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Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen – Albumkritik

Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen – Albumkritik und Bewertung

Letztes Update: 05. Februar 2026

Der Beitrag stellt Hannes Waders Ich hatte mir noch soviel vorgenommen vor, analysiert Songs, Texte und Arrangements und bewertet Wirkung und Intention. Kritische Hinweise zur Produktion wechseln mit persönlichen EindrĂŒcken und konkreten Hörtipps.

Vorstellung und Kritik: Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen

Ein Album als Spiegel von 1971

Dieses Album erschien 1971. Es fĂ€llt in eine Zeit der Suche. Vieles war in Bewegung. Politik, Alltag und Popkultur prallten aufeinander. Genau hier setzt Hannes Wader an. Sein Blick ist scharf und doch leise. Er erzĂ€hlt, ohne zu dozieren. Er beobachtet, ohne zu fliehen. So wird ein Mosaik daraus. Ein Werk, das nachhallt. Und das Ihnen heute noch etwas sagen kann. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen bildet dafĂŒr den Rahmen. Er ist zugleich Programm und Versprechen. Denn die Platte lebt von PlĂ€nen, die scheitern. Und vom Willen, es dennoch zu wagen.

Warum „Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen“ heute zĂ€hlt

Sie hören eine Stimme, die NĂ€he sucht. Sie hören Lieder, die Milieu und GefĂŒhl mischen. Diese Mischung ist selten. Sie ist handwerklich klar. Und sie ist kĂŒnstlerisch frei. Das macht die Platte stark. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen legt die eigenen MaßstĂ€be offen. Es geht um Mut. Es geht um Zweifel. Es geht um Haltung. Das alles klingt schlicht, aber nie simpel. So bleibt das Album lebendig. Und es gewinnt an Bedeutung, je mehr Zeit vergeht. Denn die Fragen bleiben. Nur die Wörter Ă€ndern sich.

Der rote Faden: PlÀne, Zweifel, Haltung

Das Leitmotiv ist schon im Titel sicht­bar. Man hatte viel vor. Man schafft manches. Man verpasst auch viel. Dieser Zwischenraum wird erkundet. Nicht kĂŒhl, nicht pathetisch. Sondern mit FeingefĂŒhl. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zieht daraus eine Dramaturgie. Die Lieder zeigen Wege, BrĂŒche, Blenden. Figuren reden. Der ErzĂ€hler hört zu. Dann kommentiert er leise. Nur so entsteht eine Spannung, die trĂ€gt. Diese Spannung macht die Platte zu einem Ganzen. Sie bildet einen langen Bogen. Vom ersten Bild bis zum Schluss.

Über die Stimme und den Klang

Die Produktion ist sparsam. Die Gitarre trĂ€gt. Die Stimme fĂŒhrt. Mehr braucht es kaum. Das ist kein Mangel. Es ist eine Wahl. Sie hören Luft, Holz und Saiten. Sie hören Pausen. So werden Worte groß. Und Bilder klar. Die Melodien greifen einander. Sie wirken volksnah, aber nie platt. Jede Phrase sitzt. Jede Wendung hat ein Ziel. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen vertraut dieser Schlichtheit. Das tut gut. Es schafft Raum fĂŒr Nuancen. Es lĂ€sst auch Ihnen Raum. FĂŒr eigene Gedanken. FĂŒr leise Fragen, die Sie weitertragen.

Track fĂŒr Track: Acht Stationen

Die Platte gehört auf Vinyl. Vier StĂŒcke pro Seite. Das formt den Fluss. Ein Anfang, eine Mitte, ein Ende. Die Reihenfolge scheint bedacht. Themen wechseln. Motive kehren zurĂŒck. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen nutzt diese Ordnung. Sie hören kleine Filme, die sich ergĂ€nzen. So bleibt die Spannung hoch. Und Ihr Ohr bleibt offen.

Charley (05:34)

Der Auftakt wirkt wie ein GesprÀch. Es geht um NÀhe und Distanz. Um Freundschaft, die nicht glatt ist. Die Gitarre schlÀgt einen ruhigen Puls. Die Stimme richtet sich an eine Person. Sie könnte real sein. Oder ein Spiegel. Die Figur hat Risse. Sie trÀgt auch Stolz. Aus dieser Mischung wÀchst Empathie. Doch es bleibt ein Rest. Ein dunkler Ton, der nicht vergeht. So setzt der Song die Agenda. Es geht um Menschen, nicht um Thesen. Um Wege, die man mitgeht. Und um Grenzen, die man anerkennt. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zeigt hier schon: Die ErzÀhlung ist König.

Eine, die du nicht kennst (06:54)

Der zweite Titel wechselt die Rolle. Jetzt geht es um eine Frau. Um Wahrnehmung und Fehlbild. Um das, was man sieht. Und um das, was man nie sehen wird. Das Tempo bleibt gemessen. Der Gesang bleibt nah. Die Bilder sind zart und genau. Sie spĂŒren eine geduldige Hand. Doch sie merken auch leise Ironie. Nichts ist nur schön. Nichts ist nur hart. Der Song hĂ€lt die Balance. Er lĂ€sst Sie schauen. Und er lĂ€sst Sie zweifeln. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen fĂŒgt damit eine Schattierung hinzu. IntimitĂ€t ohne Kitsch. Distanz ohne KĂ€lte.

Steh doch auf, du armer Hund (06:19)

Hier tritt der Ton schĂ€rfer auf. Der Titel klingt wie ein Ruf. Es geht um WĂŒrde. Um die Kraft, die eigene Lage zu sehen. Es gibt kein Mitleid, das beruhigt. Es gibt Mitleid, das wach macht. Der Text arbeitet mit kleinen Bildern. Mit Alltag, mit Blicken, mit Straßen. Der Rhythmus bleibt gleich. Kein Drama. Und doch Druck. So entsteht Spannung aus Worten. Aus Blickachsen. Aus der Frage, was wir dulden. Und warum. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zeigt hier Haltung. Aber ohne Zeigefinger. Eher wie eine Hand, die hebt.

Hör auf, MÀdchen (04:34)

Der vierte Song ist kurz und direkt. Eine Bitte, vielleicht eine Grenze. Ein Dialog, der auch aus Schutz spricht. Aus Sorge vor Rollen, die schaden. Sie hören kurze Phrasen. Sie hören sanfte Warnung. Es geht um Freiheit im Kleinen. Um Selbstbild und Blick von außen. Nichts schreit hier. Aber vieles klingt an. Das macht den Song stark. Er bleibt als Echo im Ohr. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen setzt hier ein Zeichen. Freundlich, klar, bestimmt.

Aufgewachsen auf dem Lande (05:45)

Die zweite Seite öffnet ein anderes Feld. Erinnerungen tauchen auf. Nicht als Flucht. Als Material. Dorf, Feld, GerĂŒche, Arbeit. GerĂ€usche der Kindheit. Daraus wird kein sĂŒĂŸes Bild. Daraus wird ein Fundament. Die Gitarre trĂ€gt weite Bögen. Die Melodie atmet ruhig. Das gibt Platz fĂŒr Details. Und fĂŒr leise Spannung. Was war? Was bleibt? Was trĂ€gt heute noch? Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zeigt, wie Herkunft wirkt. Ohne Pathos. Ohne Nostalgie. Mit sanfter Klarheit.

Monika (04:25)

Ein Name, ein Leben, eine Wende. Der Song richtet den Blick auf eine Person. Kein großes Drama. Ein Alltag, der leuchtet. Vielleicht auch bricht. Die Strukturen sind schlicht. Refrains tragen vorsichtig. Der Text schiebt die Bilder an. Sie sehen ein Zimmer. Eine Hand. Ein Licht im Flur. Das Kleine wird groß. Weil es genau gesehen ist. So entsteht NĂ€he. Sie fĂŒhlen mit, ohne belehrt zu werden. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen bleibt seinem Weg treu. Menschen zuerst. SĂ€tze als BrĂŒcke. Musik als Atem.

Arschkriecher-Ballade (05:20)

Der Titel sagt es: Hier wird gestochen. Satire trifft Macht und ihre Diener. Der Spott ist klar. Aber er nimmt den einfachen Sieg nicht. Denn er zeigt Strukturen. Nicht nur Typen. Die Gitarre bleibt straff. Die Stimme fĂŒhrt hart, aber nicht plump. So wird Kritik zu Kunst. Das Lachen bleibt im Hals. Genau das ist der Punkt. Es geht um Haltung, die nicht weichspĂŒlt. Um Sprache, die schneidet, ohne zu hetzen. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen beweist hier Mut. Die Ballade tut weh. Sie soll auch weh tun.

Ich hatte mir noch soviel vorgenommen (09:10)

Der Schlusssong ist lang. Er hat Platz fĂŒr Wege, Irrwege, RĂŒckblicke. Er sammelt Motive. Er weitet den Atem. Der Titel steht ĂŒber allem. PlĂ€ne, die tragen. PlĂ€ne, die sich auflösen. Der Song geht Schritt fĂŒr Schritt. Er baut sich nicht pompös auf. Er lĂ€sst Dinge vorbei ziehen. Menschen, RĂ€ume, Tage. Dann setzt ein Satz, der bleibt. Nicht als Zitat. Als Lehre. Als Frage. Was bleibt von uns. Was bleibt von dem, was wir wollten. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen findet in diesem StĂŒck sein Herz. Es ist eine stille Summe. Und ein neuer Anfang.

Zwischen Folk, Protest und Poesie

Die Zuordnung ist eindeutig und doch offen. Es ist Liedermacher-Kunst mit Folk-Wurzeln. Es ist Protest, wenn nötig. Es ist Poesie, wenn möglich. Diese Spannbreite trĂ€gt das Album. Sie steckt in jedem Song. Mal als ErzĂ€hlung. Mal als Skizze. Mal als Spitze. Diese Beweglichkeit ist selten. Sie ist Ergebnis von Handwerk. Und von Haltung. Beides ist hier eng verknĂŒpft. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zeigt die StĂ€rke dieser Formel. Denn jedes Bild ist zugleich GefĂŒhl und Gedanke.

Die Rolle der ErzÀhlfiguren

Wer spricht hier? Wer hört zu? Viele der Lieder sind in Rollen gedacht. Das schafft NĂ€he und Schutz zugleich. Sie dĂŒrfen sich annĂ€hern. Sie behalten Distanz. So bleibt der Blick klar. Und die Empathie wach. Diese Technik ist nicht neu. Aber sie ist klug genutzt. Figuren tragen Lasten. Der ErzĂ€hler teilt sie aus. Aber er verurteilt nicht. Er lĂ€sst die Zeit wirken. Er vertraut der Sprache. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen legt dadurch einen Spiegel vor. Einen Spiegel, der nicht schmeichelt. Aber ehrlich ist.

Zeitlos, weil konkret: AktualitÀt

Warum wirkt das heute noch? Weil es konkret bleibt. Weil es Personen zeigt, keine Parolen. Weil es Bilder findet, die tragen. So finden Sie sich wieder. In einem Blick. In einer Geste. In einem Zweifel. Das macht den Kern der Platte aus. Sie arbeitet mit alltÀglichen Dingen. Und erweitert sie mit Sinn. Damit wird das Werk zeitlos. Und genau darin modern. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen liefert keine Schlagworte. Es liefert Erfahrungen. Und sie haben kein Verfallsdatum.

Produktion, Form, Vinyl-Format

Die Form ist Teil der Aussage. Acht StĂŒcke, zwei Seiten, klare Ordnung. Das zwingt zur Auswahl. Keine FĂŒller, kein LĂ€rm. Nur das Nötige. Darin liegt die Kraft. Das 12-Zoll-Format öffnet Raum. FĂŒr Tiefe, WĂ€rme, Nuancen. Der Wechsel der Seiten setzt einen Bruch. Er erfrischt das Ohr. Dann geht es weiter, mit anderem Licht. Diese Dramaturgie ist spĂŒrbar. Sie formt die Reise. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen nutzt das Format weise. So entsteht ein Fluss, der trĂ€gt. Vom ersten Anschlag bis zum letzten Atem.

Ein Platz im Werk von Wader

Das Album markiert eine frĂŒhe Spitze. Es zeigt bereits die StĂ€rke, die spĂ€ter prĂ€gen wird. Den genauen Blick. Die klare Sprache. Die ruhige Form. Und den Mut zur Kante. Manche Themen kehren wieder. Andere werden hier zum ersten Mal fest. Die Platte steht daher sowohl fĂŒr Aufbruch. Als auch fĂŒr Sammlung. Sie steckt einen Rahmen ab. Und lĂ€sst doch Raum fĂŒr Neues. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen ist in diesem Sinn ein Knotenpunkt. Es bindet FĂ€den. Und es legt FĂ€hrten.

Klangliche Details, die bleiben

Es sind kleine Dinge, die wirken. Ein Atemzug vor einer Zeile. Ein Basslauf, der kurz aufhorchen lĂ€sst. Ein feiner Akzent auf der Zwei. Das sind Zeichen von Sorgfalt. Sie sind nicht ausgestellt. Sie sind eingebettet. Und sie halten das Ohr wach. So wird die Schlichtheit reich. Kein Ornament, das blendet. Eher Funken, die Licht geben. So binden sich Text und Musik. Sie stĂŒtzen sich. Und sie schieben sich an. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen profitiert davon auf jeder Spur.

Politik ohne Parole

Das Politische dieses Albums ist leise. Es ist nicht abwesend. Es ist nur menschlich gebunden. Aus der Figur wĂ€chst die Lage. Nicht umgekehrt. Darin liegt Kraft. So zeigt der Blick auf das Kleine die große Struktur. Ohne zu predigen. Ohne zu belehren. So bleibt die Wirkung stark. Und sie bleibt offen. Sie können sich einbringen. Sie mĂŒssen es sogar. Denn die Lieder laden ein. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen setzt hier ein Beispiel. Das passt in jede Zeit.

Hörgewohnheiten und Zugang

Wie steigen Sie ein? Am besten mit Ruhe. Einmal ganz durchhören. Dann einzelne Songs wĂ€hlen. Lassen Sie Pausen. Hören Sie wieder. So entfaltet sich der Kern. Worte setzen sich. Bilder werden klar. Gewohnte Hörwege helfen. Aber sie sind nicht Pflicht. Sie können von jedem StĂŒck aus starten. Und dann dem Faden folgen. Er fĂŒhrt Sie sicher. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen zeigt dabei viele TĂŒren. Jede öffnet ein anderes Zimmer. Und doch wohnen alle im selben Haus.

Ein Blick auf die LĂ€ngen

Die Spieldauern sind klug gewĂ€hlt. Kurze Titel bringen Fokus. Lange Titel geben Raum. So atmen die Geschichten. Nichts wirkt hastig. Nichts wird zerredet. Der lange Schlusssong bĂŒndelt. Die mittleren StĂŒcke bilden den Kern. Die kurzen setzen Kanten. Diese Mischung hĂ€lt die Spannung. Und sie hĂ€lt die Platte geschlossen. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen arbeitet so sehr bewusst. Es gibt kein ZufallstĂŒck. Alles hat seinen Platz.

Einfluss und Nachhall

Viele spĂ€tere Stimmen im Liedbereich tragen Spuren davon. Der Ton der Genauigkeit. Das Vertrauen in wenig Mittel. Das Ausloten von Rollen. All das wirkt fort. Auch in anderen Genres. Singer-Songwriter, Folk, Chanson. Selbst im Indie tauchen diese Linien auf. Denn die Methode ist stark. Sie ist ĂŒbertragbar. Und sie bleibt frisch. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen ist daher nicht nur Archiv. Es ist Schule. FĂŒr Sprache, Takt und Haltung.

Grenzen des Werks und produktive Reibung

Wo gibt es Reibung? Manchmal wirkt die Strenge hart. Die ZurĂŒckhaltung kann kĂŒhl sein. Einige Hörer wĂŒnschen mehr Farben. Mehr Glanz, mehr Bruch. Doch genau hier entsteht Energie. Die Form zwingt zum genauen Hören. Sie lenkt Sie auf die Worte. Auf die Figuren. Auf die Zwischentöne. Der Gewinn ist groß. Die Reibung wird produktiv. Denn sie fordert Sie. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen bleibt so im GesprĂ€ch. Auch mit denen, die es skeptisch sehen.

1971: Jahrgang und Klima

Die Jahreszahl erklĂ€rt viel. 1971 war ein Kippmoment. Die Euphorie der spĂ€ten 60er kĂŒhlte ab. Alltag und ErnĂŒchterung mischten sich. Genau das spĂŒrt man hier. Die Lieder tragen die Fragen jener Zeit. Wie leben wir? Wie reden wir? Wie bleiben wir wahr? Doch es gibt keinen Ton des RĂŒckzugs. Eher einen Ton der PrĂŒfung. Der Blick ist klar. Das Herz bleibt offen. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen fasst dieses Klima. In einer Sprache, die heute noch trĂ€gt.

Fazit: Warum dieses Album bleibt

Diese Platte ist kein Denkmal. Sie ist ein GesprĂ€ch. Mit Figuren, Orten, Momenten. Mit Ihnen. Sie fordert Ruhe. Sie schenkt Ihnen Tiefe. Und sie lĂ€sst Sie nicht los. Die Lieder wirken nach. Sie setzen sich fest. Im Kopf und im Bauch. Genau das macht ihr Gewicht. Hannes Wader Ich hatte mir noch soviel vorgenommen steht am Anfang vieler Wege. Es ist reif, obwohl es frĂŒh ist. Es ist leise, obwohl es stark ist. Und es ist offen, obwohl es klar ist. Deshalb lohnt sich das Hören. Heute. Morgen. Immer wieder.

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