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Reinhard Meys Tournee – Albumkritik und Live-EindrĂŒcke

Reinhard Mey Tournee: Das Live-Album im kritischen Blick

Letztes Update: 07. Februar 2026

Der Artikel stellt Reinhard Meys Album 'Tournee' vor und analysiert die Live-Aufnahmen, Arrangements sowie die Konzertstimmung. Sie erhalten eine kritische Bewertung von Songauswahl, Stimme und Produktion, erfahren Höhepunkte und SchwÀchen und bekommen eine fundierte Einordnung.

Vorstellung und Kritik: Reinhard Mey Tournee (1981)

Ein Album als Reiseprotokoll

Reinhard Mey war schon vor 1981 eine feste GrĂ¶ĂŸe. Doch auf der BĂŒhne lief er zur Höchstform auf. Das Live-Album Reinhard Mey Tournee fĂ€ngt genau das ein. Es zeigt den KĂŒnstler als ErzĂ€hler, Musiker und Menschen. Die BĂŒhne wird zum Wohnzimmer, die Gitarre zur Reisetagebuch-Seite. Es ist ein Album, das NĂ€he schafft. Und es erinnert daran, warum das Lied in deutscher Sprache eine eigene Kraft hat.

Der Titel ist Programm. Tournee meint nicht nur Termine und StĂ€dte. Tournee bedeutet Begegnung, Dasein im Augenblick. Reinhard Mey Tournee bietet Momentaufnahmen aus vielen Abenden. Man hört Schritte, Stimmen, Raum. Man spĂŒrt den Atem des Saals. Diese PrĂ€senz macht das Album lebendig. Es ist nicht bloß die Summe von Liedern. Es ist eine ErzĂ€hlung in zwei Akten, auf zwei Schallplatten, mit einem feinen Faden aus Humor und Ernst.

1981 im Fokus: Zwischen Alltag und großer Geste

Das Jahr 1981 steht in einem Zwischenraum. Vieles ist im Wandel. Zugleich hĂ€lt der Alltag die Menschen fest. Genau hier setzt Reinhard Mey Tournee an. Es erzĂ€hlt vom kleinen Leben in großen Zeiten. Die Lieder blicken auf Kindheit, Familie, Arbeit, Politik. Doch der Ton bleibt freundlich. Mey urteilt selten hart. Er schaut genau hin. Er nimmt sich Zeit. Er nimmt auch Sie mit.

Das Ergebnis ist ein Live-Dokument mit innerer Ruhe. Es ist kein Spektakel. Es ist ein feiner Abend mit Geschichten und Melodien. Das Publikum lacht. Es lauscht. Es atmet mit. Das prĂ€gt die AtmosphĂ€re. So entsteht eine NĂ€he, die man heute noch spĂŒrt.

Reinhard Mey Tournee als Klangraum

Ein Live-Album steht und fĂ€llt mit dem Ton. Reinhard Mey Tournee klingt warm und direkt. Mey steht fast allein auf der BĂŒhne. Stimme und Gitarre tragen den Abend. Manchmal gibt es kleine farbige Tupfer. Doch nichts lenkt ab. Der Klang ist offen. Er lĂ€sst RĂ€ume. Er lĂ€sst Stille zu. Diese Schlichtheit ist StĂ€rke. Sie rĂŒckt die Worte in den Fokus.

Die Produktion verzichtet auf Glanz, der blendet. Stattdessen gibt es NĂ€he. Das Rascheln, das Lachen, der Applaus: All das bleibt Teil der Musik. Es fĂŒhlt sich ehrlich an. Es fĂŒhlt sich wie Gegenwart an. Gerade auf Vinyl entfaltet das Tiefe.

Dramaturgie der ersten Platte: Vom Unterwegssein zur Satire

Die erste LP fĂŒhrt direkt in das Leben auf Achse. "Unterwegs" öffnet die TĂŒr. Der Titel ist Programm. Der Rhythmus rollt, die Bilder ziehen vorbei. Man spĂŒrt Strecke und Zeit. Danach geht es um Tempo und Takt des Tages. "Keine ruhige Minute" zeichnet das gehetzte Ich. Die Gitarre trippelt. Die Worte stolpern und fangen sich. Das Lachen im Saal löst sich. Schon sind Sie mittendrin.

"Happy Birthday To Me" kippt ins Selbstironische. Mey feiert und seziert zugleich. Humor ist nicht Tarnung, sondern Werkzeug. Daraus entsteht eine Haltung. Die zeigt auch "Dieter Malinek, Ulla und ich". Eine kleine Alltagsposse. Ein Lied wie eine Kurzgeschichte. Mit Rollen, Nuancen und einem Blick, der GĂŒte zulĂ€sst. Hier wird deutlich, wie genau dieser Autor Menschen beobachtet.

ErzÀhlkino in Liedform

"Bei Ilse und Willi auf’m Land" liefert Landluft auf der Rille. Es riecht nach Apfelkuchen und feuchtem Gras. Doch Kitsch bleibt draußen. Mey balanciert. Er baut warm, aber nicht weich. "L’histoire de Gaspard" bringt dann Paris in den Abend. Die Sprache wechselt. Der Ton bleibt vertraut. Die kleine Ballade wirkt wie eine Laterne in der DĂ€mmerung. Und sie zeigt: Das Herz dieses KĂŒnstlers schlĂ€gt zweisprachig. Auf Reinhard Mey Tournee wird daraus ein natĂŒrlicher Fluss.

Mit "Alleinflug" wechselt die Stimmung. Die Gitarre wird luftiger. Das Bild des Solisten am Himmel passt. Dann "Erinnerungen": kurz, klar, berĂŒhrend. "Zeugnistag" bringt Heiterkeit zurĂŒck. SchulbĂ€nke, Blicke, der kleine Druck. Fast alle kennen das. Der Abend endet auf dieser Seite mit "Dr. Nahtlos, Dr. SĂ€geberg und Dr. Hein". Eine sanfte Spitze gegen weiße Götter. Heiter, prĂ€zise, menschlich.

Die zweite Platte: Wenn Lachen und Nachdenken Hand in Hand gehen

Der zweite Akt öffnet mit "Wir sind alle lauter arme, kleine WĂŒrstchen". Der Titel allein ist ein Augenzwinkern. Der Saal ist sofort dabei. Das Lied spielt mit Selbstbild und Ratlosigkeit. Der Refrain sitzt. Doch nichts bleibt flach. Es ist Frohsinn mit klarem Blick. Genau so wirkt auch der Bogen dieser Seite. Reinhard Mey Tournee mischt Leichtigkeit und Tiefe geschickt.

"Vaters Nachtlied" fĂŒhrt in die leise Stube. Die Gitarre atmet. Die Stimme wird weich, aber nie sĂŒĂŸ. Dann "Sommermorgen", so zart wie Licht durch Gardinen. Diese Ruhe ist kein Stillstand. Sie ist Atempause. Danach setzt "Poor Old Germany" eine andere Farbe. Der Blick wird kritisch, doch ohne Bitterkeit. Die Zeilen tragen Verantwortung. Sie fragen nach Haltung.

Zwischen MĂ€rchen und Alltag

"Des Kaisers neue Kleider" ist der lange Atem des Abends. Fast zehn Minuten Zeit, um ein Gleichnis zu bauen. Mey fĂŒhrt vor, wie ein altes MĂ€rchen heutige Strukturen spiegelt. Die Gitarre bleibt schlicht. Die Worte leisten die Arbeit. Das Publikum folgt mit stiller Spannung. Hier zeigt sich: Auf Reinhard Mey Tournee zĂ€hlt nicht der Effekt, sondern der Gedanke. Und der trĂ€gt weit.

Zum Ausklang öffnet sich das Album wieder. "Beim BlĂ€ttern in den Bildern meiner Kindheit" fragt nach Herkunft. "Kleiner Kamerad" gibt NĂ€he. "Jahreszeiten" spannt den Bogen ĂŒber ein Jahr und ein Leben. Dann hebt "Freunde, laßt uns trinken" die GlĂ€ser. Gemeinsamkeit liegt in der Luft. "Bonsoir mes amis" schließt sanft. Ein Abschied, der nicht trennt. Er winkt. Er lĂ€dt ein, wiederzukommen.

Stimme, Sprache, Handwerk

Was trÀgt diese zwei Platten? Vor allem der Tonfall. Mey spricht und singt mit klarer Artikulation. Er setzt Pausen klug. Er lÀsst Bilder stehen. Das Handwerk der rechten Hand prÀgt viel. Arpeggien, leichte Schlagmuster, kleine LÀufe. Alles bleibt dem Wort dienstbar. Es wirkt nie virtuos um der VirtuositÀt willen. Genau deshalb hÀlt es. Auf Reinhard Mey Tournee wirkt jeder Anschlag sinnvoll.

Die Sprache bleibt einfach. Doch sie ist nie simpel. Kurze SÀtze, klare Verben, prÀzise Nomen. Das macht die Lieder zugÀnglich. Das macht sie stabil. So erreichen sie Menschen mit verschiedenem Hintergrund. Der Witz ist freundlich. Die Kritik ist konkret. Das verbindet.

Zwischen NĂ€he und Welt: Themen mit Bodenhaftung

Die Lieder drehen sich um AlltĂ€gliches. Schule, Familie, Beruf, Freundschaft. Daneben stehen grĂ¶ĂŸere Fragen. Was ist Verantwortung? Was ist Freiheit? Wie bleiben wir freundlich, ohne naiv zu sein? Die Antworten kommen nicht als Parolen. Sie kommen als Szenen. Sie kommen als Figuren. Sie kommen als kleine Gesten. Reinhard Mey Tournee zeigt, wie groß das Kleine sein kann.

Diese ErzĂ€hlhaltung ist typisch fĂŒr Mey. Sie rechnet nicht mit Pathos. Sie rechnet mit Vertrauen. Vertrauen in die Geduld des Publikums. Vertrauen in die Kraft der leisen Pointe. Auf der BĂŒhne wird das hörbar. Auch deshalb wirkt das Album zeitlos.

Mehrsprachigkeit als kĂŒnstlerische Haltung

Meys Biografie ist europĂ€isch. Er singt auf Deutsch. Er singt auf Französisch. Manchmal auch auf Englisch. Auf diesem Album hört man alles. "L’histoire de Gaspard" atmet Montmartre. "Poor Old Germany" bringt eine Außensicht in die Innensicht. "Bonsoir mes amis" ist mehr als ein Gruß. Es ist ein Bekenntnis zur Offenheit. So wird Reinhard Mey Tournee zu einer Feier der VerstĂ€ndigung. Sprache ist hier BrĂŒcke, nicht Grenze.

Diese Weite ist wichtig. Sie verhindert Nabelschau. Sie erweitert die Perspektive. Wer zuhört, hört nicht nur Deutschland. Er hört Nachbarn und Freunde. Das macht den Abend reich. Es macht ihn auch sehr persönlich.

Aus der Rille gedacht: Vinyl, Raum und Zeit

Das Album erschien als Doppel-LP. Diese Form prĂ€gt die Dramaturgie. Jede Seite hat ein eigenes Gewicht. Der Wechsel der Platten ist wie ein Vorhang. Man steht auf. Man dreht um. Man setzt neu an. Das schafft Pausen, die gut tun. Die Pressung ist warm. Der Raum wirkt echt. Knackser gibt es selten. Doch selbst sie wĂŒrden passen. Denn Reinhard Mey Tournee lebt von der Gegenwart im Ton.

Lange StĂŒcke wie "Des Kaisers neue Kleider" bekommen Luft. Kurze wie "Sommermorgen" bekommen Licht. So entsteht ein guter Fluss. Er hĂ€lt die Aufmerksamkeit. Er lĂ€dt zum Wiederhören ein. Viele Hörerinnen und Hörer berichten genau das. Man legt es oft auf. Man hört jedes Mal etwas Neues.

Rezeption damals und heute

Schon bei Erscheinen traf das Album einen Nerv. Live-Chanson war keine Randerscheinung, aber auch keine Massenware. Hier gelang die Balance. Das Publikum bekam Vertrautes in frischem Licht. Heute hört man Reinhard Mey Tournee anders und doch Àhnlich. Die Themen sind geblieben. Der Ton wirkt vielleicht noch wertvoller. Denn er zeigt, wie viel man mit wenig Mitteln sagen kann.

Gerade in Zeiten hoher LautstĂ€rke ĂŒberzeugt die leise Haltung. Das Album lĂ€dt ein, zuzuhören. Es fordert nicht, es bittet. Das ist selten. Und es ist stark.

Im Werk verortet

Im Vergleich zu Studioplatten der spÀten Siebziger wirkt diese Aufnahme unmittelbarer. Der Witz sitzt dichter. Die Poesie steht nÀher am Ohr. Live erklÀrt sich vieles wie von selbst. Man braucht keine Effekte. Man braucht keine Politur. Reinhard Mey Tournee funktioniert deshalb als Einstieg ins Werk. Zugleich belohnt es Kenner. Es zeigt Nuancen, die im Studio leiser bleiben.

Wer spĂ€teren Mey schĂ€tzt, erkennt hier Wurzeln. Wer den frĂŒhen Mey mag, findet hier Reife. Das Album steht an einem guten Punkt. Es bĂŒndelt ErtrĂ€ge und öffnet TĂŒren.

StĂ€rken, kleine SchwĂ€chen und die Kunst des Maßes

Die grĂ¶ĂŸte StĂ€rke ist das ErzĂ€hlen. Jede Nummer hat ein klares Zentrum. Der Spannungsbogen der Abende trĂ€gt. Der Klang ist natĂŒrlich. Die Performance ist wach. Man merkt, wie sehr Mey seine Texte trĂ€gt. Man merkt, wie sehr das Publikum ihn trĂ€gt. Daraus wĂ€chst ein Abend, der hĂ€lt.

Gibt es SchwĂ€chen? Manchmal wirken Intros lang. Manchmal könnte der Drive frĂŒher einsetzen. Auch der Humor streift hier und da das SelbstĂ€hnliche. Doch das sind kleine Punkte. Sie gehen im Ganzen auf. Denn die Balance steht. Reinhard Mey Tournee bleibt schlĂŒssig. Es bleibt warm. Es bleibt offen.

FĂŒr wen lohnt sich das Album?

Wenn Sie erzÀhlte Lieder mögen, ist das hier ein Muss. Wenn Sie Mey noch nicht kennen, ist es ein guter Anfang. Wenn Sie schon lange dabei sind, hören Sie neue FÀrbungen. Das Album passt zu stillen Abenden. Es passt zu langen Fahrten. Es passt zu allen, die mit Worten Bilder sehen. Kurz: Reinhard Mey Tournee ist ein Begleiter. Einer, der nicht drÀngt. Einer, der bleibt.

Auch als Geschenk taugt es. Es ist freundlich. Es ist klar. Es ist reif. Es macht neugierig auf mehr. Genau so soll ein Live-Album wirken.

SchlĂŒsselstĂŒcke und Einstiege

FĂŒr den ersten Zugang empfehlen sich drei Wege. Der humorvolle Einstieg fĂŒhrt ĂŒber "Wir sind alle lauter arme, kleine WĂŒrstchen". Hier lacht man und nickt. Der poetische Einstieg fĂŒhrt ĂŒber "Sommermorgen". Hier blickt man in eine stille Landschaft. Der erzĂ€hlerische Einstieg fĂŒhrt ĂŒber "Des Kaisers neue Kleider". Hier staunt man ĂŒber den langen Bogen. Alle drei Wege zeigen, was Reinhard Mey Tournee kann.

Wer die intime Seite sucht, findet sie in "Vaters Nachtlied". Wer das Welthafte sucht, hört "Poor Old Germany". Wer die heitere Alltagsbeobachtung liebt, greift zu "Zeugnistag". Diese Vielfalt hĂ€lt die zwei Platten frisch. Sie sorgt fĂŒr Wiederkehr.

ZwischenĂŒberschrift mit Fokus: Warum Reinhard Mey Tournee heute noch wirkt

Weil es um Menschen geht. Nicht um Thesen. Nicht um Pose. Die Geschichten bleiben gĂŒltig. Das Lachen bleibt freundlich. Die Kritik bleibt menschlich. Das macht das Album stark. Es ist keine Flucht vor der Welt. Es ist eine Form, die Welt zu sehen. Und sie auszuhalten. Genau deshalb findet Reinhard Mey Tournee immer wieder neue Hörerinnen und Hörer.

Auch die Mehrsprachigkeit öffnet TĂŒren. Sie zeigt Respekt. Sie lĂ€dt ein. Sie erinnert daran, dass Kultur Begegnung ist. Und dass Musik Raum schafft, in dem wir uns treffen können.

Fazit

Diese Doppel-LP aus dem Jahr 1981 ist mehr als ein Live-Mitschnitt. Sie ist ein Abend, der gelingt. Sie ist ein PortrĂ€t eines KĂŒnstlers im Element. Die Lieder tragen, die Worte leuchten, der Klang wĂ€rmt. Kleine Schatten gibt es. Doch sie helfen dem Licht. Was bleibt, ist das GefĂŒhl, gut begleitet zu sein. Reinhard Mey Tournee ist ein Album zum Bleiben. Es lohnt sich heute ebenso wie damals.

Wenn Sie Zeit, Ruhe und Neugier mitbringen, wird es Sie reich beschenken. Setzen Sie die Nadel auf. Atmen Sie ein. Hören Sie hin. Dann erzĂ€hlt Ihnen Reinhard Mey Tournee, was Lieder können, wenn sie auf der BĂŒhne atmen dĂŒrfen.

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