das macht Wenzel Viva la poesía stark. Es ist offen für viele Lesarten. Es bleibt dabei stets zugänglich.

Produktion, Mix und Raum

Der Klang ist warm. Er ist nicht steril. Es gibt Luft zwischen den Spuren. Der Mix lässt Stille zu. Pausen sind Teil der Musik. Kleine Geräusche bleiben. Finger auf Saiten, Atem vor der Zeile. Das macht die Lieder menschlich. Der Hall ist sparsam, aber fein gesetzt. Das Stereobild ist klar. Es unterstützt das Erzählen. Es drängt sich nicht vor.

Die Dynamik lebt. Keine platte Lautheit, kein Druck um des Drucks willen. So können Songs wachsen. Sie können sich entfalten. Sie dürfen leise sein. Das ist mutig und klug. Es passt zum Anspruch von Wenzel Viva la poesía. Die Poesie braucht Raum. Der Mix gibt ihn ihr.

Im Werkvergleich

Im Gesamtwerk des Künstlers steht dieses Album hell. Es zeigt die Reife eines Erzählers. Es zeigt die Lust am Klang. Es knüpft an frühere Platten an. Es führt Motive weiter. Es öffnet zugleich neue Fenster. Die Kuba-Bilder, die Hafen-Szenen, der Blick auf Heimat. Alles greift ineinander.

Wenn Sie das Schaffen dieses Liedermachers kennen, hören Sie Linien. Wenn Sie neu einsteigen, finden Sie einen guten Start. Wenzel Viva la poesía ist zugänglich, aber nicht simpel. Es belohnt die erste Begegnung. Es belohnt auch das wiederholte Hören. Das ist ein Kennzeichen langlebiger Alben.

Lesart als Reisealbum

Sie können das Album als Reise hören. Nicht als Urlaub, sondern als Bewegung im Kopf. Von Hafen zu Heimat. Von Santa Clara zu Zahlen. Von Schweißkragen zu Wünschen. Jeder Ort ist konkret. Jede Szene steht für ein Thema. Das schafft Halt. Es verhindert Kitsch. Es hält das Ganze schlank.

Diese Reise bleibt frei von Postkarten. Sie bleibt nah an Menschen. Sie bleibt nah an Dingen. Gläser, Hemden, Straßen, Plätze. Die Poesie liegt im Detail. So wird das Album zu einem Atlas. Nicht zum Planen, sondern zum Entdecken. Sie müssen nicht weit weg. Der Weg beginnt im Satz.

Warum „Wenzel Viva la poesía“ heute gut klingt

Auch Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Platte frisch. Themen wie Heimat, Sehnsucht, Humor, Zweifel. Sie bleiben aktuell. Die Produktion altert gut. Sie meidet Mode. Sie setzt auf Handwerk. Die Texte tragen den Wandel. Sie halten mehr aus als eine Saison. Das ist selten in schnellen Zeiten.

Wenn Sie sich eine Stunde Ruhe gönnen, zahlt es sich aus. Wenzel Viva la poesía belohnt Geduld. Es ist kein Playlist-Futter. Es ist ein Buch, das Sie hören. Kapitel für Kapitel. Dennoch bleiben die Songs einzeln stark. Jeder hat seinen Kern. Zusammen entsteht ein Feld aus Tönen und Ideen. Das bleibt im Ohr und im Kopf.

Höhepunkte und kleine Schönheitsfehler

Besonders stark sind die mittleren Stücke. „In der Nacht von Santa Clara“ und „Havanna wartet“ bilden ein Paar. Sie ergänzen sich klanglich und inhaltlich. Der Humor in „Wenn der Kragen ganz verschwitzt ist“ erdet das Album. „Tapfere Zahlen“ gibt ihm eine Idee von Struktur. Der Titelsong bündelt die Haltung.

Kleine Längen gibt es selten. Wenn, dann dort, wo Themen sich berühren. Ein Motiv wiederholt sich. Eine Farbe kehrt zurück. Doch das stört kaum. Denn die Ausführung bleibt fein. Und die Stimme führt Sie sicher durch die Kurven. Im Kontext von Wenzel Viva la poesía fügen sich selbst Wiederholungen zu einem Motivnetz. Das Netz trägt.

Für wen dieses Album gemacht ist

Wenn Sie Sprache lieben, sind Sie hier richtig. Wenn Sie lieber hören als staunen, auch. Wenn Sie Refrains zum Mitsingen suchen, werden Sie fündig. Aber es ist kein Stadionalbum. Es ist ein Zimmeralbum. Es lebt von Nähe. Es liebt das Detail. Es passt zu stillen Stunden. Es passt zu langen Wegen.

Auch als Einstieg in das Genre funktioniert es. Sie brauchen kein Vorwissen. Sie brauchen nur offene Ohren. Wenzel Viva la poesía nimmt Sie an die Hand. Es zeigt, wie Lied und Literatur sich berühren. Es zeigt, wie Politik und Poesie sich nicht ausschließen. Es zeigt, wie Humor und Ernst ein Paar sein können.

Der Blick auf die Texte

Die Texte schreiben Bilder, keine Thesen. Sie wählen klare Worte. Sie suchen den Ton, nicht den Trick. Das macht sie stark. Erzählung mischt sich mit Beobachtung. Gefühle sitzen in Dingen. Ein Hemd, ein Hafen, ein Abend. So wird das Abstrakte konkret. So wird das Konkrete groß.

Grammatik und Rhythmus arbeiten zusammen. Zeilen atmen. Pausen sprechen. Die Reime sind natürlich. Sie hören keine Schraube knarren. Alles wirkt organisch. Das passt zur Musik. Es passt zum Anspruch von Wenzel Viva la poesía. Poesie ist hier Handwerk und Spiel.

Ein Wort zur Performance

Die Stimme trägt Wärme, auch in scharfen Zeilen. Sie wird nicht hart, wenn sie klar wird. Sie bleibt weich in kritischen Momenten. Das ist ein Kunstgriff. So bleibt der Dialog mit Ihnen auf Augenhöhe. Nie klinkt es belehrend. Nie weicht es ins Ungefähre. Diese Balance hält das Album zusammen.

Die Band spielt dienlich. Linien sitzen. Übergänge sind sauber. Kleine Soli blitzen, bleiben aber kurz. Der Groove ist Dienstleister. Er hält die Sprache in Bewegung. So kann jedes Bild landen. So kann jede Frage Raum bekommen. Das ist die richtige Wahl für Wenzel Viva la poesía.

Fazit: Warum dieses Album bleibt

Dieses Album wird bleiben, weil es klug und nah ist. Es spricht leise, aber deutlich. Es traut Ihnen etwas zu. Es schenkt Ihnen Bilder, nicht Parolen. Es schenkt Ihnen Fragen, nicht Antworten. Es schenkt Ihnen Musik, die trägt. Wenn Sie es zulassen, trägt sie weit.

Als Redaktionsurteil steht fest: Wenzel Viva la poesía ist ein starkes Stück Liedkunst. Es ist Poesie, die geht. Es ist Musik, die denkt. Es ist Haltung, die atmet. In einem überfüllten Jahrgang bleibt es hörbar und spürbar. Geben Sie ihm Zeit. Es gibt Ihnen viel zurück. Und wenn Sie nach dem letzten Ton kurz still sind, hat das Album sein Ziel erreicht.

Am Ende steht ein einfacher Rat. Hören Sie die Platte am Stück. Hören Sie sie später noch einmal. Dann noch einmal anders. Wenzel Viva la poesía zeigt Ihnen mit jeder Runde ein neues Fenster. So wächst es. So bleibt es.

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