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Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie – Albumkritik und Hintergründe

Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie – Albumvorstellung und Kritik

Letztes Update: 11. Januar 2026

Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie zeigt, wie Wenzel Woody Guthries Songs neu deutet. Der Artikel analysiert Interpretationen, Arrangements, Textnähe, bewertet Stärken/Schwächen und liefert Hintergrundinfos. Für sie nützlich und kritisch.

Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie – Albumvorstellung und Kritik

Zwischen Sand und Saiten: Ein Album als Brücke

Mit Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie betritt ein deutscher Liedermacher das weite Feld des US-Folk. Er tut es ohne Pathos, aber mit klarer Haltung. Die Songs von Woody Guthrie wecken seit Jahrzehnten Bilder von Wind, Staub und offenen Straßen. Wenzel setzt auf Nähe. Er sucht die leise Kraft dieser Lieder, nicht den lauten Effekt. So entsteht ein Album, das Brücken schlägt. Zwischen Tradition und Gegenwart. Zwischen amerikanischem Folk und deutscher Liedkunst.

Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie erschien am 10. Februar 2003. Die CD umfasst 14 Stücke. Die Spieldauer pro Track ist knapp bemessen. Nichts zieht sich, nichts eilt. Es ist ein präzises Programm, das auf Haltung setzt. Schon der Einstieg deutet das an. Es geht um Wege, Abschiede, Rückkehr. Auch um Solidarität. Und um Humor, den Guthrie so oft nutzte, um Härte erträglicher zu machen.

Woody Guthrie im deutschen Ohr

Woody Guthrie ist Mythos und Material zugleich. Seine Lieder sind schlicht. Doch sie tragen viel Gewicht. Sie handeln von Arbeit, Flucht und Würde. Sie sind politisch, aber selten plakativ. In Deutschland erscheinen sie wie ferne Verwandte. Man spürt ihre Nähe, aber hört auch die Ferne der Orte. Genau hier setzt Wenzel an. Er singt in Englisch, doch sein Blick bleibt deutsch. Er tastet sich an Geschichten heran, als ginge es um Nachbarschaft. So kommt die Weite der Prärie in ein Zimmer. Und das Zimmer öffnet sich, langsam, nach draußen.

Die Geste ist nicht neu, aber sie wirkt frisch. Viele Tribute wirken wie Denkmäler. Dieses Album will kein Denkmal sein. Es nimmt sich den Raum, den die Songs bieten. Es lässt Stille zu. Es wagt auch Reibung. Darum wirkt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie mehr als ein Tribute. Es klingt wie ein Gespräch über Zeit und Verantwortung. Ein Gespräch, das Sie mitführen können, wenn Sie sich darauf einlassen.

Warum Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie heute wichtig ist

Die Themen dieses Albums gehen nicht weg. Migration, Dürre, Verlust, Ankommen. All das ist wieder da. Die Lieder erinnern daran, dass Geschichten Kreise ziehen. Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie erzählt diese Kreise in stillen Bögen. Es schreit nicht. Es fordert Aufmerksamkeit, aber es predigt nicht. Gerade das macht es stark. Wer zuhört, hört mehr.

Guthries Slogan passt in diese Zeit. Auf seiner Gitarre stand: "This machine kills fascists". Das ist kein Stück Nostalgie. Es ist ein Auftrag. Ein Auftrag zum genauen Hinsehen. Zum klaren Ton. Dieses Album antwortet darauf. Mit kleinen Gesten. Mit offenen Händen.

Produktion und Klangbild

Das Klangbild ist erdig, trocken, direkt. Die Gitarren sind nah am Ohr. Die Stimmen haben Raum. Die Aufnahme wirkt wie eine gut belüftete Werkstatt. Man hört Holz, Stahl und Luft. Nichts ist zu glatt. Kein Hall verschmiert die Konturen. Auf Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie klingt jede Saite, als wäre sie frisch aufgezogen. Die Dynamik bleibt schmal, doch nie stumpf. Diese Reduktion passt zum Material. Sie lässt das Wort tragen. Sie lässt die Melodie atmen.

Harmonika, Mandoline, vielleicht ein sparsames Klavier. Mehr braucht es nicht. Die Farben wechseln leicht. Mal ist es ein staubiger Walk, mal ein stiller Walzer. Die Arrangements sind klein, aber nicht kleinlich. Sie öffnen die Lieder, statt sie zu schließen. Damit gewinnt das Album eine starke innere Ruhe. Die kann Sie als Hörerin oder Hörer tragen. Auch durch dunklere Passagen.

Stimme, Akzent, Haltung

Wenzel singt mit bewusster Genauigkeit. Er ordnet Silben, ohne steif zu klingen. Sein Englisch hat Kanten, doch die Kanten passen. Sie verweisen auf Herkunft. Und sie schaffen Nähe. Hier spricht jemand, der sich einen Stoff aneignet, statt ihn zu imitieren. In Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie nutzt er sein Timbre wie eine Lampe. Es setzt Akzente, ohne zu blenden. Es bleibt warm. Aber es kann auch scharf werden, wenn der Text es verlangt.

Diese Haltung ist zentral. Sie trägt die Lieder. Sie verhindert Lautmalerei. So wird die Stimme zum Erzähler. Zum Begleiter. Sie ruht im Text, nicht neben ihm. Genau das macht Liedkunst aus. Die Form dient dem Sinn. Und der Sinn zeigt sich im Klang.

Die ersten Schritte: Fluss, Staub, Begegnungen

Der Auftakt von Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie mit "Been Down the River Too Long" (03:54) ist wendig. Der Fluss als Bild des Lebens. Das ist vertraut, aber lebendig gezeichnet. Der Rhythmus treibt, doch er hetzt nicht. Danach folgt "Dust Bowl Refugee" (03:35). Hier sitzt jedes Wort. Man riecht die trockene Erde. Man spürt die wunde Haut. Es ist ein Lied über Armut, aber auch über Würde. "He and She" (02:45) bricht den Ton leicht. Ein zarter Dialog, klar geführt. Ein kleines Stück Theater zwischen zwei Stimmen. Es zeigt, wie Guthrie Geschichten reduziert. Und wie Wenzel diese Reduktion trägt.

In diesen ersten Songs schärft sich der Blick. Es wird klar, wie die Platte funktioniert. Sie stellt Figuren vor. Sie lässt sie gehen. Sie hält sie nicht fest. Das schafft Respekt. Und es lädt Sie ein, eine Lücke zu füllen. Mit eigenen Bildern, eigenen Wegen.

Weite und Sehnsucht: Songs vom Meer und vom Maß

"Been Out on an Ocean Trip" (03:25) weitet die Szenerie. Das Meer ist hier kein Postkartenmotiv. Es ist Arbeit, Gefahr und Sehnsucht. "If I Was Everything on Earth" (03:46) kippt ins Spielerische. Das Konditional öffnet Räume. Wunsch und Witz greifen ineinander. "Every 100 Years" (02:48) hebt den Blick. Es fragt nach Maßstäben. Was zählt im Fluss der Zeit? Die Musik bleibt nüchtern. Sie verweigert den großen Bogen. Auch hier zeigt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie eine feine Balance. Zwischen Staunen und Skepsis.

Das Quartett bildet eine kleine Suite. Meer, Möglichkeitsform, Maß. Es ist ein ruhiger Atemzug in der Mitte des Albums. Er schafft Platz. Er gibt den härteren Stücken davor und danach ein Echo. Das ist kluge Dramaturgie. Sie hilft Ihnen, das Album nicht als Sammlung zu hören. Sondern als Folge von Schritten.

Bowery, Uhr, Blödeln: der Mittelteil

Im Zentrum von Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie steht "I Don't Feel at Home on the Bowery No More" (05:28). Es ist das längste Stück. Hier glänzt Wenzel als Erzähler. Der Song stolpert leicht. Doch er findet immer wieder Tritt. Er erzählt vom Fremdsein in einer vertrauten Straße. Vom Alkohol, von Scham, von Entscheidung. Die Band hält sich zurück. Sie lässt Worte und Pausen wirken. Das ist stark.

"Ticky Tock (English version)" (02:49) legt die Uhr in die Mitte. Tick, Tock. Zeit als Gegner, als Partner, als Witz. Ein Thema, das jeder kennt. Hier wird es uneitel verhandelt. "I Like to Stay Home With Daddy" (02:48) bringt Humor ins Spiel. Es ist ein Lied über Nähe. Über kleine Freuden. Es zeigt, dass Guthrie nicht nur Sturm und Staub war. "Blue Eyes" (03:41) nimmt die Romantik auf. Doch es bleibt bei klaren Linien. Nichts wird kitschig.

Das Titelstück macht klar, was Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie meint. Zeit ist nicht nur Takt. Sie ist auch Haltung. Wie höre ich zu? Wie handle ich? Das Uhrmotiv führt Sie durch das Album. Es klackt leise im Hintergrund. Es erinnert daran, dass Aufmerksamkeit endlich ist. Und dass sie gerade deshalb kostbar ist.

Wind und Weite: die letzten Schritte

"Jinga Linnng (English version)" (03:25) spielt mit Lauten. Es schwingt fröhlich, fast kindlich. Doch der Unterton bleibt wach. Dann weht "Ninety Mile Wind" (03:21). Wieder zieht Land vorbei. Wieder steht ein Mensch vor Elementen. Die Stimme bleibt ruhig. Sie begleitet, sie dirigiert nicht. "Blow, Big Wind" (04:01) schließt den Kreis. Der Wind singt von Gefahr und Freiheit. Am Ende lässt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie die Luft vibrieren. Kein großer Knall, eher ein offener Blick. Der Abspann ist ein langer Atem. Er hängt noch nach, wenn die CD stoppt.

Dieser Schlussteil rundet das Album. Er setzt noch einmal auf Weite. Auf Vertrauen in kleine Gesten. Damit ergibt sich eine Ruhe, die selten geworden ist. Eine Ruhe, die Sie vielleicht vermisst haben.

Politik ohne Parole

Guthrie war politisch. Doch er war kein Prediger. Er sang, was er sah. Er gab Geschichten eine Stimme. Dieses Album folgt dieser Linie. Es meidet Parolen. Es sucht Haltung. "Take it easy, but take it." Der Satz ist einfach. Er setzt auf Tat. Er setzt auf Maß. Hier klingt die Platte besonders klar. Sie will nicht mehr sein als ein Werkzeug. Ein Werkzeug für Blick und Ohr. Gerne auch für Widerspruch. Denn ohne Widerrede gibt es keine Reibung. Und ohne Reibung kein Ton.

Gerade deshalb klingt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie so gegenwärtig. Es arbeitet mit Vergangenheit, um Gegenwart zu sortieren. Es fragt nach Grenzen von Empathie. Es fragt nach Kraftquellen. Es zeigt, dass Zärtlichkeit eine politische Kategorie sein kann. Das ist kühn, aber nicht naiv. Es ist ein Angebot. An Sie. Und an die, die noch zuhören wollen.

Im Werk von Wenzel

Wenzel hat viele Wege beschritten. Chanson, Folk, Theatermusik. Er hat Texte gewogen und wieder fallen lassen. Dieses Album fügt sich in diese Linie. Es zeigt die Freude am Wort. Es zeigt die Lust am Rhythmus. Dabei ist es zugleich ein Lehrstück. Es zeigt, wie Übersetzung als Haltung gelingt. Nicht durch Glossar, sondern durch Nähe. Neben anderen Alben wirkt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie wie ein Knotenpunkt. Ein Ort, an dem Fäden zusammenlaufen. Aus dem sich neue Fäden lösen.

Wer sein Werk kennt, wird Vertrautes finden. Wer es nicht kennt, findet einen guten Einstieg. Die Platte verlangt kein Vorwissen. Sie braucht nur Zeit. Und offene Ohren. Beides lohnt sich.

Aufnahme, Rezeption und Live-Echo

Ein Studio kann warm klingen oder kühl. Hier klingt es warm. Nicht weich, aber einladend. Rezensionen betonten damals die Handschrift. Den Mut zur Stille. Die Lieder tragen das. Kein Track versucht, die anderen zu überstrahlen. Das ist als Konzept klug. Es hält die Platte nah am Kern. Auf der Bühne gewinnt Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie weitere Farben. Da kommen Geschichten hinzu. Kleine Anekdoten. Kurze Blicke ins Publikum. Man spürt, wie diese Songs atmen, wenn Menschen ihnen zuhören.

Auch im Rückblick steht das Album gut da. Es hat keine Patina angesetzt, die stört. Im Gegenteil. Es klingt heute noch etwas klarer. Vielleicht, weil die Themen zurück sind. Vielleicht, weil wir anders hören. In jedem Fall trägt die Platte. Von Anfang bis Ende.

Warum es bleibt

Alben bleiben, wenn etwas stimmt. Hier stimmt viel. Das Songmaterial ist stark. Die Stimme ist klar. Die Arrangements sind schlank. Vor allem aber stimmt der Blick. Er ist freundlich, aber nicht blind. Er kennt Schmerz, doch er sucht Trost. Er weiß, dass Humor nichts wegwischt. Er weiß, dass er hilft. All das bündelt sich zu einem stillen Leuchten. Genau das macht Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie zu einem Werk von Dauer.

Sie werden hier keine großen Effekte finden. Aber Sie finden eine große Ruhe. Eine Ruhe, die ansteckend ist. In Zeiten greller Töne ist das viel wert. Es ist ein Gegengift. Ein weiches, aber wirksames.

Praktische Anhaltspunkte: Tracks und Dramaturgie

Die 14 Songs haben klare Längen. "Been Down the River Too Long" öffnet mit 03:54 Minuten. "Dust Bowl Refugee" folgt mit 03:35 Minuten. "He and She" bleibt bei 02:45 Minuten knapp. Danach setzt "Been Out on an Ocean Trip" 03:25 Minuten an. "If I Was Everything on Earth" braucht 03:46 Minuten. "Every 100 Years" beschließt das erste Drittel mit 02:48 Minuten. Schon daraus liest man eine Absicht. Kurze Formen, klare Bögen.

Die Mitte dehnt sich. "Ashes to Ashes, Dust to Dust" läuft 03:48 Minuten. "I Don't Feel at Home on the Bowery No More" nimmt sich 05:28 Minuten Zeit. Das entspricht dem Gewicht. "Ticky Tock (English version)" hält mit 02:49 Minuten dagegen. "I Like to Stay Home With Daddy" bleibt bei 02:48 Minuten. "Blue Eyes" weitet mit 03:41 Minuten. Dann öffnet "Jinga Linnng (English version)" mit 03:25 Minuten das letzte Fenster. "Ninety Mile Wind" steht mit 03:21 Minuten. "Blow, Big Wind" schließt mit 04:01 Minuten. Diese Spanne ist klug gesetzt. Sie gibt dem Programm Atem. Und sie bindet die Themen in Fluss.

Ein kleines Vokabular des Eigensinns

Tribute-Alben kippen oft in Ehrfurcht. Oder sie werden zu Schauwerten. Hier passiert beides nicht. Die Platte ist eigensinnig. Doch sie bleibt dem Geist treu. Das ist selten. Und es ist schwer. Es gelingt, weil Wenzel die Lieder nicht poliert. Er hält sie im Arbeitslicht. Er zeigt ihre Nähte. Er zeigt ihre Kraft. So werden die Songs nicht zu Reliquien. Sie bleiben Werkzeuge. Wie Guthries Gitarre. Wie der Satz auf ihr.

Diese Haltung, dieses kleine Vokabular des Eigensinns, macht Schule. Es lädt ein, weiterzuhören. Weiterzudenken. Nicht nur folktraditionell. Auch politisch. Auch poetisch. Das ist vielleicht der größte Gewinn dieses Albums.

Fazit

Sie suchen ein Album, das leise spricht und lange nachhallt. Dann sind Sie hier richtig. Die Songs sind alt, doch sie klingen frisch. Die Produktion ist reduziert, doch sie leuchtet. Die Stimme ist ruhig, doch sie trifft. Wenzel Ticky Tock: Wenzel Sings Woody Guthrie beweist, dass Respekt und Eigensinn zusammenpassen. Es ist eine Schule des Hörens. Und eine Schule des Maßes. Es zeigt, wie man große Themen klein erzählt. Ohne sie zu verkleinern.

Am Ende bleibt ein Gefühl von Klarheit. Ein Gefühl, gebraucht zu werden. Nicht als Konsument, sondern als Mitmensch. Genau darin liegt die Kraft dieser 14 Tracks. Sie fordern Sie auf, wach zu bleiben. Zu fühlen. Zu handeln, wenn es nötig ist. "Take it easy, but take it." Dieses Album tut genau das. Und es macht Sie stark genug, es ihm gleichzutun.

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