Letztes Update: 09. März 2026
Das Album versammelt Friedenslieder von und mit Franz Josef Degenhardt: politisch engagierte Texte, reduzierte Arrangements und eindringliche Stimmen. Der Artikel stellt Songs vor, bietet kritische Einordnung, Hörtipps und bewertet Stärken sowie Schwächen.
Im Jahr 1987 erscheint ein Album, das die späte Phase des Kalten Krieges noch einmal fest einfängt. Es ist rau, klar und eigenwillig. Es heißt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Josef Degenhardt. Es kommt als 12-Zoll-Langspielplatte mit neun Stücken. Sie hören eine Stimme, die über Jahre geschult ist in Widerspruch und Poesie. Die Gitarre stützt sie, die Arrangements sind schlank, die Botschaft ist scharf. Der Ton bleibt dennoch warm. Die Platte wirkt wie ein Werkstattbericht aus der Friedensbewegung. Und wie ein Abschied vom Überschwang der frühen 80er. Der Blick ist nüchtern. Der Wille, den Krieg zu verhindern, bleibt entschlossen.
Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo trägt die Energie vieler Debatten in sich. Die Stücke sind gebaut wie kleine Prosatexte in Reimform. Sie sind knapp gehalten oder entfalten epische Breite. Von 00:59 bis knapp acht Minuten ist alles dabei. Degenhardt nutzt die Platte wie eine Bühne. Er spricht, singt und rechnet ab. Das Werk ist politisch, aber nie platt. Es ist persönlich, aber nie privatistisch. Es ist eine Bilanz, aber auch ein Signal: Die Stimme bleibt wach. Wer die großen Gesten sucht, findet hier kein Pathos. Wer das genaue Wort liebt, bekommt viele.
1987 ist ein Jahr der Widersprüche. Die Proteste gegen Raketenstationierungen klingen nach, doch die Abrüstungsgespräche nehmen Fahrt auf. In diese Lage fällt die LP mit neun Titeln. Das Format 12" passt zum Anspruch, Luft und Raum zu lassen. Es gibt genug Platz für lange Bilder und klare Thesen. Der Blick des Autors ist nicht verengt. Er reist durch Geschichte und Gegenwart. Er schaut auf Städte, Parolen und Figuren. Dabei findet er die kleinen Zeichen im großen Konflikt. Diese Stücke sind Teil der Friedenskultur, aber keine Hymnen zum Mitsingen. Es sind Arbeitslieder für den Kopf. Wer zuhört, spürt Tempo und Ruhe zugleich.
Der Sound bleibt gefragt einfach. Gitarre, manchmal mehrstimmige Struktur, hier und da Akzente. Die Stimme steht vorn. Das macht die Texte hörbar. Nichts lenkt ab. Das Timing ist fest, doch es atmet. Die Dynamik ist fein. Man spürt, wie Degenhardt den Raum nutzt. Er setzt Pausen. Er hält Rückschau. Er stößt Sätze an und lässt sie stehen. Gerade so wirkt die Platte nicht alt. Sie klingt zeitlos, weil sie nicht auf modische Effekte zielt. Diese Haltung prägt auch Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo im Kern.
Das Album beginnt mit Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n (03:23). Es ist eine Weigerung. Und es ist ein Selbstgespräch. Die Figur im Text hört den Ruf der Masse. Doch sie bleibt stehen. Sie weigert sich, im falschen Namen loszugehen. Das ist kein Zynismus. Es ist ein nüchterner Schutz. Die Zeilen bauen Bilder von Aufmärschen und Appellen. Die Stimme prüft jedes Wort. Der Refrain verweigert den Sog. So wird das Lied zur These des ganzen Albums. Es erklärt die Grenze: Kein Schulterschluss mit den Falschen. Kein Lärm, der die Vernunft zerlegt.
Die Gitarre führt. Der Puls ist ruhig. Kurze Figuren geben Halt. Nichts übertönt den Text. In der Kürze liegt die Kraft. Der Einstieg setzt den Maßstab. Wer dieses Lied annimmt, bleibt auch für die langen Stücke offen. Die Linie ist klar. Sie trägt auch als Leitmotiv durch Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo und schafft Wiedererkennung.
Kaum eine Minute dauert dieses Stück. Doch es schlägt ein. Der Titel gibt den Ton vor. Es ist eine Abrissbirne gegen verharmloste Phrasen. Degenhardt hält dem Hörer Worte hin, die Taten kaschieren. Er zeigt die Lücke zwischen Klang und Sinn. Das ist spitz, kalt und nötig. In der Kürze entlarvt er die Maske. Die Pointe sitzt, weil die Form hart ist. Sie hören fast eine Reportage. Doch es ist Kunst. Und der Schock hat System.
Als zweiter Track markiert es das Tempo. Es räumt auf, bevor die langen Bilder kommen. Sie spüren, wie Reduktion wirkt. Die Minute brennt sich ein. Danach ist die Wahrnehmung geschärft. Jedes nächste Wort leuchtet heller. Das ist ein kluges Arrangement. Es bestätigt die Haltung, die Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo durchzieht: kurz sein, wenn es wehtun soll; ausführlich werden, wenn Geschichte spricht.
Hier greift Degenhardt weit aus. Wolgograd erinnert an Stalingrad. Die Stadt steht für Leid und Sieg, für Trauer und Mythos. Der Text reist durch Straßennamen und Gesichter. Er meidet Heldenpose. Er schaut auf die Reste, die bleiben. Wer zuhört, spürt Kälte und Wärme zugleich. Es ist ein Lied über Gedächtnis. Es macht Ihnen bewusst, wie Gegenwart aus Trümmern wächst. Das Lied fordert innere Arbeit. Es verlangt Aufmerksamkeit. Die Belohnung ist groß: ein Blick auf Krieg, der den Frieden sucht.
Das Tempo bleibt gemessen. Die Gitarre kreist. Das Motiv wiederholt sich. Es lässt die Bilder ziehen. So entsteht Raum. Die Worte falten sich langsam aus. Das ist ruhig, aber nicht bequem. Der Song verankert das Album in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er zeigt, warum die Friedensfrage nicht veraltet. Er macht das Feld auf, in dem auch Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo stehen will: wach, detailgenau, verantwortungsvoll.
Dieses Lied legt die Falle offen, die in Sehnsucht steckt. Die sogenannten guten alten Zeiten sind oft nur eine bequeme Legende. Degenhardt zählt Gesten und Bilder auf. Er zeigt, wie man durch Tischdecken und Sonntagsreden die Härte zudeckt. Der Text nimmt den Glanz ab. Er bleibt nüchtern. Er sagt: Blick zurück, aber lass dich nicht täuschen. In der schlichten Sprache liegt der Reiz. Die Satire bleibt kühl. So wirkt sie besser. Sie hören keinen Spott von oben. Sie hören einen Nachbarn, der aufräumt.
Die Begleitung hält sich zurück. Das lässt die Wörter leuchten. Es ist ein Sprechgesang mit Melodie. Die Struktur bleibt überschaubar. Das Stück atmet genau so, wie es soll. Es schiebt die Faust nicht nach vorn. Es zeigt die Hand. Und auch hier baut es die Klammer zum Ganzen: Wer Nostalgie entlarvt, schützt Freiheit. Genau darin bleibt Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo konsequent.
Der Titel trägt ein Bild, das jeder spürt. Eine Zündschnur brennt. Man weiß, was folgt. Aber wie lang ist sie? Das Lied spielt mit dieser Spannung. Es sammelt Zeichen, die viele übersehen. Es zeigt, wie Sprache zündet, wie Parolen Funken schlagen. Das ist politisch und psychologisch zugleich. Sie merken, wie die Stimme den Druck aufbaut. Und doch bleibt das Tempo kontrolliert. Keine Hektik. Keine Effekte. Nur die stille Gefahr.
Die Gitarre markiert Schritte. Kleine Akzente wirken wie Funken. Das Ende lässt Raum. Es klingt nicht aus, es bleibt im Kopf. So liefert der Song eine Brücke zur zweiten Albumhälfte. Er hebt die Wahrnehmung, ohne zu überfordern. Der Gedanke brennt weiter. Das passt zu der dichten, aber klaren Anlage von Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo und hält die Spannung hoch.
„Unser“ ist ein starkes Wort. Es schließt ein. Es grenzt aus. Dieses Lied nimmt das Wir an, aber prüft es streng. Es untersucht, wer spricht, wenn „unser Land“ spricht. Es schaut in Hinterhöfe und in Schaufenster. Es hört auf Busse, in denen gelacht wird, obwohl nichts komisch ist. Es ist ein leiser Realismus. Der Ton bleibt freundlich, aber hart. Er nimmt die Hörer mit. Er konfrontiert sie, ohne sie zu beschämen. Das ist hohe Kunst der politischen Ballade.
Die Länge von sieben Minuten lässt Platz. Bilder und Stimmen wechseln. Es entsteht ein Panorama. Doch der Kern ist klar: Ein gerechtes Wir beruht auf Mut und Respekt. Nicht auf Angst und Lärm. Damit markiert das Lied auch die Mitte des Albums. Es zieht eine Linie. Sie ist rot, aber nicht schrill. Sie ist sachlich, aber nicht kalt. Diese Balance gehört zu den stärksten Momenten von Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo.
Hier verschiebt Degenhardt die Perspektive. Er zählt Möglichkeiten auf. Er öffnet Türen, hinter denen es dunkel ist. Doch er bleibt nicht stehen. Er zeigt auch, was Hoffnung trägt. Das Lied ist wie ein Stoßseufzer und ein Lagebericht. Es nimmt den Optimismus der Abrüstung ernst. Es vergisst das Risiko nicht. Es ist keine Panik. Es ist Wachsamkeit. Diese knappe Haltung passt gut in den Bogen der Platte. Sie setzt ein Ausrufezeichen, das wie ein Fragezeichen klingt.
Durch die Kürze wirkt der Song wie ein Zwischenruf im Konzert. Er hält die Debatte offen. Er zwingt Sie, nach innen zu hören. Was kann noch geschehen? Was können Sie tun? Genau darin liegt die Kraft dieses Albums. Es denkt den Hörer mit. Es scheut klare Kanten nicht. Das gilt auch hier und stützt den Rahmen von Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo.
Dieser Longtrack ist ein Kosmos. Er greift den berühmten Degenhardt’schen Zug auf. Er füllt ihn neu. Der Zug fährt durch Zeiten und Ideale. Er trägt Fahnen. Er sammelt Worte, die hohl geworden sind. Er fragt, was aus Freiheit wird, wenn sie nur noch Etikett ist. Das ist satirisch und feierlich zugleich. Sie reisen mit. Sie sehen Figuren aus Politik und Alltag. Sie spüren, wie der Text knirscht, wenn er auf Lügen trifft. Die Länge erlaubt Abschweifungen. Doch der Zug erreicht sein Ziel: Entlarvung.
Musikalisch hält das Stück die Spannung über Rhythmuswechsel und wiederkehrende Motive. Pausen setzen Bilder frei. Das Finale ist kein Triumph. Es ist eine Erkenntnis. Die Fahrt hat gelohnt, weil der Blick nun schärfer ist. In der Summe bildet dieses Stück das Herz der B-Seite. Es zeigt die literarische Kraft hinter der Gitarre. Und es verankert die politische Linie, die Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo so beständig trägt.
Das Lied baut einen Dialog auf. Ein Mensch steht vor einer Kommission. Fragen prallen auf ihn. Er antwortet. Er muss seine Gewissensgründe erklären. Die Szene ist nüchtern. Kein Theater, keine Tränen. Genau dadurch wirkt sie. Sie spüren die Enge. Sie hören das Rasseln der Akten. Sie merken, wie Sprache taktisch wird. Der Text betont, wie schwer es ist, innere Überzeugung in Formblätter zu gießen. Das Lied zeigt Staatlichkeit im Alltag. Es bleibt fair. Es zeigt keinen Feind, sondern ein System.
Die Musik trägt das Stück behutsam. Sie hält die Spannung, ohne zu lenken. So wird die Befragung zur Metapher. Es geht um die Freiheit, nein zu sagen. Es geht um die Pflicht, es zu begründen. Das passt zu den ersten Minuten des Albums. Die Klammer schließt sich. Was mit Weigerung begann, endet mit einer Prüfung. Dazwischen liegen Geschichte, Sprache und Zweifel. Das Ergebnis ist ein rundes Ganzes. Es festigt die Kraft von Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo und macht die LP zu einem politischen Porträt in neun Szenen.
1987 markiert den Moment, in dem harte Fronten etwas weicher werden. Gespräche über Abrüstung stehen im Fokus. Das Klima verändert sich. Doch das Misstrauen bleibt. Genau hier setzt die Platte an. Sie spiegelt Hoffnung und Skepsis. Sie macht Mut zur Klarheit. Nichts wird beschönigt. Nichts wird verdammt. Die Lieder wollen prüfen. Sie wollen sortieren. Das ist wertvoll, weil es weder lähmt noch verführt.
Degenhardt greift auf Mittel zurück, die er über Jahre geschärft hat: der erzählerische Balladenstil, die genaue Beobachtung, die pointierte Sprache. Er ist Anwalt der Widerspenstigkeit. Er ist Chronist der Ränder. Er ist Liedermacher, der das Format LP kennt und nutzt. So entsteht ein Werk, das nicht in den 80ern stecken bleibt. Es spricht heute weiter. Gerade die Reduktion macht es haltbar. Das beweist auch die klare Struktur, mit der Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo aufgebaut ist.
Sie können die Platte heute hören, ohne historische Fußnoten. Die Fragen sind aktuell: Wem folge ich? Welche Sprache verführt? Was verdränge ich? Diese Songs liefern keine fertigen Antworten. Sie geben Werkzeuge. Sie lehren, hinzuschauen und Worte zu wägen. Das ist viel. In Zeiten lauter Netzdebatten hat das Gewicht. Die ruhige Form wirkt wie Antilärm. Sie lädt ein, die eigene Haltung zu prüfen. Und sie macht es leicht, weil sie klar und knapp bleibt.
Die Reduktion schärft nicht nur die Texte. Sie zeigt, wie kräftig eine Gitarre sein kann, wenn sie in guten Händen liegt. Das Spiel ist nicht virtuos um der Virtuosität willen. Es ist gezielt und dienlich. Es baut Räume, in denen Worte atmen. Diese Schule lohnt. Sie können sie auf andere Akustikprojekte übertragen. Wer hier zuhört, lernt Ökonomie. Keine Note zu viel. Kein Bild zu wenig. So setzt sich die Tradition des deutschsprachigen Chansons fort. Und so bleibt Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo eine Referenz.
Diese LP ist kein Denkmal, das Sie andächtig umrunden. Sie ist eine Einladung zum Mitdenken. Sie kennt die Versuchungen der großen Worte. Sie schreckt vor der Schärfe nicht zurück. Jeder Track markiert einen Aspekt: Weigerung, Entlarvung, Erinnerung, Nostalgiekritik, Warnung, Wir-Debatte, Restzweifel, Systemprüfung. Zusammen ergibt das einen Bogen, der trägt. Die Dauer der Stücke folgt dem Inhalt. Kurz, wenn es schneidet. Lang, wenn es erzählt. Das ist klug gesetzt und gut gealtert.
Wer ein Stück Kulturgeschichte sucht, wird fündig. Wer ein Handbuch für politische Sprache erwartet, ebenso. Wer Lieder zum Mitsingen will, findet hier wenig. Doch wer Worte zum Mitdenken sucht, findet viel. Die Produktion hält sich zurück. Die Stimme führt. Das passt. Denn die Botschaft ist stark genug. Sie trägt über Jahrzehnte. Damit bleibt die Platte ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des politischen Liedes.
Am Ende steht eine klare Empfehlung. Hören Sie das Album am Stück. Nehmen Sie sich Zeit für Pausen. Legen Sie es noch einmal auf. Achten Sie auf Details. Spüren Sie, wie die Lieder miteinander sprechen. So öffnet sich eine Tiefe, die beim ersten Durchgang verborgen bleibt. Dann leuchtet, was der Titel schon andeutet: Die Weigerung, mit den Falschen zu gehen, ist kein Rückzug. Sie ist eine Form der Verantwortung. Genau diese Haltung macht Franz Josef Degenhardt Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Jo bis heute stark.
Franz Josef Degenhardt ist bekannt für seine kritischen und tiefgründigen Lieder. Sein Album "Diesmal werd’ ich nicht mit ihnen zieh’n: Friedenslieder von und mit Franz Josef Degenhardt" ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür. In diesem Werk setzt er sich intensiv mit Themen wie Frieden und Gerechtigkeit auseinander. Seine Texte sind poetisch und anklagend zugleich, was die Hörer zum Nachdenken anregt.
Ein weiteres bemerkenswertes Album von Degenhardt ist "Franz Josef Degenhardt Sie kommen alle wieder, oder?". Auch hier zeigt er seine Fähigkeit, gesellschaftliche Missstände aufzugreifen und musikalisch zu verarbeiten. Die Lieder sind geprägt von einer melancholischen Grundstimmung, die durch Degenhardts markante Stimme verstärkt wird. Franz Josef Degenhardt Sie kommen alle wieder, oder? bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart.
Ein weiteres Highlight in der Welt der Liedermacher ist das Album "Konstantin Wecker Till Eulenspiegel". Wecker, ein Zeitgenosse von Degenhardt, ist ebenfalls bekannt für seine kritischen Texte und seine musikalische Vielseitigkeit. In "Till Eulenspiegel" verbindet er historische Figuren mit aktuellen Themen, was dem Album eine besondere Tiefe verleiht. Konstantin Wecker Till Eulenspiegel ist ein Muss für jeden, der sich für anspruchsvolle Musik interessiert.
Auch Wenzel hat mit seinem Album "Wenzel Viva la poesía" ein Werk geschaffen, das in die gleiche Kerbe schlägt. Seine Lieder sind poetisch und gleichzeitig politisch, was sie besonders hörenswert macht. Wenzel gelingt es, mit einfachen Mitteln große Emotionen zu erzeugen und seine Hörer in den Bann zu ziehen. Wenzel Viva la poesía ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Musik als Mittel der gesellschaftlichen Kritik genutzt werden kann.