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Wolf Biermann – Trotz alledem! Albumkritik und Hintergründe

Wolf Biermann Trotz alledem! Eine kritische Albumvorstellung

Letztes Update: 07. Februar 2026

Der Artikel stellt Wolf Biermanns Album Trotz alledem! vor und bietet eine kritische Würdigung: Sie lesen zur Entstehung, zu Schwerpunkten und Stücken, bekommen Einordnungen in Biermanns Werk sowie eine Empfehlung, für wen das Album besonders lohnt.

Wolf Biermann Trotz alledem! – Vorstellung und Kritik

Ein Album im Bann des Übergangs

1978 liegt noch der Staub des Bruchs in der Luft. Zwei Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR singt Wolf Biermann wieder. Er singt auf einer Platte, die beides ist: Rückblick und Aufbruch. Das Album Wolf Biermann Trotz alledem! trägt diesen Riss offen zur Schau. Die Songs sind nicht still. Sie atmen Streit, Trauer und Hoffnung zugleich.

Das Jahr 1978 ist kein leeres Feld. Die Bundesrepublik ringt mit Terror, Angst und neuer Kälte. Atomausstieg ist noch fern. Und doch steht schon Widerstand. In dieser Lage wirkt Biermanns Stimme wie ein rauer Kompass. Sie zeigt nach Norden, Süden, Osten, Westen. Sie zielt auf Herz und Kopf. Sie sucht das offene Wort.

Der Titel ist Programm. „Trotz alledem!“ ist kein leiser Seufzer. Es ist ein Ruf. Er trägt Spott und Standhaftigkeit in einem Atemzug. Er passt zu einem Künstler, der den Preis für das Wort kennt. Und der es trotzdem sagt. Genau das prägt den Charakter dieser Platte.

Die Welt von Wolf Biermann Trotz alledem!

Die 12"-LP versammelt 15 Stücke in wechselndem Ton. Es gibt lange Formen und kurze Skizzen. Es gibt Witz, Zorn und bittere Klarheit. Man hört die Nähe zur Bühne. Man spürt auch das Echo der Zeitung. Manche Nummer ist Kommentar, manche ist Chronik. Andere sind kleine Szenen aus Hafen, Stadt und Land.

Sie erleben eine Stimme, die kein Zucker braucht. Sie ist rau, brüchig, frei. Dazu schlägt die Gitarre hart. Der Klang ist trocken, kantig, sehr nah. So entsteht Intimität, selbst in lauter Pose. Es klingt, als stünde er zwei Schritte vor Ihnen. Ohne Vorhang. Ohne dicken Effekt. In diesem schlichten Rahmen kann jedes Wort stechen.

Die Dramaturgie der 15 Stücke

Schon die Reihenfolge zeigt ein klug gebautes Feld. Gleich zu Beginn hebt die „Ballade vom preussischen Ikarus“ an. Das Bild vom Sturz ist groß. Es macht den Raum auf für Risiko und Fallhöhe. Danach brechen kurze Stücke das Pathos. „Nelli, min Appelsnut“ und „Hanseatische Idylle“ setzen feinen Dialekt und Lokalkolorit. Sie sind wie schnelle Zeichnungen mit weichem Bleistift. Und dann folgt „Kommentar MangeLSDorff“. Das Stück spielt mit einem Namen. Es klingt wie ein Seitenblick in den Jazz. Es ist auch ein Nicken in Richtung freier Musik und offener Ohren.

Die lange Klage als Kern

Fast in der Mitte steht „Deutsches Miserere“ mit 09:27 Minuten. Es ist das Schwergewicht dieser Platte. Hier nimmt Biermann sich Zeit. Er dehnt die Zeilen. Er wendet das Wort. Die Tonlage kippt zwischen Gebet, Anklage und Litanei. Das ist kein leichter Gang. Doch gerade die Länge wirkt ehrlich. Denn manche Wunde ist nicht mit zwei Reimen zu schließen. Dieses Stück hält aus. Es zwingt Sie zum Hören. Es traut Ihnen Geduld zu.

Die kleinen Skizzen als Kontrast

Zwischen den großen Bögen stehen knappe Nummern. „Mag sein, dass ich irre“, „Jetzt klagen sie gross über Terror“, „Mädchen in Stuttgart“. Sie kommen direkt zur Sache. Sie wirken wie Pfeile. Kurz, spitz, schnell im Ziel. Das macht die Platte lebendig. Der Wechsel aus Langform und Miniatur hält Spannung. Er zeigt: Hier singt kein Prediger vom Podest. Hier ringt einer im Takt wechselnder Zeiten.

Mit „Collage Frankfurter Rundschau“ und „Streikposten vor Euro-Kai“ rückt die Gegenwart nah. Man hört das Rauschen der Presse. Man hört Arbeit und Hafen. Da ist weniger Metapher, mehr Report. Das wirkt wie eine improvisierte Zeitung zum Hören. Und doch bleibt es Lied. Denn da ist Rhythmus, da ist Stimme, da ist Haltung.

Klang und Körper: Die Stimme als Instrument

Die Produktion setzt auf Unmittelbarkeit. Auf Wolf Biermann Trotz alledem! sind Hall und Glanz kein Thema. Die Gitarre schlägt trocken. Die Saiten klingen stählern. Man spürt Anschlag, Atem, Griffgeräusch. Das ist kein Zufall. Diese Nähe dient dem Wort. Jede Silbe zählt. Jeder Bruch in der Stimme hat Sinn.

Biermanns Gesang lebt von Druck und Pause. Er legt Betonung, wo man sie nicht erwartet. Er zieht Vokale, bricht Konsonanten hart. Das gibt Reibung. Es hält wach. So wird die Stimme zum Rhythmusgerät. Die Gitarre trägt die Dichte. Zusammen entsteht ein Sog. Sie folgen ihm auch dann, wenn die Melodie rau erscheint.

Der Raum zwischen Noten

Die leisen Momente sind besonders stark. Wenn die Gitarre kaum noch schlägt, rückt das Wort noch näher. Dann hören Sie den Atem vor der Zeile. Das ist nicht weich. Es ist wach. In diesem Raum liegt die Spannung des Albums. Nicht nur, was gesagt wird, zählt. Auch das, was nicht gesagt wird. Die Lücke. Die Stille. Der Blick zum Hörer.

Sprache als Waffe und Spielzeug

Biermann führt Sprache wie ein Messer. Und wie ein Kinderspielzeug. Auf Wolf Biermann Trotz alledem! wechselt er Ton, Dialekt und Register. Das Plattdeutsche in „Nelli, min Appelsnut“ ist nicht Folklore. Es ist eine liebevolle Maske. Dahinter versteckt sich Witz. Und Zärtlichkeit. Sie hören einen, der auch Heimat im Mund tragen kann. Nicht nur Weltschmerz.

„Kommentar MangeLSDorff“ spielt mit Namen und Sinn. Der kleine Dreh mit dem LSD im Wort macht Spaß. Und er erinnert an die freie Szene im Jazz. Die Sprache selbst wird zur Bühne. Auch die Titel mit Stuttgart und Gorleben zeigen das. Namen sind hier Orte, Themen, Adressen. Die Worte laufen voran. Die Musik folgt eng. So findet der politische Kern Form in klaren Sätzen.

Politische Topografie der späten Siebziger

Die Platte ist ein Atlas der Zeit. „Gorleben soll leben“ ruft den Protest gegen Atomlager und Risiko auf. „Streikposten vor Euro-Kai“ spiegelt Arbeit, Hafen, Gewerkschaften. „Jetzt klagen sie gross über Terror“ berührt das bleierne Gefühl jener Jahre. Es klingt nie wie ein Leitartikel. Es ist Song. Doch es führt das Ohr an die Kante der Wirklichkeit.

Hier liegt die Stärke des Albums. Es ist beides: privat und öffentlich. Biermann singt mit Ich. Doch er zielt auf Wir. Das „Wir“ bleibt nie abstrakt. Es bekommt Ort, Zeit, Namen. Damit wird Haltung hörbar. Nicht als Pose. Als Praxis. Das gilt besonders für Wolf Biermann Trotz alledem!. Diese Platte trägt ihr Datum wie ein Ehrenzeichen. Und sie öffnet den Raum für heutige Fragen.

Zwischen Pathos und Ironie

Pathos ist bei Biermann kein Fremdwort. Er scheut die große Geste nicht. Doch er schützt sie durch Ironie. Ein kurzes Lachen, ein Seitenhieb, ein Dreh im Reim. So kippt die Schwere in hellere Farben. Das ist klug. Denn reines Pathos würde heute kalt wirken. Die Ironie lässt Luft. Sie macht Platz für Zweifel. Und der Zweifel ist Teil der Wahrheit dieser Platte.

Auf Wolf Biermann Trotz alledem! blitzt diese Dialektik oft auf. Eine Zeile hämmert. Die nächste nimmt sie aufs Korn. Eine Nummer heult. Die nächste zieht die Narrenkappe an. Dieses Hin und Her ist nicht Laune. Es ist Methode. Es hält die Lieder lebendig. Es schützt vor Selbstgewissheit. Und es lädt Sie ein, mitzudenken.

Im eigenen Werk verortet

Im Vergleich zu früheren Liedern zeigt sich Kontinuität. Die schmale Besetzung, das harte Wort, der direkte Blick: all das bleibt. Neu ist die klare West-Perspektive. Die Orte sind nun Hamburg, Stuttgart, Gorleben. Der Osten bleibt als Wunde, aber die Bühne steht im Westen. Das verleiht der Platte einen Freiheitsrausch. Und eine gewisse Sprödigkeit. Freiheit muss gelernt werden. Sie hat viele Töne.

Wenn Sie frühere Aufnahmen von Biermann kennen, hören Sie Linien und Brüche. Seine Art zu erzählen ist vertraut. Doch die Gegenstände sind anders. Das macht Wolf Biermann Trotz alledem! zu einem Knotenpunkt im Werk. Es bindet Vergangenes an Kommendes. Es markiert das Nach-der-Schwelle. Diese Rolle prägt die Energie der Platte.

Referenzen und Selbstzitat

Manchmal streift er alte Bilder und Motive. Er zitiert sich nicht wörtlich, doch er ruft eigene Themen auf. Der Aufstand des Einzelnen. Der Spott über die „Objektiven“. Die Nähe zur Arbeiterwelt. Das ergibt ein Netz. Sie können sich darin bewegen. Sie erkennen Pfade. Und doch bleibt der Weg neu.

Die mediale Spiegelung: Presse, Collage, Echo

„Collage Frankfurter Rundschau“ ist mehr als ein Track. Es ist ein Verfahren. Presse und Politik dringen in das Album ein. Die Stimme tritt vor, zieht sich zurück, lässt andere sprechen. Das klingt wie ein Hörstück. Es schiebt die Grenze des Chansons. Es zeigt, wie Kultur und Öffentlichkeit sich kreuzen. Das passt zur Zeit. Und es passt zu einem Sänger, der immer Streitgespräch führt.

Die Platte ist daher auch ein Dokument. Sie zeigt, wie Musik und Medien aufeinander reagieren. Das hat Wucht. Es hat aber auch eine Tücke. Nicht jede Anspielung trägt weit in die Zukunft. Einige Referenzen sind heute Fußnoten. Doch die Haltung bleibt lesbar. Darin liegt die Dauer von Wolf Biermann Trotz alledem!.

Für heutige Hörerinnen und Hörer

Wie fühlt sich das Album heute an? Überraschend frisch. Das liegt an der Direktheit. Kein Filter, kein Prunk. Nur Stimme und Gitarre. Dazu klare Themen. Arbeit. Protest. Liebe. Stadt. Das trägt gut über die Jahre. Die knappen Stücke wirken wie Posts aus einer anderen Zeit. Die langen Nummern fordern Geduld. Die lohnt sich.

Wenn Sie das Album zum ersten Mal hören, empfiehlt sich eine doppelte Route. Erst einmal am Stück durch. Ohne Pause. Danach einzelne Titel wiederholen. „Deutsches Miserere“ verdient einen eigenen Gang. „Gorleben soll leben“ klingt als Mahnung auch heute. „Streikposten vor Euro-Kai“ öffnet einen Blick auf Arbeit und Würde. Auf Wolf Biermann Trotz alledem! wirkt diese Vielfalt nicht beliebig. Sie ist gebaut, nicht gestreut.

Vinyl, Nadel, Rauschen

Das Format der 12"-Platte prägt das Hören. Seite A, Seite B. Ein kurzer Halt in der Mitte. Dieses Kippen im Ablauf schärft die Dramaturgie. Das leichte Rauschen passt sogar. Es macht die Nähe noch greifbarer. Wenn Sie eine Pressung finden, gönnen Sie sich den analogen Weg. Das Album dankt es Ihnen.

Kritische Punkte: Wenn Schub zur Schwere wird

Keine Platte ist ohne Schatten. Manchmal kippt das Predigen in die Lieder. Dann gerät die Balance aus dem Takt. Einige Collage-Elemente wirken heute sehr zeitgebunden. Nicht jede Pointe zündet über die Jahrzehnte. Und „Deutsches Miserere“ kann für manche Ohren zu lang sein. Das ist verständlich.

Auch im Klang gibt es Grenzen. Die rohe Produktion ist Stärke, aber auch Risiko. Wer Hochglanz liebt, findet hier wenig Halt. Manche Passagen klingen wie Mitschnitt, nicht wie Studio. Das kann fremdeln lassen. Doch gerade diese Kante macht den Reiz von Wolf Biermann Trotz alledem! aus. Sie ist Handschrift, nicht Mangel.

Der rote Faden: Moral, Musik, Mut

Was hält das Album zusammen? Moral, Musik, Mut. Moral als Kompass, nicht als Keule. Musik als Träger des Wortes, nicht als Zier. Mut als tägliche Übung, nicht als Mythos. Diese Trias finden Sie in fast jedem Track. Mal laut, mal leise. Mal als Spott, mal als Bitte. Das hält die 15 Stücke in Spannung. Es treibt den Hörer nach vorn.

Besonders eindrücklich ist der Wechsel zwischen den Themenfeldern. Arbeit in Hamburg, Politik im Land, Liebe im Alltag. Das ist kein Flickenteppich. Es ist ein Stadtplan. Die Wege kreuzen sich. Am Knoten steht ein Sänger, der sich nicht versteckt. Der sich zeigt, so wie er ist. Auf Wolf Biermann Trotz alledem! hat dieses Zeigen eine besondere Dringlichkeit.

Einordnung im Kanon des deutschsprachigen Chansons

Im Vergleich zu anderen Stimmen jener Jahre steht Biermann eigensinnig da. Er teilt mit vielen Liedermachern das Vertrauen in das Wort. Doch die Schärfe seines Tons, die Härte seines Anschlags und die politische Hitze sind besonders. Diese Platte führt das schlagend vor. Sie ist nicht nur Sammlung von Songs. Sie ist ein Zustandsbericht in Tönen.

So kann das Album zwei Lesarten tragen. Als Zeitdokument übersteht es die historische Probe. Als Werk eines Einzelnen zeigt es Formkunst und Haltung. Beides zusammen rechtfertigt den Platz im Kanon. Wer das deutsche Chanson verstehen will, kommt an dieser Platte nicht vorbei. Wolf Biermann Trotz alledem! ist dabei ein Schlüssel.

Brücken in die Gegenwart

Viele neue Künstlerinnen und Künstler setzen heute wieder auf Klartext. Sie mischen Pop, Folk und Rap. Sie greifen soziale Themen auf. In ihren besten Momenten zeigen sie etwas von diesem Geist. Keine Kopie, aber eine Linie. Wenn Sie genau hinhören, hören Sie hier ein frühes Echo. Eine Haltung, die das Lied als Werkzeug ernst nimmt.

Fazit: Eine Platte, die hinschaut

Am Ende bleibt ein Album, das nicht wegsieht. Es schaut hin. Es benennt. Es hält aus. Und es kann sogar zärtlich sein. Gerade diese Mischung macht es stark. „Ballade vom preussischen Ikarus“ setzt das Thema des Falls. „Deutsches Miserere“ nimmt die Last auf sich. „Gorleben soll leben“ öffnet das Lied zur Straße. Dazwischen viele kurze, helle Blitze.

Wenn Sie nur einen Einstieg suchen, wählen Sie drei Türöffner: den Titelsong „Trotz alledem!“, das lange „Deutsches Miserere“ und „Streikposten vor Euro-Kai“. Dieses Dreieck zeigt Ihnen Kern, Wunde und Weltblick. Danach wird der Rest von selbst sprechen. Auf Wolf Biermann Trotz alledem! hat jedes Stück seinen Ort. Es greift in die Hand des nächsten.

So legt die Platte auch heute noch Zeugnis ab. Über Mut. Über Verlust. Über Sprache, die etwas wagt. Und über Musik, die dem Wort vertraut. Darin liegt ihre bleibende Kraft. Und darin liegt ihr Wert für Sie als heutige Hörerin oder Hörer. Wolf Biermann Trotz alledem! ist kein bequemes Album. Es ist ein ehrliches.

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